Grüne: Polizei soll Fahrzeugdaten verstehen lernen

Die Analyse von Fahrzeugdaten muss nach Auffassung der innenpolitischen Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz eine größere Rolle in der Aus- und Weiterbildung der Polizei spielen.

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Moderne Pkw erheben Daten, viele davon lassen sich Personen zuordnen.

(Bild: BMW)

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„Für die Polizeiarbeit bedeuten Fahrzeugdaten Vorteile sowohl bei der Prävention als auch bei der Aufklärung von Straftaten“, sagte Pia Schellhammer der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. „Dabei ist es wichtig, dass sensibel mit den Daten umgegangen wird.“

Verbrauchern empfiehlt Schellhammer, beim Autokauf nach der Verwendung von Daten zu fragen. „Intelligente Fahrzeuge erheben immer mehr Daten. Das kann einerseits unsere Mobilität besser vernetzen und automatisieren sowie die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen, andererseits kann die Verwendung personenbezogener Daten aber auch tief in unsere Privatsphäre reichen“, sagte Schellhammer.

„Intelligente Fahrzeuge erheben immer mehr Daten“

Die Verwendung personenbezogener Daten sei beim Kauf eines Autos meist vertraglich geregelt, fügte die Politikerin hinzu. „Hier sollte man unbedingt einen Blick ins Kleingedruckte werfen.“ Wenn dem Kaufinteressenten die Verwendung persönlicher Daten zu weit gehe, solle er sich für einen anderen Anbieter entscheiden. Anlass ist eine Antwort von Innenstaatssekretärin Nicole Steingaß (SPD) auf eine Kleine Anfrage Schellhammers zur Datenverarbeitung und künstlichen Intelligenz in Fahrzeugen.