Sony plant 150-Megapixel-Sensor für 2018

Sony plant, bis 2018 einen Mittelformatsensor mit 150 Megapixeln zu entwickeln. Bislang lag das Limit bei 100MP. Doch auch in dieser Klasse soll es Updates geben. Noch 2017 soll eine Monochrom-Variante des bereits erhältlichen IMX211 erscheinen.

Sony plant für das Jahr 2018 einen Mittelformat-Kamerasensor mit 150 Megapixeln. Das geht aus einer aktualisierten Roadmap der Sony Semiconductor Solutions Corporation hervor – jenem Geschäftszweig, der bei Sony verantwortlich für die Entwicklung von Kamerasensoren ist.

Mehr Pixel dank rückseitiger Belichtung

In der Roadmap wird das neue Modell mit dem Maßen 55 x 41mm als IMX411 gelistet. Auch eine Monochom-Version sei demnach in Planung, ebenso ein 100MP-Sensor mit dem Namen IMX461 im Format 44 x 33mm – offenbar ein Nachfolger des IMX161 mit 50MP. Alle drei sind sogenannte BSI-Sensoren, das heißt, sie werden rückseitig belichtet.

Noch in diesem Jahr erscheinen laut Roadmap zudem eine Monochrom-Variante des bereits erhältlichen FSI-Sensors IMX211 mit 100MP. Dieser Sensor kommt derzeit zum Beispiel in Modulen für die Phase One XF zum Einsatz.

Zuerst aufgetaucht war die neue Roadmap noch vor der offiziellen Ankündigung von Sony im folgenden Youtube-Video:

(msi)

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