Chancen durch Umstieg auf Windows 10

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Autor: André Beyer, Senior Sales Manager, Mittelstandsvertrieb
  • Beitrag vom: 04.06.2019

Zum Jahreswechsel präsentierte das Marktforschungsunternehmen NetMarketShare Zahlen, nach denen Windows 10 Ende 2018 das in die Jahre gekommene Windows 7 als meistverbreitetes Betriebssystem der Welt abgelöst hatte. Endlich, unkten Spötter – benötigte Microsoft für die Wachablösung an der Spitze doch weit mehr als drei Jahre. Windows 10 steigerte seinen Anteil auf jetzt 39,2 Prozent, die Vorgängerversion erreichte nur noch 36,9 Prozent. In den kommenden Monaten dürfte das Pendel noch ein gutes Stück weiter zugunsten des aktuellen Windows ausschlagen, denn am 14. Januar 2020 stellt Microsoft den Support für das nach wie vor populäre Betriebssystem Windows 7 ein.

Nach diesem Datum erhalten Nutzer keine kostenfreien Sicherheitsupdates mehr. Heißt: Sicherheitslücken in der komplexen Software werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gestopft – die Mauer droht zu bröckeln. Wer Windows 7 dennoch weiter verwendet, wird unter Umständen zu einem attraktiven Ziel für Kriminelle. Der Winter für Windows-7-Nutzer naht. Der erweiterte Support für die Bürosoftware Office 2010 endet ebenfalls im nächsten Jahr.

Wechsel als Chance auf den Modern Desktop

Die Deutsche Telekom empfiehlt ihren Unternehmenskunden den Wechsel auf einen Modern Desktop mit Microsoft 365. Neben dem Betriebssystem bietet die Lösung Tools für die Zusammenarbeit in Teams, Angebote für die sichere Verwaltung von mobilen Geräten – und nicht zuletzt höchste Sicherheit durch stetige Updates sowie intelligente Tools.. Ganz nach dem Baukastenprinzip erhalten Unternehmen Office 365, Windows 10 und Enterprise Mobility + Security aus einer Hand.

Seit der Einführung von Windows 10 erhalten Unternehmen eine neue Methode, um das Betriebssystem aufzusetzen, bereitzustellen und zu warten: Windows as a Service (WaaS). Ein Servicekonzept, das durch die gestiegenen Anforderungen an Unternehmen im Zuge der digitalen Transformation in Bezug auf Sicherheit, Mobilität und Verwaltbarkeit von Firmenrechnern stärker in den Fokus von IT-Verantwortlichen rückt. Dank WaaS lassen sich Updates auf ein neues Betriebssystem ohne großen zeitlichen Vorlauf und mit deutlich weniger personellen Ressourcen durchführen. Aus einem starren und langwierigen Wartungsprojekt wurde ein flexibler Update-Prozess, der Abläufe automatisiert und die IT entlastet. So erhalten Geräte mit Windows 10 zweimal pro Jahr Feature-Updates mit neuen Funktionen für das Betriebssystem, zudem sorgen Qualitäts-Updates mindestens einmal im Monat für Verbesserungen in puncto Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Support-Ende von Windows 7: Drei verschiedene Migrationswege

  1. Dem Ende von Windows 7 können Unternehmen auf drei unterschiedliche Arten begegnen. Zu bedenken gilt dabei, dass auch für Office 2010 das Support-Ende am 13. Oktober 2020 bereits feststeht. Eine Runderneuerung der Office-Landschaft mit Windows 10 und Office 365 könnte daher vorteilhaft sein. Unternehmen profitieren auf diesem Weg von den neuesten Office-Anwendungen und -Funktionen von Windows, um die Produktivität zu maximieren. Die integrierte Sicherheit schützt vor externen Bedrohungen und Datenlecks. Zudem lassen sich Kosten durch das vereinfachte Gerätemanagement reduzieren.
  2. Ein alternativer Weg ist die Virtualisierung von Windows 7 auf Microsoft Azure (Windows Virtual Desktop). Auf diese Weise erhalten Unternehmen für drei weitere Jahre kostenfreie Sicherheitsupdates.
  3. Sollten Unternehmen noch nicht bereit sein, ihre Desktops auf Microsoft Azure zu migrieren oder auf Windows 10 zu wechseln, lässt sich die Migration zumindest hinauszögern – allerdings kostenpflichtig. Gegen Gebühr schickt Microsoft bis zu drei Jahre lang erweiterte Sicherheits-Updates (Extended Security Updates; ESU) für die Versionen Windows 7 Professional und Enterprise in die Schlacht gegen Hacker. Dies gilt nur für Unternehmen, die sogenannte Volumenlizenzen erworben haben. Die Kosten für diese Updates, die im Detail noch nicht bekannt sind, berechnen sich pro Gerät und sollen jedes Jahr steigen.

Telekom bietet kompetente und Beratung und Workshops

Egal welchen Weg Unternehmen wählen – die Entscheidung beeinflusst die IT-Strategie für die nächsten Jahre. Die Telekom stellt daher zertifizierte Microsoft-Experten ab, die gemeinsam mit betroffenen Firmen den besten und attraktivsten Migrationsweg finden sollen. Die Telekom und ihre Partner bieten zudem Workshops, mit denen Unternehmen das Potenzial von Office 365, Windows 10, EMS, Azure und Business Intelligence (BI) besser nutzen können. Alle Informationen rund um die Workshops und zur Buchung erhalten Unternehmen im Internet oder unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 33 04444. Die Microsoft-Experten der Telekom stehen unter dieser Hotline auch für alle weiteren Fragen zur Verfügung.

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