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Elektronische Erinnerungen - Digitale Bilderrahmen mit Email-Funktion im Test

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Keine Geräteklasse, die wir in den vergangenen Jahren getestet haben, polarisiert die Redaktion so sehr wie die digitalen Bilderrahmen. Das Meinungsspektrum reicht von „total überflüssig“ und „die stehen ja nur sinnlos als Staubfänger im Regal“ bis hin zu „das ideale Geschenk für …“ oder „endlich lungern meine Digitalfotos nicht mehr nutzlos auf der Festplatte herum“. Wie auch immer – die Kollegen, die neugierig im Testlabor vorbeischauen, und die Verkaufszahlen sprechen für sich: Digitale Bilderrahmen gehören neben MP3-Spielern, Digitalkameras und Fernsehern nicht nur vor Weihnachten zu den Verkaufsschlagern.

Gab es vor ein paar Jahren gerade mal eine Hand voll unterschiedlicher Modelle, so ist die Auswahl inzwischen nahezu unüberschaubar. Unser Testfeld spiegelt mit zwanzig Geräten nur einen Bruchteil des gesamten Angebotes wider, zeigt jedoch die Spannweite: Vom kleinem Pocket-Display mit Akku für unterwegs, über Standardrahmen und Geräte mit besonderer Ausstattung bis hin zur Bildergalerie oder dem Großdisplay mit 48 Zentimetern Diagonale reicht unsere Auswahl.

Gegenüber zurückliegenden Generationen an Bilderrahmen lässt sich feststellen, dass diese Gerätegattung vor allem zuverlässiger und unkomplizierter geworden ist. Konnte es früher passieren, dass zu kleine Bilder (oft auch nur Thumbnails, die Photoshop so gern in bearbeitete Bilder einbettet) ohne Fehlermeldung halt eine schwarze Anzeige nach sich zogen, konnten wir so etwas bei keinem der Kandidaten beobachten.

Weniger fortschrittlich indes, dass nur ein einziges Display einen Eingang mitbringt, der weitergehende Einsatzmöglichkeiten eröffnen würde. Etwa als Kontroll-Monitor für den Camcorder oder als Anzeige für all die Audio-Geräte, die sich heute nur noch mit eingeschaltetem TV-Gerät komfortabel bedienen lassen, wäre so ein Display geradezu ideal. Ein einziger Bilderrahmen hat immerhin einen Video-Ausgang (HDMI), über den man die Diashow auch mal auf Großformatfernseher oder Beamer schicken kann.

Ebenso wenig sind die Rahmen pauschal auf dem Weg, per Ethernet (einige immerhin per WLAN oder Bluetooth) den Streaming-Clients für Audio oder Video Konkurrenz zu machen – bei Geräten oberhalb 200 Euro schon kritikwürdig. Dafür gibt es nämlich bereits ein Paket aus 22-Zoll-Monitor und Streaming-Client, der auch die Diashow und vieles mehr beherrscht.

Die kompletten Testergebnisse aller 20 überprüften digitalen Bilderrahmen finden Sie in der Printausgabe 26/09 des c't magazins im Artikel "Lichtbilder, Kleindisplays für Fotos und andere Mediendateien" ab Seite 136. Ab dem 21. dezember 2009 erhalten Sie den Artikel auch als PDF-Datei im c't-Kiosk . Hier die Ergebnisse der in der Sendung näher vorgestellten Geräte.

Positiv: sehr kontrastreiches Bild, keine Blickwinkelabhängigkeit, WLAN-Betrieb, ansprechendes Design, guter Klang.

Negativ: sehr teuer, die Sensortasten reagieren teilweise schlecht.

Preis: ca. 800 Euro.

Positiv: sehr viele brauchbare Funktionen, ausgewogene Farbdarstellung, feine Graustufenauflösung, gute Bedienung, Akkubetrieb.

Negativ: spiegelndes Display, kein separates Musikmenü.

Preis: ca. 160 Euro.

Positiv: bietet sehr viele Sonderfunktionen, gut zu bedienen, schöne kräftige Farben, geringe Winkelabhängigkeit.

Negativ: Oberflächs spiegelt, Kartenwechsel etwas fummelig.

Preis: ca. 190 Euro.

Die kompletten Testergebnisse aller 20 überprüften digitalen Bilderrahmen finden Sie in der Printausgabe 26/09 des c't magazins im Artikel "Lichtbilder, Kleindisplays für Fotos und andere Mediendateien" ab Seite 136. Ab dem 21. dezember 2009 erhalten Sie den Artikel auch als PDF-Datei im c't-Kiosk . (Peter Nonnhof-Arps)

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