Aus Office 365 wird Microsoft 365: Was sich jetzt ändert

  • Beitrag vom: 04.05.2020

Microsoft benennt seine Officesuite im Rahmen seines Abomodells um. Aus Office 365 wird Microsoft 365. Was das bedeutet und was es zu beachten gilt.

Microsoft gab Mitte April die Umbenennung seiner bekannten Office-Tools bekannt. Aus Office 365 wird ab dem 21.4.2020 Microsoft 365. Neben Windows ist für die meisten Privat- und Geschäftskunden Office seit knapp 30 Jahren die Büro-Software der Wahl. Früher noch als reine Einmalkäufe auf CD angeboten, bietet Microsoft die Software nun schon seit einigen Jahren primär auf Abobasis an. Jeweils Teil dessen: Die neueste Software aus dem Office-Paket inklusive eigentlich kostenpflichtiger Extras wie dem Onlinespeicher OneDrive und dem Kollaborationstool Microsoft Teams. Mit letzterem gelingt auch das Arbeiten im Homeoffice reibungslos.

Welche Businesspakete werden umbenannt?

Von der neuen Namenspolitik sind primär Pakete für den Einsatz in Unternehmen betroffen. So werden alle Business-Pakete von Office künftig unter dem neuen Label Microsoft 365 vereint. Das bisherige Paket „Microsoft Business 365“ wird an das neue Benennungs-Muster angeglichen:

Neue Namen gleiche Leistung

Seit 2017 führt Microsoft die Marke Microsoft 365 parallel zu Office 365. Schon unter der alten Marke Microsoft 365 vertrieben die Redmonder bisher Office 365 und Windows 10 Enterprise mit Enterprise Mobility + Security. So erhielten Kunden Office-, Infrastruktur- und Sicherheitslösungen aus einer Hand. Dasselbe Leistungsspektrum findet sich von nun an genauso unter neuem Namen in den Microsoft 365 Enterprise-Produkten wieder: Sie enthalten die gewohnte Kombination aus Office-Apps, Windows 10 und allen notwendigen Administrations-Tools. Auch bei den Office-365-Abonnements für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ändert sich nichts an der gewohnten Leistung:

Die neuen Microsoft 365 Apps (for Enterprise) verfügt bei unverändertem Preis über die dieselben Features wie das ursprüngliche Office 365 ProPlus.

Diese Produkte behalten ihren Namen

Zwar benennt Microsoft den Großteil seiner Office-Produkte um, doch nicht alle Pakete sind von der neuen Namenspolitik betroffen. So behalten die folgenden Office-Produkte im professionellen Umfeld ihre gewohnten Namen:

Warum die Umbenennung?

Die Softwarelandschaft hat sich in den letzten Jahren stetig geändert. Unternehmen benötigen, um digital lauffähig zu sein, nicht mehr nur spezifische Software für einzelne Anwendungszwecke, sondern umfassende Lösungen aus einer Hand. Längst ist aus Office mehr geworden als die Summe aus Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Accessdatenbanken, Präsentationen und Mailverwaltung.

Teams, Planner, SharePoint und mit Microsoft Azure auch noch Big-Data-, Rechenzentren- und KI-Anbindung: Die Software-as-a-Service-Lösung aus Redmond hat sich sukzessive zu einer Platform-as-a-Service entwickelt, die Workflows und Prozesse von Kleinunternehmen bis zu Konzernen umfassend abbilden kann. Der Name „Office“ wurde für diesen Leistungsumfang zu klein, zudem gab es mit Microsoft 365 bereits eine übergreifende Dachmarke. So entschied sich Microsoft, die Marken zu konsolidieren. Bereits auf der Ignite-Konferenz 2019 sprachen die Mitarbeiter aus Redmond nur noch von „Microsoft 365“.

Was passiert mit den bestehenden Abos?

Bei bereits abgeschlossenen Abonnements läuft alles weiter wie gehabt. Im April passt Microsoft die Namen automatisch im laufenden Prozess an. Eine komplizierte Migration durch Administratoren ist nicht nötig. Enterprise-, Addon- und Transition-SKUs sowie Offer-IDs bleiben identisch; relevante Änderungen nimmt Microsoft automatisch vor. So ist der Übergang für Admins im Handumdrehen erledigt. Und auch an den Preisen der umbenannten Abo-Produkte ändert Microsoft nichts. Und das, obwohl zahlreiche neue und praktische Features dazukommen.

Neue Features für private Nutzer

Die Produktpakete für Office 365 Home und Office 365 Personal bleiben mit dem Rebranding ab dem 21. April nicht außen vor. Auch diese werden um neue Features erweitert. Office 365 Home heißt dann Microsoft 365 Single, Office 365 Personal trägt dann den Namen Microsoft 365 Family. Beide Pakete enthalten dann ein beziehungsweise sechs Terabyte Onlinespeicher in OneDrive sowie Microsoft Teams.

Lesen Sie hier, warum sich der Wechsel von Office 365 zu Microsoft 365 generell lohnt und was für den Einsatz von Microsoft Teams spricht.

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