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Top oder Flop? - Schnurer’s Einkaufstour (3SAT)

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USB-Sticks

Als Diskettenalternative entwickelt, sind USB-Sticks heute die beliebtesten tragbaren Flash-Speicher. Alle gängigen Betriebssysteme binden USB-Sticks automatisch als Wechseldatenträger ein. Per USB 2.0 könnten sie theoretisch Daten mit 480 MBit/s respektive 60 MByte/s übertragen. Aufgrund des großen Protokoll-Overheads und lahmer Flash- und Controller-Chips errreichen die besten Sticks in der Praxis allerdings nur höchstens 36 MByte/s.

Aktuell verspricht aber nur der Hersteller OCZ bei seinen Modellen der Baureihe Rally2 Turbo Transferraten von bis zu 35 MByte/s beim Lesen und 30 MByte/s beim Schreiben. Die Sticks arbeiten mit einem 2-Kanal-Controller, der zwei Flash-Bausteine parallel ansteuert. Dadurch addieren sich die Transferraten der einzelnen Flash-Chips. Viele andere am Markt erhältlichen Sticks arbeiten sehr viel langsamer.

Das beste Preis/Leistungsverhältnis bieten derzeit Modelle mit 16 oder 32 GByte, die es für rund 30 respektive 50 Euro zu kaufen gibt. Dafür bekommt man aber nur Sticks, für die die Hersteller Transferraten von gerade einmal ein 15 MByte/s beim Lesen und 5 MByte/s beim Schreiben versprechen. Doppelt so schnelle Modelle gleicher Kapazität kosten meistens auch doppelt so viel.

Seit einer Weile gibt es auch schon 64-GByte-Sticks zu kaufen, sie sind mit mindestens 140 Euro allerdings noch vergleichsweise teuer und auch nicht viel schneller. Kingstons DataTraveler 200 und der XPorter Magnum von Patriot Memory speichern sogar 128 GByte. Sie sind mit Preisen jenseits von 300 Euro freilich noch wenig interessant. Ebenso wie der 256 GByte große Data-Traveler 300 (knapp 800 Euro), den Kingston neuerdings auf Vorbestellung fertigt. Wie die meisten anderen am Markt erhältlichen Sticks arbeiten auch sie mit dem günstigeren MLC-Flash. Sticks mit dem schnellen und robusteren SLC-Flash gibt es nur selten. Als einer der wenigen Anbieter hat Transcend solche Speicherstifte im Programm (Jet-Flash 185).

Mehr zum Thema Flash-Speicher finden Sie im Artikel "Gigabytes in der Tasche, Flash-Speicher für unterwegs" in der Printaushabe 18/09 des c't magazins ab Seite 110. Den Beitrag erhalten Sie auch als PDF-Datei im c't-Kiosk.

Selber bauen

Wer einen wirklich schnellen und robusten mobilen Speicher mit großer Kapazität sucht, kann als alternative zum USB-Stick auch eine der inzwischen immer preiswerter angebotenen Solid-State-Festplatten (SSD) in ein externes Gehäuse einbauen. Ist das dann auch noch wie das in der Sendung gezeigte Modell von Delock mit einem eSATA-USB-Kombiport ausgestattet, kann man es an modernen Rechnern schnell über die SATA-Schnittstelle befüllen oder auslesen. An älteren Rechnern bleibt immer noch der klassische Weg via USB.

Solch eine Kombination aus Laufwerksgehäuse und SSD ist zwar deutlich größer als ein USB-Stick gleicher Kapazität, dafür arbeitet das System aber vor allem beim Schreiben um ein Vielfaches flotter als es aktuelle USB-Sticks können. Zudem ist die Kombination aus SSD und externem Gehäuse auch oft billiger als der kompakte USB-Stick. (Boi Feddern) / (gs)

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