Tesla: Berichte über Gefahren am Arbeitsplatz geschönt?

Tesla ist nach Vorwürfen wegen angeblich geschönter Unfallstatistiken ins Visier von US-Aufsehern geraten. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden, teilte die für Fragen der Arbeitssicherheit zuständige Behörde des US-Bundesstaats Kalifornien mit.

Lesezeit: 1 Min.
In Pocket speichern
vorlesen Druckansicht Kommentare lesen 1 Beitrag
Tesla Werk Fremont

(Bild: Tesla / Alexis Georgeson)

Von
  • dpa

Der Vorwurf: Tesla nimmt den Arbeitsschutz im Werk in Fremont nicht ernst. Tesla bestreitet dies.

(Bild: Tesla / Alexis Georgeson)

Tesla ist nach Vorwürfen wegen angeblich geschönter Unfallstatistiken ins Visier von US-Aufsehern geraten. Es sei eine Untersuchung eingeleitet worden, teilte die für Fragen der Arbeitssicherheit zuständige Behörde des US-Bundesstaats Kalifornien am Mittwoch (18. April 2018) mit. Man nehme die Berichte über Gefahren am Arbeitsplatz sehr ernst, sagte eine Sprecherin. Das gleiche gelte für Anschuldigungen, arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen nicht im wahren Ausmaß gemeldet zu haben.

Hintergrund: Am Montag (16. April 2018) hatte die zur US-Medienorganisation Center for Investigative Reporting gehörende Website „Reveal“ unter Berufung auf Mitarbeiter berichtet, Tesla habe schwerwiegende Verletzungen in seiner Fabrik im kalifornischen Fremont absichtlich in Unfallstatistiken unterschlagen. Das Unternehmen von Tech-Milliardär Elon Musk wies den Vorwurf in einem Firmen-Blog entschieden zurück. Tesla sprach von einer gezielten „Desinformations-Kampagne“, hinter der die Interessen der Autogewerkschaft UAW steckten. (mfz)