Dieser Caravan kann schwimmen - zumindest auf Binnengewässern

Sealander: Wohnwagen mit Außenborder und Anker

Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf wird in diesem Jahr der Sealander vorgestellt. Das Besondere: Dieser Wohnwagen kann auch auf dem Wasser fahren. Wir stellen den innovativen Caravan vor

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Düsseldorf, 5. September 2011 – Auf dem Caravan Salon in Düsseldorf wurde in diesem Jahr der Sealander vorgestellt. Das Besondere: Der Wohnwagen kann auch auf dem Wasser fahren.

Fahren ohne Führerschein

Auf dem Wasser treibt den Wohnwagen ein Elektromotor an. Vorerst bietet der Hersteller einen 5-PS-Außenborder an, stärkere Motoren könnten aber noch folgen. Das Gefährt darf auf vielen Binnengewässern bewegt werden. Für Meere dürfte er nicht geeignet sein, denn großen Wellen hat er nicht viel entgegen zu setzen. Dafür ist er aber auch nicht gedacht. Vielmehr, so der Hersteller, handele es sich beim Sealander um einen vollwertigen Caravan, der zusätzlich die Möglichkeit bietet, auch schwimmen zu können.

Der Motor wird von einem Akku versorgt, der auch den Innenraum mit Strom beliefert. Wer es ruhig angehen lässt, kann durchaus acht bis zehn Stunden mit einer Akkuladung unterwegs sein. Später soll es auch größere Akkus geben. Aufgeladen wird die Batterie während der Fahrt auf der Straße mit einem Ladekabel durch das Zugfahrzeug. Für die Fahrt auf dem Wasser wird kein Bootsführerschein benötigt, es reicht der normale fürs Auto, Klasse B.

Doppelter Boden

Das Gehäuse des Caravans wird wie im Bootsbau aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt. Der Wohnwagen verfügt über einen doppelten Boden. Das bedeutet: Selbst wenn der Unterwasser-Bereich Leck schlägt, füllt sich nur der Unterboden mit Wasser, in den Innenraum soll auch in diesem Fall kein Wasser eindringen. Das Gehäuse ist mit einem wasserdichten Fahrwerk verbunden. So kann der Sealander auf Land wie ein Caravan gezogen, und bei Bedarf wie ein Boot zu Wasser gelassen werden.