Erweiterter Feldversuch mit Pendolino-E-Dreirad

Toyota hängt sich rein

Toyota erweitert Feldversuch mit seinem E-Dreirad i-Road. In Tokio wird zusätzlich eine neue zweisitzige Version des E-Dreirades getestet, das imit Toyotas Neigetechnik "Active Lean-Technologie" ausgestattet ist. Bis Juni können auch 100 Teilnehmer in Tokio i-Road fahren

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Tokyo, 23. November 2015 – Toyota erprobt auf japanischen Straßen eine neue 2-sitzige Version des i-Road. Das ist Toyotas E-Mobilitätslösung für die kurze Strecke. Das kleine E-Dreirad ist mit Toyotas Neigetechnik "Active Lean-Technologie" ausgestattet. Sie gewährleistet, dass der Fahrer bei geringen Geschwindigkeiten oder im Stand nicht mit den Füßen stabilisieren muss.

Die Japaner bewerben den Feldversuch mit dem i-Road als Teil ihres sogenannten Open Road Project, das im Juli vorgestellt wurde. Nachdem das skurrile E-Fahrzeug bereits als einsitzige Version in einem Feldversuch in Grenoble, Frankreich, umherstromert, hat das japanische Verkehrsministerium jetzt auch die Freigabe für Japan erteilt. Speziell für diesen Zweck wurden auch vier zweisitzige i-Road-Dreiräder gebaut.

Kunstlärm

Die japanischen Behörden verlangten erweiterte Reflektoren und Positionslampen, die die Fahrzeugbreite besser sichtbar machen. Außerdem musste ein Assistenzsystem eingebaut werden, dass Fußgänger akustisch beim Herannahen des Fahrzeugs warnt. Sechs einsitzige i-Roads und die vier Zweisitzer wurden am 21. November im Tokioter Stadtbezirk Shibuya feierlich den ersten japanischen Testpersonen übergeben.