Ein SAP-System fürs Smartphone

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Autor: Thomas Mailänder, Sales Consultant
  • Beitrag vom: 24.08.2018

Über den Browser jedes mobilen Endgeräts behalten Firmen mit SAP Fiori ihr ERP-System im Blick. So macht SAP die User Experience zum Geschäftsfaktor.

Benutzerfreundlichkeit und gutes Design zahlen sich aus, sagt SAP. Und wirbt auf seiner Website damit, dass es die Produktivität seiner Kunden allein durch die modernisierte SAP Fiori-Benutzeroberfläche um bis zu 50 Prozent gesteigert hat. Über jedes mobile Endgerät bleiben Kennzahlen mit SAP Fiori im Blick. Buchungen lassen sich über das Smartphone anstoßen.

SAP Fiori: Benutzeroberfläche für Smartphones

Anwender haben auf die Modernisierung der Benutzeroberfläche lange gewartet. So stammt das bis dato aktuelle SAP GUI noch aus dem Jahr 1992. SAP Fiori soll es den ERP-Anwendern an dieser Stelle zukünftig einfach und komfortabel machen, setzt dazu auf zeitgemäße Designprinzipien und bietet eine Benutzererfahrung, die mit Consumer-Apps vergleichbar ist. Die Oberfläche im aufgeräumten Kachel-Look lässt sich intuitiv nutzen.

Rollenbasierte Dashboards mit Benachrichtigungen

Je nach Abteilung stehen bei SAP Fiori unterschiedliche Profile bereit: So arbeiten beispielsweise Buchhalter mit einem anderen Dashboard als Lageristen oder Personalsachbearbeiter. Der rollenbasierte Ansatz zeigt den Mitarbeitern nur die für ihr Aufgabenspektrum relevanten Funktionen und Informationen an. So findet sich jeder Nutzer einfacher zurecht. Übergreifende Funktionen wie eine Zeiterfassung stehen allen zur Verfügung. Zudem sieht die Oberfläche bei jedem gleich aus.

Nutzer haben die Möglichkeit, ihre Dashboards anzupassen. Wer beispielsweise Urlaubsanträge oder Kosten freizeichnen muss, richtet sich dafür eine Kachel auf seinem Dashboard ein. So bleiben offene Aufgaben mobil im Blick und lassen sich von unterwegs bearbeiten. Push-Nachrichten informieren über Termine oder Ereignisse. Auch KPIs kommen unterwegs direkt aufs Dashboard. Aktuelle Umsatzzahlen, die Produktivitätsquote oder der Ressourcenbedarf in der Produktion bleiben auch auf dem Smartphone unter Kontrolle.

10.000 Apps für SAP Fiori bereits verfügbar

Über 10.000 Apps listet die SAP Fiori Apps Reference Library von SAP mittlerweile. Unternehmen nutzen entweder die mobilen Anwendungen, die sie dort vorfinden, oder sie entwickeln eigene Applikationen. Die Grundlage dafür ist die UI-Technologie SAP UI5, die auf dem Web-Standard HTML5 basiert. Wer nicht selbst entwickeln kann, greift auf Services der Telekom zurück: Der Provider unterstützt seine Kunden aus dem Mittelstand dabei, individuelle mobile Apps etwa für Reports, Analysen oder Prozesse zu realisieren. Auch dann, wenn Firmen insgesamt auf SAP Fiori umsatteln möchten, definiert die Telekom in enger Abstimmung mit dem Kunden die Mobilitätsstrategie und plant die SAP Fiori Landschaft. Sollen später Apps betrieben, gewartet und weiterentwickelt werden, übernimmt die Telekom auf Wunsch auch das SAP Application Management. Darüber hinaus stellt der Provider SAP S/4HANA oder SAP HANA als so genannte Dynamic Services aus der Private oder Public Cloud bereit. Abgerechnet wird nur der tatsächliche Verbrauch. Das ermöglicht einen verlässlichen Ein- und Umstieg in SAP.

SAP: Gutes Design zahlt sich aus

Die zeitgemäßen Features von SAP Fiori versprechen zudem bequemeres Arbeiten, weniger Schulungen und auch weniger Änderungswünsche der Nutzer: Laut SAP reduzieren mobile Apps, die auf die Nutzer zugeschnitten sind, nicht nur Fehler, sondern steigern auch die Datenqualität im ERP-System. Wie sich gutes Design für die eigene Firma auszahlt, lässt sich auch nachrechnen: Mit dem UX Value Calculator liefert SAP das passende Tool dafür.

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