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Tools für unerkanntes Surfen

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Tor anonymisiert Nutzerinformationen wie Web-Browser-Daten, Messenger-Nachrichten, E-Mail-Verkehr sowie den Rechnerstandort samt IP-Adresse, indem es gesendete und empfangene Daten über ein Server-Netzwerk umleitet. Dieses Prinzip soll der Analyse des Datenverkehrs und des Surf-Verhaltens vorbeugen. Ein auf dem Rechner installierter Client lädt sich beim Start eine Liste mit allen verfügbaren Tor-Servern herunter, sodass im Anschluss alle Daten per Zufalls-Route von Server zu Server und schlussendlich ans Ziel geleitet werden. Diese Art des Verbindungsaufbaus wird etwa alle zehn Minuten wiederholt, sodass sich die Daten-Route ständig ändert. Früher wurde Tor als eigenständige Software angeboten, die man für den Einsatz mit einem normalen Webbrowser konfigurieren musste. Inzwischen ist jedoch der Tor-Browser erhätlich, der eine modifizierte Firefox-Version mit Tor bündelt und nicht weiter konfiguriert werden muss: wer den Browser startet, surft automatisch über das Tor-Netzwerk.

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