AdminDay 2009: Wenn sich der Admin in den Fuß schießt

Leser berichten über Katastrophen aus ihrem Admin-Alltag

Wissen | Reportage

Die Untiefen des Administrator-Alltags erfordern viel Wissen, das meist am praktischen Beispiel einer selbstverschuldeten Katastrophe erworben werden muss. Auf den folgenden Seiten erzählen heise-Netze-Leser über ihre Admin-Patzer.

Administratoren sind wie Kapitäne. Ihre Schiffe heißen Netzwerk, Server und Router, doch wie echte Seemänner müssen sie sich um den nötigen Proviant kümmern, gefährliche Fahrwasser erkennen und aufkommende Stürme umfahren. Am Morgen überprüfen sie Passagierlisten und horchen auf den Ping der Server. Abends schrubben sie das Vordeck und müssen sich anschließend beim Käptn's-Dinner auch noch für die eingeschlagenen Kurse rechtfertigen.

Wie auch auf See führen Fehlentscheidung zu fatalen Ergebnissen: Daten gehen über Bord, auf der ausgewählten Route herrscht Gegenwind und einige Passagiere hängen immer seekrank über der Reling. Rettungsmaßnahmen wie Datensicherung oder Neuinstallation erzürnen oft die Mannschaft, die im schlimmsten Fall meutert.

Die Untiefen des Administrator-Alltags erfordern also viel Lernen, meist am praktischen Beispiel einer selbstverschuldeten Katastrophe. Auf den folgenden Seiten erzählen heise-Netze-Leser von ihren Patzern und Fußschüssen.

Unbilden lauern – trotz oder wegen aller Aufmerksamkeit – an allen möglichen Stellen. Die Wahrscheinlichkeit für einen gelungenen Fußschuss scheint bei den Dateisystem-Kommandos rm, mv und cp unter Unix am höchsten, was sich an der Zahl der Zuschriften zeigt. Wir haben daher die Geschichten zu rm und seinen Schwesterbefehlen zusammengefasst.

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