Android-Apps für den Postkartenversand

Android-Apps für den Postkartenversand

Test & Kaufberatung | Test

Ein Digitalfoto vom Smartphone auf Fotokarton drucken lassen und auf dem Postweg versenden? Genau das klappt mit Postkarten-Apps– und macht richtig viel Spaß.

Mit einer App eigene Ansichtskarten zu basteln gelingt ganz leicht in drei Schritten: Fotos auswählen und arrangieren, Text eintippen und mit Unterschrift versehen, Adresse auswählen – und ab die Post. Beim Empfänger macht so eine selbst gestaltete Karte viel mehr Eindruck als eine rasch weggewischte WhatsApp-Meldung oder andere elektronische Grüße, die sich eben allesamt nicht an den Kühlschrank pinnen lassen.

Auch gelangweilte Teenager sind da bereit, einen Urlaubsgruß an Großeltern und Patentanten zu schicken und sogar kleine Kinder können schon mithelfen, indem sie ein Foto aussuchen, das Kartenmotiv mit Stickern verzieren oder ihren Namen unter den Text krakeln.

Der Download aller getesteten Apps ist kostenlos – bezahlt wird pro versendeter Karte. Mit allen Apps kann man die Bildauswahl und die Text- und Adresseingabe auch offline erledigen. Erst wenn es ans Versenden geht, muss eine Verbindung zum Internet bestehen.

Auch wenn man selbst gerade im Ausland unterwegs ist, erfolgt der Kartenversand immer aus dem Land des Anbieters. Wie in der Tabelle am Ende des Artikels vermerkt, versenden die acht Testkandidaten entweder aus Deutschland, Österreich, der Schweiz oder aus Frankreich.

Die Tabelle nennt neben der verlangten Android-Version auch eine Mindestangabe für iOS. Alle acht Testkandidaten gibt es nämlich auch in einer iOS-Version, die wir im Test jedoch nicht näher angesehen haben. Für den Test haben wir ein Huawei P10 mit relativ kleinem Bildschirm verwendet und uns die Android-Version folgender Apps näher angesehen: cewe postcard des Fotodienstleisters cewe, Elco Postkarte, iPostcard, MyPostcard, Postando, die einfach nur „Postkarte“ genannte App der österreichischen Post, SimplyCards und Urlaubsgruss.

Einige Testkandidaten bringen bemerkenswert gute Filter und zum Teil weitere Bildbearbeitungswerkzeuge mit. Für die Arbeit mit allen anderen empfiehlt es sich, die Fotos mit einer gesonderten Bildbearbeitung zu verbessern, bevor man die Karten-App startet. Als einzige App im Test warnt iPostcard, falls man aus der Galerie ein unscharfes Foto auswählt oder der Schnappschuss mit der Kamera verwackelt ist.

SimplyCards hat ein besonders großzügiges Unterschriftsfeld. Hier kann unter dem Kartentext jeder in seiner Lieblingsfarbe unterschreiben.

Die meisten Anwender werden ihre Urlaubsfotos ohnehin erst einmal in der Foto-App ihrer Wahl sichten und die besten Schnappschüsse dann auch gleich optimieren – daher erhielten im Test auch Karten-Apps eine Chance, die keine Optimierungsfunktion für Fotos mitbringen. Wichtiger ist eine gute Auswahl an unterschiedlichen Layouts für Fotocollagen. Auch ein farbiger Rand trägt mitunter zum gelungenen Gesamteindruck der Kartenvorderseite bei.

Die in der Tabelle genannte Zahl der Layouts bezieht sich nur auf die frei gestaltbaren Collagen-Vorlagen mit Platzhaltern für eigene Fotos. Daneben bringen einige der Apps noch eine ganze Reihe weiterer Kartenvorlagen mit, beispielsweise Bild-Text-Kombinationen für Weihnachts- und Ostergrüße oder Vorlagen für Hochzeitskarten und Geburtsanzeigen. Auf diese Vorlagen geht der Test nicht ein – wir betrachten ausschließlich die Möglichkeiten, aus eigenen Urlaubsfotos eine persönliche Ansichtskarte zu gestalten.

"Signatur malen" in der App Urlaubsgruss ermöglicht eine persönliche Unterschrift in frei wählbarer Strichstärke.

