Opel plant Stellenabbau und Kündigungsschutz

Opel plant einen weiteren Stellenabbau an seinen deutschen Standorten. Angepeilt werde ein Abbau „im niedrigen vierstelligen Bereich“, berichtete das Magazin Wirtschaftswoche am Montag (13. Januar 2020). Überkapazitäten gebe es beispielsweise im Werkzeug- und Prototypenbau.

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Bei Opel stehen offenbar weitere Einschnitte bevor. Die Belegschaft soll nochmals reduziert werden.

(Bild: Pillau)

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Die Allgemeine Zeitung Mainz schrieb, es gehe um den Abbau von rund 2000 Stellen bis 2025. Dazu solle das Freiwilligenprogramm wieder geöffnet werden, über das Beschäftigte mit Vorruhestand, Altersteilzeit und Abfindungen das Unternehmen verlassen können. Insidern zufolge werde der Löwenanteil dabei auf den Stammsitz Rüsselsheim entfallen. In den deutschen Opel-Werken unterzeichneten mehr als 6000 Beschäftigte bislang entsprechende Verträge.

Kündigungsschutz bis 2025

Zugleich habe das Unternehmen den Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen um zwei Jahre bis Mitte 2025 verlängert, hieß es in den Berichten. Mit dem Betriebsrat sei eine entsprechende Eckpunktevereinbarung geschlossen worden, die in einem Tarifvertrag abgesichert werden soll. Die Belegschaft soll dem Bericht zufolge am Dienstag (14. Januar 2020) über die Details informiert werden. Sprecher von Opel und der IG Metall Mitte wollten den Bericht auf Nachfrage nicht kommentieren.

Opel verzichtet auf die Teilnahme am Genfer Autosalon im März 2020. „Aufgrund unserer Pläne und Markteinführungen in diesem Jahr nehmen wir aktuell am Brüsseler Autosalon teil und konzentrieren uns bei den bevorstehenden Produkteinführungen stärker auf andere Veranstaltungen“, erklärte ein Sprecher am Dienstag (14. Januar 2020) in Rüsselsheim. Zuerst hatte die Automobilwoche berichtet. Dem Blatt zufolge sind auch die Peugeot und Citroën aus dem PSA-Konzern nicht auf dem Genfer Autosalon 2020 vertreten.

(dpa) / (mfz)