Neue Steckverbindung auf dem Weg zur Norm

Neue Steckverbindung auf dem Weg zur Norm

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Japanischer Gegenentwurf

RWE zufolge könnten dort auch die Japaner – ein nicht kompatibles – Stecksystem vorschlagen, das allerdings nicht für Dreiphasen-Drehstrom geeignet ist. Umgekehrt könnten Länder wie Japan oder die USA mit den dort verbreiteten Einphasen-Dreileiternetzen den Mennekes-Stecker nutzen, der für den dortigen Bedarf zwei Kontakte zuviel bietet. Nachteilige Konsequenz kontinental unterschiedlicher Normen wäre, dass die ohnehin bis dato nur in Kleinserien gebauten E-Vehikel je nach Bestimmungsort mit anderen Steckern ausgestattet werden müssten.

Konjunkturmotor Elektromobilität?

Sollten sich die Energiekonzerne tatsächlich entschließen, Netze von Ladestationen zu errichten, könnten auch weitere Branchen vom Aufbau der Infrastruktur profitieren und für Beschäftigung im Inland sorgen: Hier sind zum Beispiel die Hersteller von Schaltschränken oder Server-Racks gefragt, um Komponenten wie die Leistungselektronik, "intelligente Stromzähler" und Module für die Anbindung an ein Daten-Festnetz oder Mobilfunknetz wetterfest unterbringen zu können.