Artenvielfalt

Von klein bis ganz groß: das passende Notebook

Test & Kaufberatung | Kaufberatung

Eine Fülle von Neuzugängen bereichert das Angebot an Notebooks: Die jetzt endlich in Massen erhältlichen Centrino-Notebooks mit Pentium M laufen schnell und lange. Gleichzeitig kommt mit brillanten Großdisplays in Riesen-Notebooks eine neue Geräteklasse auf den Markt, die das Attribut Desktop-Ersatz zum ersten Mal wirklich verdient.

Aufmacher

Nur ein Vierteljahr ist es her, dass wir die Notebook-Landschaft kritisch unter die Lupe genommen haben um herauszufinden, für wen sich welches Modell eignet. Doch in den letzten Wochen hat sich das Angebot derart geändert, dass eine Neubewertung ansteht: Die Centrino-Notebooks mit Pentium M sind jetzt endlich in Stückzahlen und zahlreichen Modellen auf dem Markt und halten tatsächlich, was wir uns von ihnen versprochen haben.

Parallel dazu haben die Hersteller auf den Trend hin zum Desktop-Ersatz reagiert und eine neue Geräteklasse etabliert: Notebooks mit riesigen Displays, teilweise größer als 16 Zoll, teilweise mit Anzeigen im Breitformat, buhlen um Interessenten, die kein mobiles Gerät für die Aktentasche, sondern einen Mobilrechner für zu Hause wollen.

Diese beiden Entwicklungen haben das Potenzial, einige alte Kundenwünsche zu erfüllen: Stundenlange Laufzeit, geringes Gewicht und zeitgemäße Rechenleistung ohne Lüftergeräusche erhoffen wir uns von der Pentium-M-Klasse, während ein Riesen-Notebook als PC-Ersatz vor allem ergonomisch einiges bieten muss.

Daran müssen sich künftig alle Notebook-Klassen messen lassen. Nicht nur die neuen Flachen und die Schwergewichte mit großem Display, sondern auch die Mini- und Subnotebooks sowie die normalgroßen Mobilrechner. Vor allem die Ergebnisse der Vergleichstests von zwölf Centrino-Notebooks ab Seite 118 und der erste Test von sechs brandneuen Riesen-Notebooks mit großem Display ab Seite 130 fließen hier mit ein.

Mini-Notebooks in Videokassettengröße finden auf dem deutschen Markt kaum genügend Käufer. Was in Japan Erfolg hat, fristet in Europa ein Exotendasein. JVC hält sich wacker mit seiner Mini-Notebook-Serie MP-XP (Mobile Pentium III, 9-Zoll-TFT) für 1500 bis 2500 Euro und nach wie vor verkauft Sony sein Vaio C1 (Transmeta TM5800, 9-Zoll-TFT). Bullman hat mit dem Aero 4-10 (10-Zoll-Display) zwar seit kurzem ebenfalls ein Mini-Notebook im Programm, das ist aber mit 1,6 kg für diese Kategorie zu schwer: Das JVC-Kleinteil wiegt nur 0,9 kg, das Vaio C1 rund 1 kg. Ein Mini-Notebook eignet sich nur als Zweitgerät oder für Anwender, die auf zeitgemäße Rechenleistung verzichten können. Für Web- und Büro-Anwendungen genügen die Kleinen, doch der Preis von 2500 bis 3000 Euro ist für einen Zweitrechner happig.

