Die Macht der Bilder

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Autor: Steffen Klinzmann, Produkt- und Portfoliomanagement IT
  • Beitrag vom: 05.06.2019

Eingefahrene Prozesse umkrempeln, vielleicht sogar ein völlig neues Geschäftsmodell entwickeln und dem gesamten Unternehmen ein neues Mindset geben – die digitale Transformation ist ein hoch komplexes Projekt. Als Verantwortlicher steht der Chief Digital Officer (CDO) vor der kniffligen Aufgabe, jeden einzelnen Mitarbeiter mit seinen Befürchtungen und Ängsten abzuholen und zugleich den Vorstand von der neuen strategischen Ausrichtung zu überzeugen. Denn die neue Technik und die damit verbundenen Möglichkeiten sind das eine. Mindestens ebenso wichtig ist es, allen Beteiligten die Angst vor Kollege Roboter zu nehmen und die nötige Bereitschaft zu erzeugen, digitale Prozesse jenseits der eingefahrenen Abteilungsstrukturen umzusetzen. Wieso etwas verändern, das bisher so gut funktioniert hat? Verliere ich jetzt meinen Job? Neues zunächst kritisch zu betrachten oder sogar abzulehnen, ist menschlich. Für den CDO jedoch kann diese Skepsis ein großer Stolperstein sein. Es gilt, bei den Mitarbeitern das für die Prozessoptimierung nötige Fachwissen aufzubauen, zunächst zählt aber das richtige Mindset

Schöne Bilder statt dröger Anleitungen Daten für die digitale Transformation

Offenheit oder sogar Begeisterung für die Digitalisierung von Prozessen und Geschäftsbereichen im Unternehmen erreichen Verantwortliche, indem sie die Mitarbeiter früh mitnehmen, transparent kommunizieren, klare Aussagen treffen, sie konkret anleiten und ihnen die Angst vor Fehlern nehmen. Besonders klar und wirksam gelingt die Überzeugungsarbeit mit Bildern statt mit drögen Zahlen. Warum? Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Der Sehsinn gilt als der wichtigste für die bewusste Wahrnehmung, über ihn nehmen wir am schnellsten auch komplexe Sachverhalte auf: Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir über die Augen bis zu 80 Prozent der Informationen über die Außenwelt aufnehmen. Und dass visuelle Wahrnehmungen ein Viertel des menschlichen Gehirns beschäftigen. Mit professionellen Visualisierungswerkzeugen geht das ganz einfach: Sie machen mit ein paar Mausklicks komplexe Daten, Fakten und Prozesse verständlich und aussagekräftig und veranschaulichen die Vorteile der digitalen Transformation für das Unternehmen.

Prozessvisualisierung: Interaktive Diagramme per Mausklick

Grundsätzlich ist zu entscheiden: Soll die Grafik dem Betrachter lediglich Zahlen, Daten und Fakten veranschaulichen oder mittels visueller Effekte seine Aufmerksamkeit in eine bestimmte Richtung lenken? Die Daten entscheiden, welche Form der Visualisierung am besten passt. Um im klassischen Projektplan zu zeigen, welche Aufgabe von wem bis wann zu erledigen ist, eignet sich am besten ein Gantt-Diagramm. So sind Prozessabläufe klar kommuniziert und nachvollziehbar gemacht. Relationen, zum Beispiel Verkaufsmenge zu speziellen Angebotspaketen, verdeutlicht ein Streudiagramm. Sogar interaktive Grafiken entstehen mit professionellen Tools wie Visio von Microsoft mit ein paar Mausklicks. Über permanente Verknüpfungen mit Excel oder Power BI aktualisieren sich die Grafiken in Echtzeit von selbst, mühsame wiederkehrende Kleinarbeit entfällt. Das Tool umfasst umfangreiche Vorlagen und eine große Auswahl an Shapes, die Branchenstandards wie Six Sigma oder IEEE erfüllen. In der vertrauten Office-Benutzeroberfläche sind die gewünschten Elemente per Drag and Drop schnell am richtigen Platz und Shapes im Corporate Design formatiert. In der Online-Version kommt Visio überall im Unternehmen zum Einsatz, egal ob am PC, Smartphone oder Tablet. Bei Visio Online Plan 2 sind fünf Geräte pro Nutzer möglich, ein Team kann über Office 365 sogar gemeinsam an einer Grafik arbeiten.

Wie eine Grafik zum echten Hingucker wird:

  1. Die Zielgruppe im Visier behalten: Wer ist mein Adressat? Welche Fragen stellen sich ihm? Welche Erkenntnisse kann er aus der Grafik gewinnen?
  2. Weniger ist einfach mehr: Welche Informationen sind unverzichtbar? Wie lassen sich die Kennzahlen möglichst simpel darstellen?
  3. Die Daten zum Sprechen bringen: Sind Daten aus verschiedenen Quellen sinnvoll kombiniert, ermöglichen sie einen schnellen Überblick und sogar Prognosen.
  4. Aktualität sticht: Veraltete Daten sind wie die Zeitung vom Vortag. Tools, die die Grafik automatisch aktualisieren, ersparen viel wiederkehrende Kleinarbeit.
  5. Torte, Linien oder Gantt? Die Daten entscheiden: Klassisch sind Liniendiagramme für Abfolgen oder zeitliche Verläufe, Balken sind perfekt für Vergleiche und Ranglisten, Torten zeigen Anteile einer Gesamtmenge. Nicht zu vergessen: Landkarten, um geografisch verortete Daten zu veranschaulichen, Streudiagramme für Korrelationen und Gantt-Diagramme für zeitliche Phasen.

 

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