Ladesäulen für E-Autos: NRW hat Nachholbedarf

Bei öffentlich zugänglichen Ladesäulen für Elektroautos hinken die nordrhein-westfälischen Großstädte hinterher. Düsseldorf verfügt mit 211 Ladepunkten über das größte Angebot in NRW, Duisburg kommt auf 22 Ladestellen

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In der Regel befinden sich an einer Ladesäule zwei Ladepunkte.

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Bei öffentlich zugänglichen Ladesäulen für Elektroautos hinken die nordrhein-westfälischen Großstädte hinterher. Die Landeshauptstadt Düsseldorf verfügt mit 211 Ladepunkten zwar über das größte Angebot in NRW, wie aus am Montag (6. Mai 2019) von Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) veröffentlichten Zahlen hervorgeht. In Hamburg gibt es allerdings mehr als vier Mal so viele Lademöglichkeiten. Mit 882 Ladepunkten ist die Hansestadt Spitzenreiter in Deutschland, gefolgt von Berlin mit 779 Punkten und München mit 762 Punkten. Auch in Stuttgart ist das Angebot mit 389 Ladepunkten deutlich größer als in den NRW-Städten.

Innerhalb von Nordrhein-Westfalen liegt Köln mit 141 öffentlichen Lademöglichkeiten auf Platz zwei der BDEW-Statistik. In Dortmund gibt es demnach 125 Landepunkte, in Essen 81 und in Bonn 52. Duisburg kommt auf 22 Ladestellen. Unter den Bundesländern belegt NRW mit insgesamt 2814 Ladepunkten Platz zwei hinter Bayern, wo es 4052 Ladestellen gibt. Insgesamt sind im Ladesäulenregister des BDEW derzeit rund 17.400 Ladepunkte erfasst.

(dpa) / (mfz)