Subnotebooks bringen 1,3 bis 2 kg auf die Waage und haben Displays mit einer Bildschirmdiagonalen von 12 bis 13,3 Zoll. Diese Gerätegruppe hat derzeit ein Problem: In fast allen Subnotebooks stecken Prozessoren mit maximal 1,33 GHz, meist auf Pentium-III-Basis. Ein Mobile Pentium 4 würde das kleine Gehäuse wegen der Abwärme viel zu stark erhitzen. Mit FSB100 oder FSB133, einer lahmen Speicheranbindung (kein Double Data Rate) und veralteten Grafikchips ohne DirectX-7-Beschleunigung bleiben sie seit unverhältnismäßig langer Zeit auf einer mittlerweile niedrigen Leistungsstufe stehen. Normalwüchsige Notebooks mit Pentium M, Mobile Pentium 4 und Grafikchips wie dem ATI Mobile Radeon 9000, Nvidia GeForce4 460 Go oder ihren Nachfolgern rennen ihnen davon.

Die Leistungsschere klafft mittlerweile derart auseinander, dass man diese Geräteklasse als nicht mehr zeitgemäß bezeichnen darf. Ältere Software, DivX/DVD-Decoder oder viele Office-Programme bereiten den Kleinen keine Probleme, doch umfangreichere Office-Pakete, 3D-Spiele und sogar einige aufwendig gestaltete Internet-Seiten stoßen an die Grenzen dieser Hardware.

Wer nun Geräten wie dem Samsung Q10 wegen des geringen Gewichts von 1,3 kg und der langen Laufzeit von über vier Stunden nachtrauert, sollte sich noch ein klein wenig gedulden, bis die ersten Subnotebooks mit Pentium M auf den Markt kommen. Dann steht endlich wieder aktuelle Rechenleistung bei anständiger Laufzeit auch in Subnotebooks zur Verfügung, was dieser Geräteklasse zu neuem Schwung verhelfen wird.

Mit dem Lifebook S6120 von Fujitsu-Siemens Computers konnten wir einen der ersten Kleinrechner mit Pentium M testen - leider nur als Vorseriengerät, deshalb ist es für ein abschließendes Urteil noch zu früh. Aber 2 kg Gewicht trotz 13,3-Zoll-Display und optischem Laufwerk in einem Wechselschacht weisen in die richtige Richtung. Auch Dell hat mit dem Latitude D400 ein viel versprechendes Subnotebook angekündigt: Es wiegt 1,7 kg, hat ein 12-Zoll-Display und läuft mit der ULV-Version des Pentium M (900 MHz), Toshiba ist mit dem Portégé (Pentium M 900 MHz) dabei. Bis die Auswahl an Subnotebooks mit komfortabler Rechenleistung groß genug ist, dauert es nicht mehr lange - das c't-Labor wartet schon auf die leichtgewichtigen Modelle.

Subnotebooks sind unentbehrlich für Anwender, denen es auf jedes Gramm ankommt und die unterwegs kein hochaufgelöstes Display brauchen, denn bei XGA (1024 x 768) ist Schluss. Diese Auflösung genügt für alle Anwendungen und das Display hat das übliche 4:3-Format, aber viel Spielraum hat man nicht. Mit den bis zu zehn Prozent kleineren Tasten muss man sich erstmal anfreunden, doch gelingt der Umstieg meist schnell.

Für die Schnittstellenauswahl eines PC oder großen Notebooks fehlt der Platz; üblich sind USB (meist 2.0), VGA, Audioausgang, Modem, LAN und vielleicht noch FireWire. Manche Hersteller legen einen Port Replicator als Extragerät bei, der die fehlenden Schnittstellen bereitstellt.

Die ersten Centrino-Leichtgewichte im Subnotebook-Format werden wohl leider recht teuer, mit 3000 Euro und mehr muss man rechnen, aber zusammen mit dem Flachdisplay und der Tastatur/Maus-Garnitur für den Schreibtisch spart man sich die Ausgaben für einen weiteren Rechner.

Mit Pentium M ausgestattete Subnotebooks haben den großen Vorteil, dass sie genug Rechenleistung haben, um als Hauptrechner zu fungieren und nicht nur als Zweitgerät: Zu Hause stöpselt man es an den TFT-Monitor, Maus und Tastatur und hat so einen leistungsfähigen Rechner. Unterwegs trägt man damit ein leichtes Notebook in der Tasche, das je nach Akku-Inhalt drei bis sechs Stunden durchhält.