Auf der Rückseite der Karten ist Platz für Text. Wenn man eine Postkarte im üblichen DIN-A6-Format von Hand beschriftet, passen bei kleiner Handschrift und knappem Zeilenabstand maximal 350 Zeichen auf die linke Hälfte der Karte. Die Apps nehmen zum Teil deutlich mehr Zeichen entgegen. Spitzenreiter ist iPostcard mit einem Maximum von 800 Zeichen. Wichtig ist hier eine Füllstandsanzeige, damit man beim Tippen weiß, was noch geht. Nicht alle Apps bieten diese Informationen. Bei den anderen muss man immer wieder zwischen Texteingabe-Fensterchen und Kartenansicht wechseln, um nachzuschauen, ob noch ein weiterer Satz passen wird, was lästig ist.

Bis auf die App cewe postcard, in der man seine Urlaubsgrüße wahlweise auch komplett von Hand auf die Kartenrückseite malen kann, behelfen sich alle Apps damit, dass sie statt der postkartentypischen Handschrift verschnörkelte Schriftarten verwenden. Die meisten Apps lassen dem Anwender außerdem die Wahl zwischen mehreren Schriftgrößen. Hier wird es mitunter kompliziert: Wenn sowohl die Schriftart als auch die Schriftgröße einen Einfluss darauf hat, wie viel Text auf die Karte passt, kann man sich durch allzu sorgloses Hin- und Herwechseln zwischen allen Optionen die Texteingabe ziemlich schwer machen. Positiv fiel an dieser Stelle die App von cewe auf, weil sie als einzige eine automatische Anpassung der Schriftgröße bietet.

Eine von Hand ergänzte Unterschrift unter dem gedruckten Text erzeugt authentisches Postkarten-Feeling. Das funktioniert aber nur, wenn die App hierfür etwas Aufwand treibt. In der cewe-App kann man seinen Namen direkt in die Miniatur-Darstellung der Kartenrückseite schreiben – auf dem kleinen Bildschirm des Test-Smartphones war das selbst mit einem Eingabestift nicht praktikabel. Drei Testkandidaten bringen dagegen ein spezielles Fenster für die Unterschrift mit. Darin gelingt es wesentlich besser, ein schickes Autogramm zu hinterlassen. Falls mehrere Personen hier ihren Namen von Hand hineinschreiben möchten, empfiehlt es sich allerdings, einen Stift zu verwenden.

Für die Vorderseite der selbst gestalteten Karte lassen sich aus mehreren Fotos Collagen zusammenstellen und wahlweise mit einem Rand in passender Farbe versehen.

Wer regelmäßig per App Kartengrüße versenden möchte, wird auf ein Adressbuch nicht verzichten wollen. Es gibt dem Anwender unter anderem die Möglichkeit, einen Kartenentwurf an mehrere Empfänger gleichzeitig zu versenden. Zwar lässt sich das auf Umwegen mit fast allen vorgestellten Apps bewerkstelligen – am schicksten ist es aber, wenn man einfach alle gewünschten Personen im Adressbuch markieren kann.

iPostcard und MyPostcard unterstützen den Anwender dabei, Bekannte und Verwandte daheim nach ihrer Anschrift zu fragen. iPostcard schlägt dazu eine WhatsApp-Anfrage, SMS oder E-Mail vor. Super: MyPostcard generiert einen speziellen Link, über den eine andere Person direkten Zugriff auf das Adressbuch der App bekommt und die eigene Anschrift darin ergänzen kann.

Apps ohne ein eigenes Adressverzeichnis greifen stattdessen auf die Kontakte des Smartphones zu. Allerdings enthalten die in den seltensten Fällen auch eine vollständige Anschrift. Wer plant, im Urlaub mehr als nur eine Handvoll Karten zu schreiben, füllt daher am besten vor dem Reiseantritt das App-Adressbuch oder ergänzt, falls die bevorzugte App kein eigenes Verzeichnis hat, seine Smartphone-Kontakte um die Anschriften aller Personen, die später einen Kartengruß erhalten sollen.

Die Preise für eine Karte inklusive Versand sind bei allen Apps ähnlich. Bis auf cewe Postcard und Urlaubsgruss machen die Apps keinen Unterschied zwischen dem Versand nach Deutschland und dem ins Ausland. Einige Anbieter haben neben der Standard-Postkarte auch noch Premium-Varianten im Programm, Karten im XXL-Format zum Beispiel oder den Versand in einem Briefumschlag. Den höchsten Kartenpreis im Test verlangt die Schweizer App Elco Postkarte mit 2.90 Schweizer Franken, umgerechnet etwa 2,60 Euro.

