Seriennahe Studie des 5 Meter langen "5er GT" ist in Genf zu sehen

BMW Concept 5 Series Gran Turismo: Neue Formen in der oberen Mittelklasse

"Progressive Activity Sedan" nennen die Münchner ihren ungewöhnlichen Neuling. Die für Genf angekündigte seriennahe Studie eines "5er GT" gibt einen Ausblick auf die im Herbst erwartete Serienversion

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München, 16. Februar 2009 – BMW kann es einfach nicht lassen: Nach dem X6, der polarisierenden Kreuzung aus SUV und Coupé, wollen die Münchner ein weiteres neues Fahrzeugsegment begründen: den "Progressive Activity Sedan". Erster Vertreter dieser Gattung ist der BMW Concept 5 Series Gran Turismo – oder volkstümlicher der 5er GT. Die seriennahe Studie, die vorab einem Kreis ausgewählter Journalisten präsentiert wurde, ist eine Mischung aus Limousine, Kombi und SUV. So heißt der Wagen zumindest offiziell. Auf dem Genfer Auto-Salon (Publikumstage: 5. bis 15. März) wird der 4,99 Meter lange Luxusliner erstmals öffentlich vorgeführt.

Tagfahr-Korona mit LED-Technik

Zu den Besonderheiten des Außendesigns gehören nicht nur die coupéartige Dachlinie, sondern auch die große, aufrecht stehende BMW-Niere und der große Lufteinlass. Die schräg gestellten, weit in die Seite gezogenen Doppel-Scheinwerfer verleihen der Front einen modernen Ausdruck. Die BMW-typische "Korona" in den Scheinwerfern, die an den gleichnamigen äußeren Strahlenkranz der Sonne bei Sonnenfinsternis erinnert, übernimmt beim 5er GT die Funktion des Tagfahrlichts und wird erstmals durch LEDs erzeugt. Auffällig in der Seitenansicht ist die Neuinterpretation des "Hofmeisterknicks" am hinteren Abschluss der Fensterpartie. Augenfällig am Hinterteil sind die L-förmigen Heckleuchten. Sie sind von horizontalen Lichtbänken geprägt, die sich weit in die Seiten erstrecken.

Türen mit rahmenlosen Fenstern

Türen mit rahmenlosen Fenstern bieten vier Insassen die Möglichkeit, ins Innere des komfortablen Reisewagens zu gelangen. Dessen Details sind durchdacht: So geht die Gestaltung der Innenverkleidungen der vorderen und hinteren Türen zwischen den Sitzplätzen vorn und dem Fond ineinander über. Auch die Mittelkonsole läuft von vorn nach hinten durch. Zu den Annehmlichkeiten gehören ein Panorama-Glasdach und ein integriertes 10,2 Zoll großes Display in der leicht nach vorn geneigten Instrumententafel.