Subnotebooks sind immer noch ungeschlagen, wenn es darauf ankommt, eine lange Laufzeit bei möglichst wenig Gewicht zu bekommen. Mit einem integrierten Akku hat man mehr Laufzeit pro Gewicht als in jeder anderen Geräteklasse.

Die Tablet PCs mit der Windows XP Tablet PC Edition haben in etwa das Format und die Rechenleistung der bisherigen Subnotebooks, manche Displays sind mit 10,4 Zoll jedoch etwas kleiner. Geräte wie der Acer Travelmate C100, HP Compaq Tablet PC TC1000, Panasonic CF18 und Toshiba Portégé 3500 sind so genannte Convertibles, die noch mehr bieten als die Funktionen eines Subnotebooks: Mit ihren Touchscreens sind sie handliches Lesegerät für digitale Literatur, wenn das Display umgeklappt nach oben zeigend auf der Tastatur liegt, sie taugen als Zeichenutensil für Skizzen, Ideen und Erläuterungen, und sie integrieren eine erstklassige Handschrifterkennung geschickt ins Betriebssystem.

Daneben gibt es Tablet PCs ohne angehängte Tastatur, die noch mehr auf den Business-Markt zugeschnitten sind als die Convertibles. Immerhin versucht Acer mit dem C100 für 1900 Euro einen Tablet PC auch dem Privatanwender schmackhaft zu machen. Wer diese Vorteile für sich schätzt, darf zugreifen. Die Display-Qualität nimmt beim Tablet PC übrigens anders als bei anderen berührungsempfindlichen Bildschirmen kaum ab, weil die aktive Schicht für die Stiftbedienung hinter den Flüssigkristallen liegt.

Wie bei den Subnotebooks, so hinkt auch bei den Tablet PC die Rechenleistung deutlich hinter der aktueller normal großer Notebooks her. Schreiben, Surfen, Bilder und Videos stellt diese Mobilrechner vor keine Probleme, aber Rendern, Enkodieren und professionelle Grafikarbeit ist nicht drin. Die ersten Centrino-/Pentium-M-Tablet-PCs sind angekündigt, aber noch haben wir kein einziges Gerät gesehen.

Warum waren eigentlich die flachen, leichten Notebooks mit Einschub und großem Display verschwunden? Sie fielen dem Mobile Pentium 4 zum Opfer, der einfach zu heiß für flache Gehäuse ist. Auch der Mobile Athlon macht diesbezüglich keine bessere Figur. Selbst eine ausgeklügelte Heatpipe-Lüfter-Kombination schafft es nicht, die Abwärme von 20 bis 40 Watt kontinuierlich aus einem 2 cm flachen Notebook zu blasen, was dazu führte, dass eine ganze Geräteklasse ausstarb. Lediglich Apple hat mit iBook und PowerBook zwei flache Geräte schon lange etabliert. Die bekommen jetzt Konkurrenz.

Mit dem Pentium M zwischen 1,3 und 1,6 GHz verbraucht ein Notebook mit 3D-Grafik und 15"-Display nur rund halb so viel wie ein Mobile-Pentium-4-Rechner und rechnet zudem flotter. Den Apple-Notebooks rennt ein Centrino-Notebook locker davon. Ein solches Notebook hat ein optisches Laufwerk, meist als Einschub, aber kein zusätzliches, beispielsweise ein Floppy-Laufwerk - Letzteres werden nur wenige Anwender brauchen.

Der Pentium M kann deshalb in flache Gehäuse eingebaut werden, weil er wenig Wärme produziert. Ein bis ins Letzte ausgereiztes Abwärmesystem ist überhaupt nicht notwendig und deshalb sind flache, flüsterleise Notebooks mit großem Display und zeitgemäßer Performance nicht nur Highend-Geräten vorbehalten - den Einbau schaffen auch die OEMs in Taiwan, die für die Hersteller ohne eigene Entwicklungs- und Produktionsabteilungen fertigen. Die flachen Notebooks kommen deshalb auf breiter Front.