Weil die Deutsche Post Preiserhöhungen angekündigt hat, werden die Apps sicherlich nachziehen. MyPostcard und iPostcard haben dies bereits zum 28. Juni getan – der Preis stieg von bisher 1,99 auf 2,19 Euro (MyPostcard) beziehungsweise 2,29 Euro (iPostcard).

Am besten kauft man für die Lieblings-App vor Reiseantritt ein Guthaben, von dem dann im Urlaub die Kosten für versandte Karten abgebucht werden. Das ist bequemer und sicherer, als am Strand oder auf der Alm immer wieder die Kreditkartendaten abzutippen. Fast alle Anbieter belohnen den Guthaben-Kauf außerdem mit Rabatten, üblich sind etwa „5 plus 1“- oder „10 plus 2“-Pakete.

Wer größere Mengen an Karten per App verschickt, erhält vom Anbieter jede Menge Mails: Nacheinander landen Eingangsbestätigung, Rechnung und Versandinformation im Postfach, dazu noch Infos zu Rabattaktionen und „Waren Sie zufrieden?“-Anfragen. Eventuell lohnt es sich, für die Karten-App eine eigene Mail-Adresse einzurichten. So behält man auch den Überblick über abgeschickte Karten und kann leicht reklamieren, falls eine Karte nicht beim Empfänger ankommt. Bei vielen Anbietern gehört es zum Service, in diesem Fall kostenlos eine zweite Karte loszuschicken.

Die Anbieter versprechen für den Versand nach Deutschland eine Zustellzeit von ein bis drei Werktagen. Fast alle Testpostkarten lagen innerhalb dieser Frist im Briefkasten. Alle Karten bestanden aus kräftigem Karton und hatten eine solide Folienbeschichtung auf der Vorderseite, zum Teil auch auf der Rückseite. Vom Testfoto fehlten bis auf die Urlaubsgruss-Karte bei allen Karten am Rand ein paar Millimeter.

Tabelle: Android-Apps für den Postkartenversand

Obwohl die Postkarten-Apps alle denselben Zweck erfüllen, gibt es erhebliche Unterschiede bei den Funktionen und beim Gestaltungsspielraum. Die simpelsten Vertreter sind Elco Postkarte und Postando. Mit nur einem beziehungsweise vier Layouts erlauben sie zwar keine anspruchsvollen Design-Projekte – dafür kann aber auch kaum etwas schiefgehen. Der Schnappschuss vom malerischen Sonnenuntergang ist mit diesen beiden Apps besonders rasch verschickt. Die Elco-App lässt sich dank Gratis-Angebot für die erste Karte sogar kostenlos ausprobieren.

Die App von cewe ließ sich auf dem kleinen Bildschirm des Test-Smartphones nur mit Mühe nutzen. Auf einem Tablet sähe das schon anders aus. Toll ist hier die Möglichkeit, auf Vorder- und Rückseite der Karte auch zu malen – gerade für kleinere Kinder eine schöne Zusatzfunktion.

Wer seine Fotos nicht mit der Bildbearbeitungs-App seiner Wahl nachbearbeitet, sondern in der Postkarten-App ein paar Verschönerungen durchführen möchte, braucht geeignete Filter und Korrekturwerkzeuge. Damit empfehlen sich iPostcard, MyPostcard und die App „Postkarte“ der österreichischen Post.

Falls Sie dagegen vor allem auf Details fürs authentische Postkarten-Feeling Wert legen, sollten Sie sich Postkarte, SimplyCards und Urlaubsgruss näher ansehen. Hier gibt es hübsche Schreibschrift-Fonts sowie die Möglichkeit, den Text eigenhändig zu unterschreiben. Elco Postcard, MyPostcard, Postando und Urlaubsgruss versenden Karten mit echter Briefmarke.

Ein praktisches Adressbuch haben iPostcard, MyPostcard und Urlaubsgruss zu bieten. Diese Apps empfehlen sich damit für alle Anwender, die gern nur einmal den ultimativen Grußtext eintippen und diesen dann gleichlautend an alle ihre Lieben daheim versenden. (dwi)



cewe Postcard

cewe bietet auch Web-Anwendungen zum Gestalten von Kalendern und Fotobüchern an. Die Postkarten-App wirkt so, als sei sie ebenfalls für den Browser gedacht. Den Platzhaltern eines Layouts per Drag & Drop Fotos zuzuweisen gerät zur Geduldsprobe, weil eine breite Leiste mit Foto-Miniaturen den oberen Teil der Kartendarstellung verdeckt.

