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Test: Autonomes Fahren in NRW, Berlin, Bayern und auf Sylt

Kurzmeldungen
Smart Vision EQ Fortwo

(Bild: Daimler)

Ab dem kommenden Jahr soll autonomes Fahren auch im Stadtgebiet getestet werden. Als Testgebiete sind Düsseldorf, Berlin das bayrische Bad Birnbach und die Insel Sylt ausgesucht worden.

Smart Vision EQ Fortwo
Das Thema "autonomes Fahren" wird derzeit von vielen Firmen intensiv beforscht. (im Bild: Smart Vision EQ Fortwo [1])
(Bild: Daimler)

Das automatisierte Fahren wird von Sommer 2018 an in Düsseldorf unter realen Bedingungen erprobt. Nach Angaben des Landesbetriebs „Straßen.NRW“ sollen im Rahmen eines Pilotprojekts Testfahrzeuge ab dem dritten Quartal im nächsten Jahr auf die Strecke gehen. Derzeit werde der Bereich aufgebaut. „Straßen.NRW“ liefert für den Düsseldorfer Testbereich die telematische Infrastruktur mit digitalisierten Karten, Warnhinweisen, Überholverboten und Höchstgeschwindigkeiten.

Die Strecke verläuft vom Autobahnkreuz Meerbusch [2] über die A57, die A52 und in Düsseldorf über eine Bundesstraße, einen Autotunnel und eine Rheinbrücke bis in den Stadtteil Friedrichstadt. Das Projekt steht unter Federführung der Stadt Düsseldorf und hat ein Volumen von fast 15 Millionen Euro. Davon werden neun Millionen vom Bundesverkehrsministerium gefördert.

Neue Teststrecken werde es im nächsten Jahr auch Berlin, dem bayerischen Bad Birnbach und auf Sylt geben, teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft am Donnerstag (2. November 2017) in Berlin mit. In den Autos sei immer ein Fahrer anwesend, der letztlich verantwortlich bleibe. Autonom fahrende Autos verarbeiten eine Menge von Informationen: Dazu gehören unter anderem eine bordeigene Sensorik, Straßenkarten, das Erfassen anderer Fahrzeuge und der Verkehrsregelung.


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http://www.heise.de/-3877667

Links in diesem Artikel:
[1] https://www.heise.de/autos/artikel/Vorstellung-Smart-Vision-EQ-Fortwo-3817651.html
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Autobahnkreuz_Meerbusch