Intel versucht, den Pentium M mit Hilfe seines Centrino-Konzepts zu vermarkten. Nur solche Hersteller dürfen das Centrino-Logo neben die Tastatur kleben, die den Chipsatz i855 und Intels WLAN-Hardware für 802.11b einbauen. Neben Ambitionen im WLAN-Markt hat die Centrino-Kampagne viel damit zu tun, dass ein 1,6-GHz-Pentium-M trotz niedrigem Takt schneller ist als ein 2,4-GHz-Mobile-Pentium-4.

Wie will man seinen Kunden erklären, dass der Prozessortakt plötzlich nicht mehr wichtig ist, nachdem man länger als ein Jahrzehnt das Gegenteil behauptet hat? Den Widerspruch soll Centrino lösen. Doch ausgerechnet Intels folgsamste Notebook-Hersteller folgen nicht (mehr): IBMs ThinkPad T40 ist ein Pentium-M-Rechner mit eigener WLAN-Hardware, also kein Centrino-Notebook, und Dell merkt zu den Latitude-D-Modellen an, dass man für die Kunden auch gern andere WLAN-Module einbaut ...

Ein flaches Pentium-M-Notebook wiegt 2 bis 2,5 kg, läuft 4 bis 5 Stunden und hat ein 14- oder 15-Zoll-Bildschirm (meist mit 1024 x 768, manchmal mit besseren 1400 x 1050 Pixeln). Der Lüfter hat fast immer Pause. Nur bei Anwendungen wie Enkodieren, Kompilieren und rechenintensiven Simulationen legt er manchmal los und wegen des dann erhöhten Strombedarfs sinkt die Laufzeit auf 3 bis 4 Stunden. Das sind Traumwerte. Wenn aktuell ein Notebook-Kauf ansteht und man nicht das Pentium-4-Billiggerät für 1000 bis 1400 Euro nehmen will, sollte man zu einem Modell Gerät mit Pentium M greifen.

Der nachfolgende Test zeigt, dass es natürlich auch unter den Pentium-M-Rechnern Unterschiede gibt, man darf sich vom Centrino-Aufkleber nicht blind verlocken lassen. Vom Yakumo Q7 XD Mobilium zum Beispiel raten wir trotz des relativ geringen Preises von rund 1600 Euro wegen des lauten Lüfters ab, das Bullman VK5 macht für etwa 300 Euro mehr eine bessere Figur. Diese beiden günstigsten Centrinos wiegen allerdings mit 2,9 kg mehr als die meisten anderen Testkandidaten. Gut gefallen haben uns das Asus M2400N, Dell Latitude D600 und das mit bis zu 5300 Euro sündhafte teure ThinkPad T40, das sage und schreibe fast sechs Stunden läuft und nur 2,5 kg wiegt.

Zum ersten Mal schließen sich zeitgemäße Rechenleistung, lange Laufzeit und geringes Gewicht in einem Notebook nicht mehr aus und deshalb eignen sich die Pentium-M-Notebooks als Rechner für alle Gelegenheiten, für zu Hause genauso wie für unterwegs. Extensive Nutzer müssen unbedingt beachten, dass die Display-Qualität leider typisch für Notebooks ist: Die Farbe und der Kontrast ändern sich drastisch bei Blickwinkeländerung. Für stundenlanges Arbeiten empfiehlt sich deshalb ein externer Bildschirm - jeder Billig-LCD-Monitor ist besser.

