Audi testet in Ingolstadt Car2X

In Ingolstadt sollen bis zum Jahr 2022 alle Ampeln mit moderner Technik zur Vermeidung von Staus umgerüstet sein. Die Daten dieser „intelligenten Ampeln“ sollen nach Angaben der Stadtverwaltung künftig an Autos mit Car2X übertragen werden und helfen, den Verkehrsfluss zu optimieren

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(Bild: Audi)

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  • dpa

Künftig wird dem Fahrer im Kombiinstrument angezeigt, wie schnell er fahren sollte, um nicht vor der nächsten Ampel warten zu müssen.

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In Ingolstadt sollen bis zum Jahr 2022 alle Ampeln mit moderner Technik zur Vermeidung von Staus umgerüstet sein. Die Daten dieser „intelligenten Ampeln“ sollen nach Angaben der Stadtverwaltung künftig an Autos mit Car2X übertragen werden und helfen, den Verkehrsfluss zu optimieren. Stehender Verkehr soll so vermieden werden.

An dem Projekt ist Audi beteiligt, der als erster Autohersteller auf die Daten der Ingolstädter Ampelanlagen zugreifen wird. In neuen Modellen biete Audi den Service „Ampelinformationen“ im Cockpit an. Dabei werde „dem Fahrer anzeigt, bei welcher Geschwindigkeit er die nächste grüne Ampel erreicht, oder per Countdown informiert, wann eine rote Ampel wieder grün wird“, berichtete die oberbayerische Großstadt.

Von den 160 Ampeln in Ingolstadt müssen nun noch 66 umgerüstet werden. Dafür investiert die Stadt mehr als zwei Millionen Euro. Audi selbst betrachtet Ingolstadt als Pilotprojekt für die Einführung dieser Technik in Europa. Ab dem kommenden Jahr würden weitere europäische Städte folgen. In den USA sei der Service bereits an mehr als 5000 Kreuzungen verfügbar, beispielsweise in Denver, Houston, Las Vegas, Los Angeles, Portland oder Washington D.C., teilte das Unternehmen bereits im Mai 2019 mit. (mfz)