Vorstellung: Honda CRF 450 L

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Doch der Endurist braucht noch etwas Entscheidendes für den Einsatz: Eine akzeptable Reichweite. Honda spendierte der CRF 450 L einen um 1,3 auf 7,6 Liter vergrößerten Tank aus Titan. Der Hersteller gibt das Fahrzeuggewicht bei vollem Tank mit 130,8 Kilogramm an. Das ist verhältnismäßig viel, die Konkurrenz liegt da deutlich drunter: eine KTM 450 EXC-F bringt nur 119 Kilogramm, eine Yamaha WR 450 F 120 Kilogramm vollgetankt auf die Waage. Wobei man fairerweise erwähnen sollte, dass Honda seine Enduro wohl mit Rückspiegeln, Blinkern und StVZO-gemäßem Kennzeichenträger gewogen hat, worauf andere Hersteller beim Wiegen schon mal verzichten.

Gedämpft

Es könnte außerdem ein Hinweis darauf sein, dass Honda großen Wert auf die Einhaltung der Euro4-Norm legt, denn die Entwicklungsabteilung betrieb viel Aufwand, um die Lärmkulisse des Motorrads zu reduzieren. Nicht nur der gut gedämpfte Auspuff trägt dazu bei, sondern auch die Motorseitendeckel erhielten zusätzliche Abdeckungen, um die Geräusche aus dem Motor zu minimieren. Sogar in die Hohlräume der Aluminiumschwinge wurde Urethan-Schaum gespritzt, damit das Abrollgeräusch der Reifen gedämpft wird. Im Unterhalt zeigt sich die CRF 450 L erfreulich genügsam: Honda schreibt zwar alle 1000 Kilometer einen Ölwechsel und den Tausch des Luftfilters vor, aber eine Motorrevision nur alle 32.000 Kilometer.