Erst bei der brandneuen Klasse der supergroßen Notebooks mit Bildschirmdiagonalen ab 15 Zoll findet man Display-Qualitäten weit oberhalb der schlechten Durchschnittskost. Wir hofften, dass exzellente Notebook-Bildschirme die Regel würden, nachdem wir letztes Jahr Lichtblicke wie das IBM ThinkPad A31p, Sony Vaio GRX616, Toshiba Satellite 5200-801, sowie das Dell Latitude C840 und Inspiron 8200 im Labor hatten. Deren Display-Qualität erreicht immerhin fast die von günstigen LCD-Monitoren.

Doch unsere Erwartung hat sich nicht erfüllt, die wenigen Modelle blieben ohne Nachahmer, wohl weil die Displays zu knapp oder zu teuer waren. Nur Apple legte mit dem 17-Zoll-Display im PowerBook G4 17" nach und ist damit der Vorreiter von großen Displays in Notebooks. Auch heute noch zeigen andere Highend-Geräte ihre Bilder nur auf Displays, die im Vergleich zu LCD-Monitoren indiskutabel sind.

Doch Rettung naht für strapazierte Augen. Die Riege der Riesen-Notebooks, die dieser Tage auf den Markt kommt, bietet ausnahmslos erstklassige Displays. Alle von uns getesteten Geräte (in c't 13/03 ab S. 130) haben Panels mit wenig Farbverfälschung und einen deutlich vergrößerten Blickbereich - in vertikaler Richtung ein glatter Faktor zwei (100° statt 50°), in horizontaler Richtung immer noch eine Verbesserung um die Hälfte.

Die Qualität erreicht nicht ganz die von aktuellen LCD-Monitoren der Mittelklasse, bei denen man am Schreibtisch vorbei gehen kann, ohne dass sich der Bildeindruck sichtbar verschlechtert. Doch die neuen Displays taugen auf jeden Fall für stundenlanges Arbeiten, weil man die Sitz- und die Kopfposition ändern darf, ohne sich über ein unansehnliches Bild zu ärgern. Zudem strahlen die Bildschirme mit einer Helligkeit von 150 cd/m2, das sind zehn bis 20 Prozent mehr als die in den meisten anderen Notebooks. Damit kann man auch an einem Sommertag unterm Schirm entspannt aufs Panel schauen. Selbst in praller Sonne lässt sich immerhin noch etwas erkennen, aber das Umgebungslicht überstrahlt das Display.

Die Qualität der Panels ist in etwa gleich, die Formate in den einzelnen Modellen jedoch unterschiedlich. 16-Zoll-Panels im Gericom Masterpiece XXL und in den Modellen der Sony Vaio-GRX600-Serie zeigen ihren Inhalt auf 1600 x 1200 Bildpunkten an, es gibt aber auch welche mit 1280 x 1024 im Sony Vaio GRV616S und Toshiba Satellite 1950-801. Dell liefert mit dem Display im Inspiron 8500, das 1920 x 1200 Bildpunkte hat, den Auflösungsrekord. Bei dieser Auflösung sind die Schriften und Symbole doch arg klein, nicht jeder braucht diese Pixelzahl.

Ob man Displays im üblichen 4:3-Format bevorzugt oder welche im Breitwandformat wie im Apple 17" PowerBook G4 oder Gericom Hollywood, ist Geschmacksache und hängt davon ab, wie man die zur Verfügung stehende Auflösung nutzt: Breitwand-Displays eignen sich mehr für Anwender, die viel Fenster parallel nutzen und für Spielfilme, auch Nutzer von Spreadsheet-Anwendungen freuen sich darüber - und natürlich Freunde von DVD-Videos.

Eine Auflösung von 1280 x 1024 ist für ein 16-Zoll-Notebook eigentlich zu niedrig, weil man wegen der Nähe der Tastatur zum Display notgedrungen dichter vor dem Bildschirm sitzt. Beim Toshiba Satellite 1950-801 ist das was anderes, weil es eine abnehmbare Tastatur hat und dessen Display deshalb in ergonomisch optimaler Entfernung vom Auge aufgestellt werden kann. 15- und 16-Zoll-Displays mit Auflösungen größer als 1280 x 1024 findet man übrigens nur in Notebooks. LCD-Monitore haben solche Pixelzahlen nicht.

