Remmel: Bis 2030 emissionsfreier Verkehr möglich

Bis zum Jahr 2030 sollte der Verkehr in Deutschland nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) keine Schadstoffe mehr verursachen. Er halte dieses Ziel für erreichbar, sagte Remmel

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Remmel will die Förderung von Strom und Wasserstoff als alternative Antriebsenergien forcieren. (im Bild: Toyota Mirai mit Wasserstoffantrieb)

(Bild: Christoph M. Schwarzer)

Bis zum Jahr 2030 sollte der Verkehr in Deutschland nach Ansicht von Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) keine Schadstoffe mehr verursachen. Er halte dieses Ziel für erreichbar, sagte Remmel am Donnerstag im Landtag. Der Bundestag müsse hier klare Ziele setzen. Neben der Elektromobilität sollte Wasserstoff als Antrieb stärker in den Blick rücken. „Wir brauchen Markteinführungsstrategien“, forderte Remmel. Woher der Wasserstoff dafür kommen soll, lies der Umweltminister allerdings offen.

Bei der Luftverschmutzung habe man es vor allem mit Stickoxiden zu tun, die dem Verkehr zuzuordnen seien. Es bestehe dringender politischer Handlungsbedarf – besonders beim Bund. NRW habe bereits vieles erreicht, meinte Remmel mit Blick auf 26 Städte mit Umweltzonen oder auch 33 Luftreinhaltepläne. Es sei aber noch einiges zu tun. So sehe es bei der Lebenserwartung schlechter aus und die Wahrscheinlichkeit, zu erkranken, im Ruhrgebiet nachweislich sei viel höher als etwa im Kreis Borken im Münsterland.

Die Piraten forderten, Entwicklung, Produktion und Einsatz von Elektrobussen zu fördern. Für den öffentlichen Personennahverkehr müsse das Ziel gelten: 100 Prozent E-Fahrzeuge. Umweltzonen seien nicht wirksam gegen die gesundheitsschädliche Luftverschmutzung.

(dpa)