ADAC: Opel Signum scheitert an E10

ADAC: Opel Signum scheitert an E10

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Von
  • Martin Franz

Der E10-Dauertest mit einem Opel Signum 2.2 endete nach nur 27.000 km abrupt. Das Fahrzeug musste wegen einer undichten Kraftstoffpumpe abgeschleppt werden. Der Opel Signum mit einem Benzin-Direkteinspritzer hat vom Hersteller keine E10-Freigabe.

Der E10-test mit dem Opel Signum endete nach 27.000 km wegen einer undichten Pumpe.

(Bild: ADAC)

Der Club wollte testen, welche Auswirkungen der Kraftstoff mit einem Ethanolgehalt von bis zu 10 Prozent in diesem Fall hat. Eine genaue Untersuchung der undichten Kraftstoffpumpe hätte ergeben, so Christian Buric vom ADAC, dass das Alugehäuse korrodiert sei. Die Pumpe war vor dem Start des Versuchs getauscht worden. Damit sei klar, dass der E10-Kraftstoff die Ursache sei, so Buric.

Unterdessen teilten Opel, Mercedes und Ford mit, dass eine einmalige Falschbetankung unkritisch ist. Es müsse nur so schnell wie möglich ethanolarmer Kraftstoff getankt werden. Alle anderen Hersteller stellen klar, dass eine Fehlbetankung mit E10 von dafür nicht freigegebenen Fahrzeugen schädlich ist. (mfz)