Die Meldung dürfte eine der spannendsten IT-Personalien des Jahres sein: Google stellt Ray Kurzweil ein. Kommt die Singularität nun näher, jener ominöse Urknall der künstlichen Intelligenz? Werden Kurzweils Visionen und Googles Rechenpower miteinander ein digitales Überwesen zeugen?
Der Futurist Ray Kurzweil über sein neuestes Buch, die Geschwindigkeit des Fortschritts und die Hoffnung auf ewiges Leben.
Die Fähigkeit zu malen, zu dichten oder zu komponieren galt lange als eines der letzten Unterscheidungsmerkmale zwischen Mensch und Computer. Diese Grenze fällt nun.
Das Chat-System Chorus soll mit Hilfe menschlicher Antwortgeber die Schwächen herkömmlicher Smartphone-Assistenten überwinden.
Raytheon BBN hat ein System entwickelt, das digitale Nachrichtenquellen durchforstet und daraus Dossiers für Militär und Sicherheitsbehörden erstellen soll. Perfekt sind die Ergebnisse noch nicht.
Kommt nach dem persönlichen Computer nun endlich auch der persönliche Butler? Das Konsortium „Robot Companions for Citizens“ bewirbt sich mit dem Plan, einen „einfühlsamen Roboter“ zu bauen, um den Status eines europäischen Leuchtturmprojekts.
Wie wird das neue Jahr? Versuch einer Prognose.
Peter Norvig von Google und Eric Horvitz von Microsoft Research über den Status Quo in der Künstliche-Intelligenz-Forschung und ihre Erwartungen für die künftige Entwicklung.
Moderne Prothesen sind voller leistungsfähiger Sensoren und Mikroprozessoren. Sie erlauben es, künstliche Extremitäten wie die natürlichen zu bewegen. Neue Modelle könnten den Trägern sogar die Fähigkeit zu fühlen zurückgeben.
Siri, die Assistenzsoftware auf dem iPhone 4S, kommt bei den Nutzern gut an. Sie könnte aber noch viel mehr leisten, wenn Apple sie für externe KI-Anwendungen öffnen würde, sagen Experten.
Alfred Spector, Leiter der Forschung bei Google, erläutert im TR-Gespräch, wie der Datenkonzern von seinen Nutzern lernt und deren Wissen für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz fruchtbar macht.
Wie entsteht komplexes Verhalten aus schlichten Neuronen? Der jüngst verstorbene Kybernetiker Valentin Braitenberg hat darauf schon vor fast 30 Jahren eine sehr anschauliche Antwort gegeben.
Was haben sich Roboter untereinander zu sagen? US-Forscher sind der Frage nachgegangen – und sind auf philosophische Abgründe gestoßen.
Regina Barzilay hat gemeinsam mit Kollegen ein Programm entwickelt, das gelernt hat Civilization zu spielen, indem es einfach das Handbuch studiert. Wo soll das enden?
Ein Auto per iPhone, iPad oder gar Gedanken zu steuern – das macht Technologie möglich, die für autonome Autos entwickelt wurde. Sie beweist: Künstliche Intelligenz wird in Zukunft den Straßenverkehr erobern – allerdings nur vom Beifahrersitz aus.
Der IBM-Wissenschaftler David Gondek arbeitet im Watson-Projekt von IBM mit. Der Informatiker ist vor allem auf Maschinenlernen und Sprachverarbeitung spezialisiert. TR sprach mit Gondek am Rande der CeBIT über neue Einsatzmöglichkeiten für Watson und die Perspektiven des maschinellen Lernens.
Der Microsoft-Forscher Eric Horvitz über die Grenzen der Künstlichen Intelligenz - und ethische Fragen, die sich bislang noch kaum jemand zu stellen scheint.
IBM ist erstmals bei einer Quizshow mit einem Computer gegen Menschen angetreten. Dazu musste die Software nicht nur Faktenwissen beweisen, sondern auch subtile Andeutungen in natürlicher Sprache verstehen.
Bisher galten Intuition und assoziatives Denken als Fähigkeiten, die dem Menschen vorbehalten sind. Dann kam Watson. Erweist sich der menschliche Geist also doch nur als profane App-Kollektion?
"Affective Computing" soll aus seelenlosen Maschinen einfühlsame Partner machen. Das anfangs verlachte Forschungsgebiet wird zunehmend ernst genommen.
Ben Carter, Technischer Direktor für Fußball-Simulationen beim Spielekonzern EA, spricht im TR-Interview über intelligente Gegner, zensierte Fouls und realistische Kommentare vom Spielfeldrand.
Deutsche Computerwissenschaftler haben eine Software entwickelt, mit der sich der Körperbau von Schauspielern in Filmen in Echzeit verändern lässt.
Er galt als Prototyp des zerstreuten Professors, doch an seinen moralischen Prinzipien ließ der Vater der Kybernetik keine Zweifel. Ein historisches Interview mit Norbert Wiener.
Das "Affective Computing" versucht menschliche Gefühle zum Gegenstand der Informatik zu machen. Nicole Krämer, die in ihrer Forschung Robotik und Sozialpsychologie verbindet, plädiert im Gespräch mit Technology Review dafür, in Maschinen eine "Theory of Mind" zu implementieren.
Forscher am MIT haben eine Software entwickelt, mit der Programmierer die Arbeit von Online-Freiwilligen in ihren Code integrieren können.
Die Analyse des Flash Crashs vom Mai zeigt die ganze Absurdität der Finanzmärkte: Sie verselbständigen sich mit Lichtgeschwindigkeit.
Google und der CIA-Ableger In-Q-Tel haben in ein Unternehmen investiert, das aus der automatisierten Analyse großer Mengen von Intenet-Suchanfragen, Blog-Beiträgen, Nachrichten oder ähnlichem angeblich Trends und Entwicklungen vorhersagen kann. Müssen wir uns Sorgen machen?
Forscher an der University of Lancaster arbeiten an einer Software, die bei Online-Plaudereien Erwachsene automatisch erkennen soll, die jungen Nutzern gefährlich werden könnten.
US-Wissenschaftler haben ein neues Bilderkennungssystem entwickelt, das das Auffinden interessanter Stellen in Videos deutlich erleichtern soll.
Der Robotik-Forscher Klaus Schilling spricht im TR-Interview über die Ethik von Automaten.