Höhere Maut in Kroatien und Slowenien

roatien und Slowenien haben ihre Mautgebühren für Autobahnen zum Beginn der Hauptreisezeit teils stark erhöht. Seit Anfang Juli 2017 müssen Autofahrer zum Beispiel auf den Fernstraßen in Istrien und auf der Küstenautobahn A1 in Dalmatien rund zehn Prozent mehr als bisher bezahlen

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(Bild: ADAC)

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  • dpa

Der ADAC hat in einer Übersicht zusammengestellt, was wo zu zahlen ist.

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Kroatien und Slowenien haben ihre Mautgebühren für Autobahnen zum Beginn der Hauptreisezeit teils stark erhöht. Seit Anfang Juli 2017 müssen Autofahrer zum Beispiel auf den Fernstraßen in Istrien und auf der Küstenautobahn A1 von Zagreb über Zadar nach Split in Dalmatien rund zehn Prozent mehr als bisher bezahlen. Die erhöhten Gebühren gelten bis Ende September 2017.

Die slowenische Autobahngesellschaft hat eine Neueinteilung der Fahrzeugtypen vorgenommen. So sind nun zum Beispiel Kleinbusse in einer teureren Mautkategorie: Die Vignette für die Kategorie 2A, die für Autos und Wohnmobile bis 3,5 Tonnen gilt, kostet 15 Euro für sieben Tage, 30 Euro für einen Monat oder 110 Euro für ein Jahr (Stand 5. Juli 2017). Die 2B-Vignette, die nun unter anderem für die Kleinbusse gilt, ist jeweils doppelt so teuer.

Außerdem ist eine mautfreie Alternativroute innerhalb Sloweniens nun nicht mehr für Urlauber befahrbar. Die Küstenstraße zwischen Koper und Izola sei dauerhaft für den Durchgangsverkehr gesperrt worden, teilte der ADAC mit. Grund dafür sei die hohe Verkehrsbelastung. Die Küstenstraße war bisher eine mögliche Route von Triest in Norditalien über Slowenien nach Kroatien. Urlauber müssen auf dem Weg nach Istrien auf die mautpflichtige Strecke H6 ausweichen.

(mfz)