Warum kommen eigentlich erst jetzt gute Displays in die Notebooks? Die Hersteller erreichen die höhere Display-Qualität mit Kompensationsfolien. Da die Folien Licht schlucken, sind mehr beziehungsweise hellere Lampen notwendig. Bislang verhinderte der erhöhte Strombedarf den Einsatz in leichten Notebooks für unterwegs, aber nach unseren Messungen verbrauchen die neuen Panels nur zwischen acht und zehn Watt. Den erhöhten Strombedarf haben die Panel-Hersteller also in den Griff bekommen. Nun wäre es wünschenswert, dass solche Panels auch in 14- bis 15-Zoll-Notebooks eingebaut werden.

Die neue Geräteklasse besteht aus den größten und schwersten Notebooks, die je gebaut wurden. Die Schwergewichte wiegen zwischen 3,5 kg (Inspiron 8500) und 4,3 kg (Satellite 1950-801 und Gericom Masterpiece XXL). Lediglich das Gericom Hollywood bringt nur knapp 3 kg auf die Waage. Das PowerBook G4 wiegt trotz 17"-Display nur 3,1 kg und ist damit die löbliche Ausnahme.

Allein schon wegen ihres Gewichts und ihrer Größe eignen sie sich eher für den Schreibtisch. Man wird sie wohl mal auf die Terrasse oder ins Wohnzimmer tragen, doch so richtig transportfähig sind sie nicht.

Im Gehäuse steckt entweder der vom PC entliehene Pentium 4 oder ein Mobile Pentium 4. Der Pentium 4 mit einem Takt bis 3,06 GHz und FSB533-Chipsatz hat die Performance-Nase etwas vorn, denn ein Mobile Pentium 4 kann seine Bits nur an FSB400 weitergeben und hat einen Maximaltakt von 2,5 GHz. Angetrieben werden die Riesen-Displays von einer 3D-Mobil-Grafik (meist ATI Radeon 9000 oder Nvidia GeForce 440/460 Go). Damit liegt die Rechenleistung in der Mobilwelt an der Spitze. Das PowerBook G4 kann hier nicht mithalten.

Die Desktop-Technik mit Pentium 4 führt zu einem Verbrauch von 40 bis maximal 60 W - ein kräftiger Lüfter ist da unerlässlich. Das Gericom Masterpiece XXL beispielsweise lärmt ständig mit einem viel zu lauten Lüfter. Trotz üppiger Akkus, die mit 60 bis 95 Wh bis zu 50 Prozent mehr Energie liefern als die in normal großen Notebooks, liegen die Akkuzeiten der Pentium-4-Modelle wegen des hohen Verbrauchs nur zwischen zwei bis drei Stunden. Die Mobile-Pentium-4-Notebooks begnügen sich zwar mit 20 bis 35 W, bringen es aber wegen entsprechend kleinerer Akkus ebenfalls nur auf zwei bis drei Stunden Laufzeit.

Gerade solch große Notebooks bieten die konstruktive Voraussetzung, leiser zu sein als kompakte Geräte, weil sie mehr Platz für große Heatpipes zur raschen Wärmeverteilung haben. Zudem können Lüfter mit einem größeren Durchmesser eingesetzt werden, die mit geringerer Drehzahl laufen und leiser sind als kleine Ventilatoren. Dell beweist mit dem Inspiron 8500, dass ein Mobile Pentium 4 im großen Gehäuse spurtet, ohne dass der Lüfter überhaupt anspringt. Einige Notebooks anderer Hersteller haben eine schlechtere Wärmeverteilung, und entsprechend oft surrt der Lüfter.

