VW e-Golf: Größere Batterie mit 35,8 kWh ab Ende 2016

Volkswagen hat im Rahmen des ePrix Berlin eine größere Batterie für den e-Golf angekündigt: Statt bisher 24,2 stehen zum Jahresende 35,8 Kilowattstunden (kWh) zur Verfügung. Der überarbeitete e-Golf wird keine Ergänzung, sondern ein Ersatz für die aktuelle Version

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Mit einer Kapazität von 35,8 kWh ist der eGolf in dieser Klasse führend - allerdings nur vorübergehend.

(Bild: Christoph M. Schwarzer)

Volkswagen hat im Rahmen des ePrix Berlin eine größere Batterie für den e-Golf angekündigt: Statt bisher 24,2 stehen zum Jahresende 35,8 Kilowattstunden (kWh) zur Verfügung. Das entspricht einem Plus von rund 48 Prozent. Der überarbeitete e-Golf wird keine Ergänzung, sondern ein Ersatz für die aktuelle Version – das unterscheidet den Volkswagen vom Nissan Leaf und dem BMW i3, wo die kleineren Batterien vorerst im Programm bleiben.

Einen Preis nannte Volkmar Tanneberger, Leiter Elektrik- und Elektronik-Entwicklung, noch nicht. Zurzeit kostet ein e-Golf mindestens 34.900 Euro, wobei vier Türen, Navigationssystem sowie LED-Scheinwerfer serienmäßig sind. Zum Vergleich: Ein Nissan Leaf 30 kWh ist ab 34.385 Euro zu haben; für den i3 27 kWh ruft BMW wenigstens 36.150 Euro auf.

Im Test erwies sich der eGolf als sparsames E-Auto mit Verbrauchswerten von rund 15 kWh / 100 km im Überlandbetrieb und etwa 25 kWh / 100 bei Richtgeschwindigkeit. Entsprechend dürfte die praxisnahe Reichweite zwischen ungefähr 150 und 240 Kilometern liegen. Wie gehabt liegt die DC-Ladeleistung bei 50 kW. Über die AC-Ladeleistung herrscht noch keine Klarheit; wahrscheinlich steigt sie analog zur Konkurrenz von 3,6 auf 7,2 kW.

Mit 35,8 kWh hat der Volkswagen e-Golf die größte Batteriekapazität seiner Klasse. Vorübergehend jedenfalls, denn hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Nissan bereits zur Tokio Motor Show im November 2016 den neuen Leaf mit 60 kWh vorstellen könnte. Und zur IAA 2017 folgt der Opel Ampera-e, der formal einem Golf Sportsvan ähnelt, mit ebenfalls 60 kWh.