Menü

Retro-Games (1): Schießen, Springen, Schleichen

voriges Bild  1 2 3 4 5 6 7 813 nächstes

Quad Damage! Der dazugehörige In-Game-Sound des übermächtigen Buffs ist mir bis heute im Gedächtnis geblieben. Aber auch die anderen Kommentare des sonoren Sprechers von Quake 3 Arena habe ich 15 Jahre nach Release erschreckenderweise nicht vergessen. Das mag damit zusammenhängen, dass ich in den sauschnellen Ego-Shooter wohl mehr Zeit als in jedes andere Spiel gesteckt habe oder es seit einiger Zeit via Steam und unter dem leicht abgeänderten Namen Quake Live wieder spiele. Drei Dinge hat mich die abgedrehte Ballerei jedenfalls gelehrt: dass Frust und Freude beim Zocken oft sehr nah beieinander liegen, dass es immer jemanden gibt, der besser ist als man selbst – und dass man sich an den WASD-Tasten durchaus die Finger verletzen kann. Ich denke, dass es bei Quake im Multiplayer fast ausschließlich auf die eigenen Fähigkeiten und weniger auf die Wahl der Waffe ankommt. Mit dem gekonnten Einsatz des Rocket Launcher lassen sich schon nach kurzer Zeit Erfolge erzielen – mit der Railgun bedarf es hingegen einiger Zeit an Übung, um das eigene "Aiming" auf ein konkurrenzfähiges Niveau zu bekommen. Wer jedoch nicht über die nötige Lust und Zeit verfügt, sich mit einen Computerspiel dermaßen intensiv zu beschäftigen, der kann sich bei Quake mithilfe von Spray and Pray-Waffen wie der Plasma- oder der Gatling-Gun durchaus über Wasser halten und Freude an dem virtuellen Gemetzel finden. Auf den meisten der 29 Standard-Maps finde ich mich heute noch zurecht, wobei mir einige besondere, wie die Capture The Flag-Karte "CTF Space", ein riesiges Grinsen ins Gesicht zaubern. Fans kompetitiver, simpler und schneller Ego-Shooter kann ich Quake Live auch heute noch wärmstens empfehlen – für mich hat es den selben Reiz wie "damals".

Raspberry Pi – Mini-Computer auf ARM-Basis

IT

Mobiles

Entertainment

Wissen

Netzpolitik

Wirtschaft

Journal