ADAC: Kfz-Steuer am CO2-Ausstoß orientieren

Die Höhe der Kfz-Steuer für neue Pkw sollte sich künftig ausschließlich an den CO2-Emissionen des Fahrzeugs orientieren, fordert der ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Gerhard Hillebrand. Dadurch könne ein Anreiz geschaffen werden, beim Autokauf stärker auf den Kraftstoffverbrauch zu achten

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(Bild: Pillau)

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Die Regierung soll den Kauf emissionsarmer Autos über eine Roform der Kfz-Steuer attraktiver machen, fordert der ADAC. (im Bild: Opel Astra CNG)

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Die Höhe der Kfz-Steuer für neue Pkw sollte sich künftig ausschließlich an den CO2-Emissionen des Fahrzeugs orientieren, fordert der ADAC-Vizepräsident für Verkehr, Gerhard Hillebrand. Dadurch könne ein Anreiz geschaffen werden, beim Autokauf stärker auf den Kraftstoffverbrauch zu achten und sparsamere Modelle zu wählen. Die Reform dürfe allerdings nicht zu weiteren Belastungen für Autofahrer führen: „Die Reform der Kfz-Steuer muss aufkommensneutral gestaltet werden. Mobilität muss bezahlbar bleiben. Klimaschutz und Mobilität sind vereinbar.“

Wird sparsam attraktiver?

Das Klimakabinett der Bundesregierung hatte im September 2019 beschlossen, die Kfz-Steuer künftig stärker an den CO2-Emissionen auszurichten. Dazu ist eine Reform geplant. Konkrete Pläne dazu liegen bisher aber nicht vor. Ziel ist es, den Kauf von Neuwagen mit emissionsärmeren Antrieben attraktiver zu machen.

In der schwarz-roten Koalition hatte sich der Streit über Klimaschutz im Verkehr verschärft. Unionsfraktionsvize Carsten Linnemann attackierte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD), die angesichts steigender Treibhausgas-Emissionen im Verkehr dazu geraten hatte, spritsparende Autos zu kaufen. Linnemann warf ihr daraufhin vor, den „Kampf gegen den Diesel“ in der Debatte um gesundheitsschädliche Stickoxide unterstützt zu haben – was die „klimaschonende Dieseltechnologie“ unter Generalverdacht gestellt habe.

(dpa) / (mfz)