Abgasbetrug: Volkswagen zahlt Strafe in Chile

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Die Fahrzeuge erhalten ein Software-Update, mit dem der Schadstoff-Ausstoß sinken soll.

(Bild: Volkswagen)

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Rund 4900 Dieselkunden von Volkswagen sowie der Marken Porsche, Audi und Skoda in Chile bekommen eine Entschädigung. Ein entsprechender Vergleich für Fahrzeuge mit zu hohem Schadstoffausstoß wurde in dem südamerikanischen Land jetzt mit der Verbraucherorganisation ODECU geschlossen, wie ein Volkswagen-Konzernsprecher am Mittwoch (5. Februar 2020) in Wolfsburg berichtete.

Kirche und Uni profitieren

Der größte Anteil der vereinbarten Zahlungen geht an zwei gemeinnützige Institutionen. Die von der katholischen Kirche getragene Wohlfahrtsorganisation Fundación Las Rosas und die Universität San Sebastián in der Hauptstadt Santiago de Chile erhalten jeweils umgerechnet rund 145 Millionen Dollar.

[Korrektur 5. Februar 2020; 16:00 Uhr]

Die von der katholischen Kirche getragene Wohlfahrtsorganisation Fundación Las Rosas und die Universität San Sebastián in der Hauptstadt Santiago de Chile erhalten jeweils umgerechnet rund 185 000 US-Dollar.

Jeder Einzelkunde soll zudem etwa 500 US-Dollar bekommen. In Summe sind dies knapp 2,5 Millionen Dollar für die Verbraucher. Auch der chilenische Importeur Ditec beteiligt sich. „Mit dem Vergleich ist der Diesel-Rechtsstreit in Chile abgeschlossen“, erklärte Volkswagen. Die Autos der betroffenen Kunden sollen laut ODECU kostenlos technisch überarbeitet werden und Software-Updates erhalten. Es handelt sich der Organisation zufolge um Fahrzeuge, die zwischen 2009 und 2017 gebaut wurden.

(dpa) / (mfz)