Übernahme von Opel-Bank durch PSA genehmigt

Kurz nach der Übernahme von Opel durch den französischen Autokonzern PSA hat die EU-Kommission auch dem Kauf der zugehörigen Finanzierungssparte zugestimmt

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Opel

(Bild: Opel)

Von
  • dpa

Opel gehörte seit 1929 zu GM. Über viele Jahre hinweg war das eine erfolgreiche Partnerschaft, doch zum Schluss hatte man bei GM die Hoffnung aufgegeben, mit Opel wieder Gewinn zu machen.

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Kurz nach der Übernahme von Opel durch den französischen Autokonzern PSA hat die EU-Kommission auch dem Kauf der zugehörigen Finanzierungssparte zugestimmt. Die Wettbewerbshüter genehmigten das Geschäft am Mittwoch (9. August 2017), wie PSA in Paris mitteilte. PSA hatte sich im März 2017 mit dem damaligen Opel-Besitzer General Motors (GM) auf die Übernahme verständigt.

Der Kauf des Autoherstellers Opel und der britischen Marke Vauxhall war in der vergangenen Woche abgeschlossen worden. Das Europa-Geschäft der Finanzsparte GM Financial war dabei aber noch nicht inbegriffen. Auch jetzt fehlt noch die Zustimmung der Bankenaufsicht, die laut PSA im zweiten Halbjahr 2017 erwartet wird. Nach dem Deal mit GM übernimmt PSA die Finanzierungssparte gemeinsam mit der Großbank BNP Paribas. Beide Unternehmen zahlen dafür gemeinsam 900 Millionen Euro. PSA hatte für Opel und Vauxhall außerdem einen Kaufpreis von 1,3 Milliarden Euro ausgehandelt. (mfz)