Die App optimiert Bilder auf Wunsch. Zum Bearbeiten von Hand finden sich einige Filter und Regler für Kontrast und Belichtung. Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite der Karte kann man bemalen, um das Foto auf der Vorderseite zu verzieren oder anstelle von Text ein Bild zu versenden.

Für den Text gibt es eine reichhaltige Auswahl an Schriftarten. Am besten wählt man statt einer Schriftgröße die Option „automatisch“, die diese App als einzige im Test bietet.

⇧ viele Gestaltungsmöglichkeiten
⇧ Schriftgrößenanpassung
⇩ teils hakelige Bedienung

Elco Postcard

Man kann ohne Registrierung loslegen und eine Karte gestalten; erst zum Versenden muss man sich registrieren. Erfreulich: Mit der Registrierungsbestätigung erhält der Anwender einen Gutscheincode für die erste Karte.

Mit dieser simplen App lassen sich keine Collagen zusammenstellen. Die Kartenvorderseite zeigt immer genau ein Foto, das man vergrößern, verkleinern und drehen kann. Außerdem lässt sich ein Rahmen ab- und anwählen.

Bei der Texteingabe ist nach 268 Zeichen Schluss. Beim Tippen im separaten Editor-Fensterchen bietet die Füllstandsanzeige „x/12 Zeilen“ eine eher grobe Orientierung, da der Zeilenumbruch im Editor anders ausfällt als auf der Karte. Pro Karte berechnet der Schweizer Anbieter 2.90 Schweizer Franken, das entspricht aktuell etwa 2,60 Euro.

⇧ erste Karte kostenlos
⇧ narrensicher bedienbar
⇩ kaum Gestaltungsmöglichkeiten

iPostcard

Als einzige App im Test warnt iPostcard, falls ein ausgewähltes Foto unscharf ist. Nach dem Einfügen kann man es zunächst lediglich mit zwei Fingern größer und kleiner ziehen oder drehen. Dann die Überraschung: Ein Tipp auf den Haken rechts oben bringt weitere Bearbeitungsoptionen zum Vorschein, darunter Filter und Korrekturregler für Belichtung, Kontrast, Sättigung und Schärfe.

Sowohl Art als auch Größe der gewählten Schrift haben Einfluss darauf, wie viel Text auf die Karte passt. Man sollte beides zu Beginn auswählen, denn spätere Änderungen provozieren zum Teil nervige Fehlermeldungen.

Ansonsten überzeugt iPostcard mit einem klaren, konsequent umgesetzten Bedienkonzept und der Möglichkeit, eine Karte bequem an mehrere Empfänger gleichzeitig zu schicken.

⇧ flüssiger Workflow
⇧ hübsche, flexible Schriften
⇧ komfortabler Serienversand

MyPostcard

Vorlagen heißen hier „Styles“. Es gibt auch ausgefallene Entwürfe, etwa im Stil eines Polaroid-Fotos. Bilder kann man umfangreich nachbearbeiten – die Regler und Filter dafür verbergen sich hinter dem Zauberstab oben rechts. Zum Schluss lässt sich das Ganze noch mit Schrift und Stickern verzieren.

Die Texteingabe funktioniert flüssig. Je nachdem, welche der vier Schriftarten von XS bis L man wählt, variiert die Textmenge, die auf der Kartenrückseite Platz findet.

In das Adressbuch von MyPostcard passen 100 Adressen. Toll: Nach Tipp auf „Freunde nach Adresse fragen“ generiert die App einen Link. Darüber gelangen Freunde zu einem Formular, über das sie ihre Anschrift direkt ins Adressbuch schreiben. Die MyPostcard-Testkarte zeigte deutlich aufgehellte und leicht veränderte Farben und etwas verwaschene Details.

⇧ umfangreiche Bildbearbeitung
⇧ flexibles Adressbuch
⇧ komfortabler Serienversand

Postando

Diese App begrüßt den Anwender mit einer kurzen Erklärung der vier Bearbeitungsschritte Design, Nachricht, Vorschau und Versenden – unaufdringlich und gut gemacht. Zum freien Gestalten stehen hier lediglich vier Vorlagen zur Wahl. Schrift auf der Vorderseite ist möglich, allerdings nur in einer festen Größe und an einer festen Position.

