Seit elf Monaten rückläufige Autoverkäufe in China

Der chinesische Automarkt ist für die deutschen Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen immens wichtig. Der Branchenverband PCA errechnete einen Absatzrückgang um 16,6 Prozent auf 1,54 Millionen Stück. Dies teilte der Verband am Freitag (10. Mai 2019) in Peking mit

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Traditionell stark in China ist VW. Das Bild entstand auf der Shanghai Auto Show 2019.

(Bild: pressinform)

Der chinesische Automarkt schrumpfte auch im April weiter. Der Branchenverband PCA errechnete einen Absatzrückgang um 16,6 Prozent auf 1,54 Millionen Stück. Dies teilte der Verband am Freitag (10. Mai 2019) in Peking mit. Es ist der elfte Monat in Folge mit rückläufigen Verkäufen. In den ersten vier Monaten des Jahres ergibt sich ein Absatzrückgang um rund 11,8 Prozent auf 6,71 Millionen Stück.

Der Verband PCA (China Passenger Car Association) zählt den Absatz von Pkw, SUVs, Minivans und kleineren Mehrzweckfahrzeuge an Kunden. China ist der größte Automarkt der Welt und für die deutschen Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen immens wichtig.

Neben den PCA-Daten gibt es jeden Monat Daten des Herstellerverbands CAAM (Chinese Association of Automobile Manufacturers), der den Absatz der Hersteller an die Händler misst. April-Daten liegen hier noch nicht vor.

Im vergangenen Jahr waren die Autoverkäufe im Land im Jahresvergleich zum ersten Mal seit über 20 Jahren zurückgegangen. Der Zollstreit zwischen China und den Vereinigten Staaten verunsichert die chinesischen Autokäufer, zudem lasten eine hohe Verschuldung, der schwächelnde Immobilienmarkt und eine generell weniger dynamische Konjunktur auf dem Verbrauchervertrauen.