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Marke Eigenbau: 800-Kilo-Bolide mit bis zu 350 PS

DDR-Athlet: Miami GT von DDR Motorsport

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Ein US-Hersteller macht es möglich: Ab 14.000 Euro gibt es einen Bausatz für einen Sportwagen. 800 Kilogramm wiegt der Bolide. Drei Motorisierungen stehen zur Wahl. Wer will, kann auch das fertige Auto bestellen

Fort Lauderdale (USA), 22. Juli 2011 – Auch wenn man es dem Namen nach vermuten könnte, handelt es sich bei DDR Motorsport nicht um eine ostdeutsche Rennsport-Manufaktur. Die Buchstaben DDR stehen für Diego Designs Racing, nach dem Gründer des Herstellers – Diego Grullón. Und der Standort der Manufaktur ist der Sonnenstaat Florida. Naheliegend ist daher der Name des Baukasten-Autos: Miami GT.

Leichtbau-Komponenten

Der Sportwagen zum Selberbauen wird von der US-Manufaktur in verschiedenen Bausatz-Umfängen angeboten. Immer mit dabei ist das Chassis des Mittelmotor-Sportwagens. Es besteht aus Karbon, Stahl und dem aus der Formel 1 bekannten Spezialkunststoff Kevlar. Die Karosseriekomponenten sind aus Karbon und Fiberglas. Beim Motor stellt DDR Motorsport drei verschiedene Aggregate zur Wahl: entweder einen 5,7-Liter-V8 aus der Corvette C5 mit 350 PS oder eines der beiden Vierzylinder-Aggregate mit 2,0 Liter Hubraum aus dem Acura RSX oder dem Toyota MR2. Die Leistung der beiden kleineren Motoren liegt bei 210 oder 245 PS. Der Miami GT wiegt komplett weniger als 800 Kilogramm.

Startpreis liegt bei 14.000 Euro

Ab rund 20.000 US-Dollar, umgerechnet etwa 14.000 Euro, geht es los. Damit ist aber nur das Chassis bezahlt. Bis das Auto wirklich fährt, wird man wohl mindestens das Doppelte investieren müssen. Und wer sich die ganze Mühe ersparen will, kann das Fahrzeug auch gleich zusammengebaut bestellen. Dann sind mindestens 45.000 US-Dollar fällig, also rund 31.640 Euro. Sechs bis acht Wochen nach der Bestellung kann der Kunde mit dem Basteln beginnen. Wenn man über eine entsprechende Werkstatt verfügt, benötigt die Montage laut Hersteller etwa 300 Stunden. Das fertige Auto wird nach rund 16 Wochen geliefert.


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