Der Wechsel zur Texteingabe gelingt leicht. Während des Tippens gibt es keinen Hinweis, wie viel Text noch passt, und es wird auch keine Schaltfläche angezeigt, über die sich die Eingabe beenden lässt. Erst nach einem Tipp ins Texteingabefeld erscheint oben rechts „Fertig“.

Positiv: Sogar der Versand ist ohne Registrierung möglich, die App fragt lediglich nach einer E-Mail-Adresse für die Versandbestätigung. Das Testfoto wirkte auf der Karte von Postando recht dunkel, die Farben etwas matt.

⇧ ohne Registrierung nutzbar
⇩ kein Bildimport von Kamera
⇩ Texteingabe etwas hakelig

Postkarte

In der App der österreichischen Post startet man in einer übersichtlichen Auswahl aus 13 Layouts für ein bis vier Bilder. Zum Verzieren des fertigen Werks gibt es jede Menge Sticker, darunter Brillen und Schnurrbärte – für Kinder sicher lustig.

Beim Tippen der Urlaubsgrüße hilft ein Fortschrittsbalken, sich kurz zu fassen. Nach 300 Zeichen ist Schluss. Ein Highlight ist hier das Unterschriftsfeld, in dem der Absender handschriftlich seinen Namen ergänzen kann.

Diese App lässt sich vollständig nutzen, ohne angemeldet zu sein. Auch für den Versand ist keine Registrierung nötig. Durch freiwilliges Registrieren lässt sich die Möglichkeit freischalten, über einen QR-Code eine Audio- oder Videobotschaft mitzuschicken und eine Briefmarkendarstellung (keine echte Marke) mit einem eigenen Foto zu gestalten.

⇧ ohne Registrierung nutzbar
⇧ flüssiger Workflow
⇧ komfortabler Serienversand

SimplyCards

Die Auswahl von Design und Fotos gelingt zügig. Zum Bearbeiten der Fotos gibt es acht Filter, die sich aber im Test bis auf den Schwarz-Weiß-Filter allesamt als unbrauchbar erwiesen.

Bei Wahl der kleinsten Schriftgröße passen rund 450 Zeichen auf die Rückseite. Darunter ist noch Platz für eine handgeschriebene Unterschrift. Das große Eingabefeld für die Unterschrift macht es möglich, mehrere Namen einzugeben, für die auch unterschiedliche Farben gewählt werden können.

Ein eigenes Adressbuch hat SimplyCards nicht – nach Eingabe einer Anschrift fragt die App, ob diese den Smartphone-Kontakten hinzugefügt werden soll. Achtung: Guthaben sind in dieser App nur 18 Monate gültig!

Die Testkarte von SimplyCards lag als eine der ersten im Briefkasten, obwohl sie aus Frankreich kam. Sie ist, anders als die anderen Karten, auch auf der Rückseite laminiert.

⇧ flüssiger Workflow
⇧ tolle Unterschriftsfunktion
⇩ Adressauswahl hakelig

Urlaubsgruss

Diese Postkarten-App nutzt den kleinen Smartphone-Bildschirm geschickt aus und überzeugt mit einem klaren, konsequent durchgehaltenen Bedienkonzept. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind eingeschränkt. So kann man die Vorderseite der Karte zwar mit einem Schriftzug versehen – der ist jedoch ziemlich groß und in der Größe nicht veränderbar.

Beim Eintippen des Textes zeigt die App die aktuelle und die maximale Zeichenzahl in der Form „423/500“. Allerdings bleibt je nach gewählter Schriftart auch bei 500 Zeichen ein Teil der Kartenrückseite leer. Ein Pluspunkt ist das komfortable Unterschriftsfeld.

Nach der Registrierung erhält man per Mail ein vom Anbieter vergebenes Passwort. Nette Überraschung: Die Begrüßungsmail enthält einen Gutscheincode für eine Karte! Die Urlaubsgruss-Testkarte war die einzige, bei der nicht am Rand ein schmaler Streifen des Motivs fehlte.

⇧ erste Karte kostenlos
⇧ ohne Registrierung nutzbar
⇧ sehr gute Nutzerführung