Um einen Fehlkauf zu vermeiden, empfehlen wir deshalb erstens einen genauen Blick auf den Sone-Wert in unserer Tabelle (Artikel in c't 13/03 ab S. 130), und zweitens sollte man sein Modell der Wahl unbedingt ohne Kaufverpflichtung ausprobieren. Hat man das Gerät fernmündlich per Telefon, Fax oder E-Mail bestellt, dann gilt das Fernabsatzgesetz mit seinem Rückgaberecht von 14 Tagen. Kauft man das Gerät bei einem Händler, sollte man ein Rückgaberecht schriftlich vereinbaren. Einige Märkte wie Conrad oder Saturn gewähren das sowieso schon.

Offenbar sehen die Hersteller gute Marktchancen für die Riesen-Notebooks, sonst würden nicht Acer, Benq, Gericom, Dell, Sony, Toshiba und einige kleinere Distributoren entsprechende Geräte vorstellen. Die Marktzahlen geben den Herstellern recht: Laut Dataquest beträgt der Anteil der mobilen Rechner am Gesamt-PC-Markt aktuell 33,4 Prozent. Das Notebook verdrängt den PC mehr und mehr, und da macht ein ausladendes, mit großem, brillantem Display ergonomisch zu bedienendes Notebook durchaus Sinn - hier hat man einen Desktop-Ersatz, der diesen Namen zum ersten Mal verdient. Dieses Konzept hat Toshiba mit dem Satellite 1950-801 konsequent umgesetzt: Es hat eine abnehmbare Funktastatur sowie ein Funkmäuschen. Aber weiterhin fehlen auch in diesen Geräten TV-Karten (Ausnahme: Xeron Sonic Pro), austauschbare Grafikkarten für Gamer, mehr Wechselschächte und Festplatten, auf die mehr als 80 GByte Daten passen.

Die schnellsten Notebooks haben den Desktop-Pentium-4 mit rund 3 GHz unter den Haube, unterstützt von Intels Chipsatz i845PE (FSB533 mit DDR-SDRAM 266 MHz, PC2100-Timing) und DirectX-8 Grafik. Die für Notebook-Verhältnisse besser geeignete Hardware mit Mobile Pentium 4 (i845MP, FSB400, DDR-SDRAM 266 MHz und PC2100-Timing sowie DirectX-8-Grafik) steht leistungsmäßig der Desktop-Technik in Notebooks nur um wenige Prozentpunkte nach. Geräte mit dem Mobile Athlon XP (2200+, FSB266) liegen praktisch gleichauf, aber die Auswahl an AMD-Notebooks ist deutlich geringer.

An die PCs, die derzeit in den Läden stehen, reichen die Notebook-Werte indes nicht heran. DirectX-9-Grafik, FSB800 mit PC3200 und Pentium-4-Prozessoren mit Hyper-Threading und Chipsätzen mit zwei Speicherkanälen überholen die Notebook-Plattformen. Wir schätzen den Geschwindigkeitsvorteil auf über 20 Prozent, je nach Anwendung kann das deutlich mehr sein. Wer von der Mehrleistung profitiert, steht auf einem anderen Blatt: DirectX-9-Grafik brauchen vor allem die neuen Ego-Shooter, über Hyper-Threading freuen sich die Power-Anwender. Stationäre PCs punkten gegenüber Notebooks mit ihrer Erweiterbarkeit (digitaler Video-Ausgang, TV-Karte) und ihrem günstigeren Preis.

Erste Notebooks sind bereits Hyper-Threading-tauglich, wie zum Beispiel das Xeron Sonic Pro 88T MX oder das baugleiche Gericom 5in1 mit SiS-M561-Chipsatz. Aber das sind Ausnahmen, die zudem nur für den Schreibtisch geeignet sind und Kinderkrankheiten haben, wie das Xeron-Gerät zeigt (c't 13/03 ab S. 130). Insgesamt klafft die Performance-Schere zwischen aktuellen Notebooks und PCs nicht sehr weit auseinander, sodass wenig gegen einen Desktop-Ersatz spricht. Das hat sich mittlerweile rumgesprochen, wie die Verkaufszahlen zeigen. Die Frage, wer denn die aktuelle Leistung in PCs überhaupt braucht, hören die Verkäufer jedenfalls immer häufiger.

