Alles im Blick: Mobile Device Management im Unternehmen

  • Beitrag vom: 15.07.2019

Im Zug schnell in der App auf dem Smartphone die Termine für heute checken, danach auf dem Tablet die Präsentation aufrufen und von Zuhause aus kurz ins CRM-System einloggen und ein paar Mails abarbeiten: Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Administratoren nur noch um Server und PC-Arbeitsplätze vor Ort im Unternehmen kümmern mussten. Die Zahl der mobilen Arbeitsplätze wächst. Laut einer aktuellen Studie von Marktforscher Crisp Research gehört bei mehr als 70 Prozent der Unternehmen ein Smartphone zur Standardausrüstung der Mitarbeiter. Viele von ihnen nutzen Endgeräte auch privat. Was für Mitarbeiter effizient ist, bedeutet für IT-Abteilungen der Unternehmen mehr Aufwand. Tragen sie doch letztendlich die Verantwortung dafür, dass die Kollegen auch über Tablets und Smartphones sicher untereinander, aber auch mit Kunden und Partnern kommunizieren.

Container und App-Installation – alles zentral gesteuert

Wie aber lässt sich bei der zunehmenden Vielfalt der genutzten Endgeräte der Überblick behalten? Mit intelligentem und flexiblem Mobile Device Management (MDM). Über ein zentrales Dashboard haben Administratoren alle im Unternehmen eingesetzten Smartphones, Tablets, Notebooks oder auch Wearables im Blick. Und nicht nur das: Eigenentwickelte Apps lassen sich über das System zentral von einem Rechner aus aktivieren, aktualisieren oder löschen. Entwirft die IT eine neue Software oder eine neue Anwendung, müssen Mitarbeiter oder Administratoren diese nicht mehr länger auf jedem Gerät einzeln installieren – hier genügen wenige Klicks, um auch mehrere hundert Geräte betriebsbereit und sicher zu machen, ohne dass die Nutzer selbst aktiv werden müssen.

Auch andere Einstellungen, wie etwa komplexe Vorgaben für Passwörter und Anzahl der erlaubten Fehlversuche, lassen sich bequem per zentralem Mausklick erledigen. Mit einem solchen System kann sich die IT wieder verstärkt auf Entwicklung und IT-Sicherheit konzentrieren.

Ein MDM bietet zudem die Möglichkeit des Containerings, über das sich private und geschäftliche Inhalte auf einem Endgerät voneinander trennen lassen. Ein interessantes Feature für Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten mobiles Arbeiten möglichst komfortabel machen wollen – inklusive der Möglichkeit, private Geräte für berufliche Zwecke zu nutzen – und umgekehrt. Alle wichtigen Funktionen und Daten lassen sich mit einer Container-App, die IT-Abteilungen zentral vom Dashboard aus auf alle Geräte aufspielen können, in einem geschlossenen und geschützten virtuellen Raum abschotten und nach höchsten Sicherheitsstandards verschlüsseln. Unkontrollierter Datenverkehr über nicht gesicherte Applikationen lässt sich damit verhindern, etwa wenn Mitarbeiter dienstliche Daten per Copy und Paste via WhatsApp versenden möchten. Die App trennt strikt private von geschäftlichen Daten – Mitarbeiter verfügen dadurch beispielsweise über zwei Adressbücher, die sich nicht synchronisieren lassen.

Mobile Device Management und DSGVO

Was aber passiert, wenn das mobile Endgerät verloren geht? Neben den üblichen Sicherheitsrisiken wie Spam-Mails, missbräuchliche Verwendung von Applikationen oder Schadsoftware ist die MDM-Lösung auch gegen den physischen Verlust von Daten durch Diebstahl oder Beschädigung gewappnet. Über das System können IT-Mitarbeiter auch aus der Ferne ganz einfach den Lost-Modus auf dem verloren gegangenen Device aktivieren. Smartphone oder Tablet ist dann gesperrt – und auf dem Sperrbildschirm erscheint eine Adresse, an die der Finder das Gerät schicken soll.

Administratoren können per MDM verloren gegangene Geräte lokalisieren und im Notfall die Löschung der Daten auch aus der Ferne erzwingen – so bleibt auch in diesem Fall gewährleistet, dass sensible Daten nicht an Unbefugte gelangen. Spätestens seit Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung im Mai 2018  ist eine solche Möglichkeit für Unternehmen verpflichtend, um Daten ausreichend zu schützen. „Viele Firmen haben ein professionelles Mobile Device Management aber noch nicht auf der Agenda, obwohl es die Möglichkeit dazu schon lange gibt“, sagt xxx von der Telekom. Ein MDM, etwa der Systems Manager von Cisco Meraki, der sich unabhängig von der Infrastruktur implementieren lässt, hilft Unternehmen also nicht nur beim technischen Management sowie Sicherheit und Schutz der Endgeräte, sondern auch dabei, juristische Vorgaben einzuhalten.

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