Probleme mit der Technik? - Schnurer hilft!
Carl-Heinz Schneemann aus Bremerhaven fragt: „Hallo Herr Schnurer. Ich habe auf meinem Rechner einige private Videos in den verschiedensten Formaten. Könnten Sie mir bitte mitteilen in welches Format ich sie konvertieren kann, damit ich für die Zukunft gerüstet bin?“
Schnurer hilft!
Bei den unterschiedlichen Videoformaten, über die man immer wieder stolpert, ist es nicht immer ganz einfach den Überblick zu behalten: Ob „mov“, „mkv“, „wmv“ oder „avi“, die Möglichkeiten scheinen schier endlos und jedes Videoformat bringt seine eigenen Vor- und Nachteile mit sich.
Um Videos nun auch für die digitale Zukunft zu sichern, sollte man ein möglich weit verbreitetes Format wählen. Dann stehen die Chancen nicht schlecht, dass man diese filmischen Erinnerungen auch in vielen Jahren noch abspielen kann.
SD-Videos
Für SD-Videos – also Videos mit einer nur geringen Auflösung – steht man vor zwei gleichwertigen Möglichkeiten der Archivierung.
Zunächst gibt es dort das MPEG-2-Format. Bei diesem Format hat man zudem noch die Möglichkeit das Video im sogenannten TS-Strom oder aber in einem MPG-Container zu speichern. Für die Haltbarkeit macht das jedoch keinen Unterschied: Beide Möglichkeiten des MPEG-2-Formats garantieren noch lange Zeit die Abspielmöglichkeit.
Eine zweite Alternative ist die Speicherung des Videos im DivX-Format, in einem sogenannten AVI-Container.
Auch diese Form der Langzeitarchivierung von Videos sorgt dafür, dass die Videos auch in vielen Jahren noch abgespielt werden können.
Videos in High-Definition
Anders sieht es jedoch bei HD-Videos aus: Da HD-Videos im privaten Bereich noch sehr neu sind, kann man bisher noch keine Prognose über die nächsten Jahre und Jahrzehnte treffen.
Derzeit ist die wohl beste Form der Archivierung die Speicherung der Videos im sogenannten „H.264-Format“. Die Videos werden dabei im „MKV-Container“ gespeichert und sind somit für die nächsten Jahre gerüstet.
Allerdings wird sich in diesem Bereich noch sehr viel tun und Videos müssen möglicherweise später vielleicht noch einmal in ein anderes Format konvertiert werden.
Und was ist mit dem Ton?
Die bisher angesprochenen Dateiformate beziehen sich nur auf die Speicherung der Bildinformationen.
Doch gehört zu einem echten Video auch immer der Ton.
Will man diese Tonaufnahmen für die Zukunft rüsten, so eignet sich hierfür am besten das MP3-Format.
Wer weiterhin Wert auf eine besonders hohe Audio-Qualität legt, der wählt eine Komprimierungsrate von mindestens 320 kBit/s oder besser. (Adrian Korte)
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Carl-Heinz Schneemann aus Bremerhaven fragt nach zukunftssicheren Video-Formaten.
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