Strenger Ausdruck

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Das Cockpit wurde gegenüber dem Vorgänger deutlich verbessert, das im Testwagen verbaute Armaturenbrett in gebürsteter Metalloptik wirkt regelrecht schick – auch im Wettbewerbsvergleich. Sehr gut ist auch die Rundumsicht, in dieser Fahrzeugklasse auch nicht mehr selbstverständlich. Die Vordersitze bieten ausreichend Seitenhalt und Sitzfläche, auch im Fond sitzen mittelgroße Erwachsene ordentlich mit großzügiger Kopffreiheit selbst für Sitzriesen. Der Kofferraum ist mit 330 bis 1150 Liter groß, aber anders, als Skoda behauptet, nicht der klassenbeste: Der Honda Jazz bietet mit 399 bis 1384 noch mehr. Legt man die Rücksitze um, bleibt im Kofferraum eine störende Schwelle, und anders als im VW Polo fehlt ein Einlegeboden.

Mehr Kofferraum bietet nur der Honda Jazz

Der Fabia wird ab Mitte November ab 11.790 Euro verkauft. Von den drei Ausstattungen Active, Ambition und Style ist Ambition die empfehlenswerteste. Bei der Grundausstattung zahlt man noch Aufpreis für elektrische Fensterheber vorne, elektrisch einstellbare Außenspiegel, eine geteilt umklappbare Rücksitzlehne oder die Fernbedienung der Zentralverriegelung. Dies ist bei Ambition Standard, und dazu noch eine Klimaanlage, ein Radio mit USB-Anschluss, ein radarbasiertes Notbremssystem und ein Tempomat. Mit dem 90-PS-Benziner gibt es den stets viertürigen Fabia als Ambition für 15.820 Euro. Zum Vergleich: Der identisch motorisierte Polo kostet mindestens 16.175 Euro, aber die Comfortline-Variante wird erst mit dem 955 Euro teuren Cool-and-Sound-Paket vergleichbar. Dann ist der Polo rund 1300 Euro teurer, und das noch ohne die zwei zusätzlichen Türen des Fabia.

Anreise, Verpflegung und Probefahrt gingen auf Kosten des Herstellers