Während die Optik entschärft wurde, gehen die Motoren schärfer ran

BMW 7er-Facelift: Glatt rasiert und Muskeln trainiert

BMW hat knapp drei Jahre nach der Markteinführung der vierten 7er-Generation sein Flaggschiff renoviert. Neben leichten optischen Retuschen kommen außerdem fünf der sechs Motoren mit mehr Leistung

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München, 21. März 2005 – Vor etwas mehr als drei Jahren brachte BMW die vierte Generation des Siebeners auf den Markt. Das zum Teil kühne Design der neuen Oberklasse aus München sorgte für nicht enden wollende Kontroversen. Vor allem die eigenwillig gezeichneten Scheinwerfer mit den markanten Augenbrauen und der wie aufgesetzt wirkende Heckdeckel haben viele Kritiker auf den Plan gerufen

Ab April mit dynamischerer Optik

Dennoch wurden 160.000 Einheiten des Siebeners weltweit ausgeliefert. Laut BMW ein Erfolg und Beweis für die überzeugende Qualität des Luxusliners. Trotz oder wegen dieses Erfolges werden ab April 2005 einige der optischen Streitpunkte entschärft. Das bereits lange erwartete Facelift sorgt einerseits für einen dynamischeren aber andererseits auch für einen weniger extravaganten Auftritt des Siebeners. Neben der optischen Harmonisierung hat BMW fünf der sechs angebotenen Motoren erneuert und deren Leistung zum Teil deutlich erhöht. Zusätzlich wurden das Fahrwerk, der Innenraum und das iDrive-Bedienkonzept im Siebener modifiziert.

Optischer Feinschliff
Im Frontbereich wurden neben dem neuen markanten Powerdome in der Motorhaube Niere, Scheinwerfer und Frontschürze überarbeitet. Den Heckbereich prägen stärker konturierte Oberflächen mit neuer Chromleiste, geänderten Heckleuchten und modifizierter Heckschürze. Seitlich soll die stärker ausgebildete Lichtkante im Schweller die zusätzliche Sportlichkeit und Dynamik des BMW 7er markieren. Weiße Blinkleuchten gehören nun zum Serienumfang. Verfügbar sind außerdem vier neue Außenfarben und zwei neue 18-Zoll- sowie eine neue 19-Zoll-Felge.