Die Kosten fließen natürlich in die Kaufentscheidung mit ein. Ein schneller PC kostet etwa 1000 Euro, dazu kommt ein LCD-Monitor für rund 500 Euro. Für 1500 Euro hat man auch die Auswahl aus mehreren Notebook-Modellen, wenn auch nicht mit einem Pentium M ausgerüstet, sondern aus der Riege Celeron und (Mobile) Pentium 4. Doch während es beim PC noch Spielraum nach unten gibt bis hinunter zu 300 Euro (c't 3/03, S. 94), muss man beim Notebook meist weit mehr als 1000 Euro hinlegen.

Der PC-Käufer spart also ein paar hundert Euro im Vergleich zum Notebook-Fan. Dazu kommt, dass Ersatzteile für einen PC ebenfalls weniger kosten und vor allem eher zu kriegen sind. In den hochintegrierten Notebooks ist man oft auf einen Hersteller oder Distributor angewiesen. Ein Markenhersteller kann dabei in aller Regel über einen längeren Zeitraum Ersatzteile liefern als der Distributor von No-Name-Geräten. Business-Notebooks kosten etwas mehr als die so genannten Consumer-Geräte, sind aber meist länger im Verkaufskanal. Entsprechend gut sieht damit die Ersatzteilversorgung aus.

Trotz Berichten über die desolate Service-Situation bei manchen Notebook-Herstellern sollte man der Versuchung widerstehen, einen Zweitakku auf Vorrat zu kaufen und ihn für schlechte Zeiten in den Schrank zu legen. Unabhängig von der Benutzung altern Lithiumionen-Akkus. Nach zwei Jahren hat die Kapazität oft schon merklich abgenommen, nach drei Jahren ist so mancher Li-Ion-Akku nicht zu gebrauchen. Möglichst frisch soll er also sein. Doch beim Akkukauf erfährt man so gut wie nie das Herstellungsdatum. Die dringend notwendige Vorschrift, die die Hersteller zur Angabe des Herstellungs- oder des Mindesthaltbarkeitsdatums zwingt, ist leider nicht in Sicht.

Die große Masse an normal großen Notebooks wollen wir in dieser Übersicht nicht unerwähnt lassen. Diese Kategorie zeigt die größte Hardware-Vielfalt, angefangen beim Prozessor (Celeron, Mobile Athlon, Pentium 4, Mobile Pentium 4). Auch bei den Grafikchips geht es bunt zu (Shared Memory und Ati, Nvidia bis DirectX-8). Die Displays haben eine Bildschirmdiagnonale von 14 bis 15 Zoll und je nach Modell eine Auflösung zwischen 1024 x 768 und 1400 x 1050. Den Pentium M findet man in solchen Geräten nicht.

Die Sonderaktionen bei Aldi, Lidl, Plus und anderen Discountern preisen die günstigeren Modelle dieser Notebook-Kategorie an. Neben der Geräuschbelästigung durch den Lüfter, die fast alle Pentium-4-Notebooks betrifft, aber auch einige Mobile-Pentium-4-Geräte, sollte man bei den Schnäppchen besonders auf die Schnittstellenausstattung sowie auf das eingebaute Laufwerk schauen: USB 2.0 haben fast alle aktuellen Notebooks, mit USB 1.1 sollte man sich nicht mehr zufrieden geben. FireWire findet man immer öfter. Der PS/2- sowie RS-232-Port hat dagegen schon Seltenheitswert. 5.1-Audio-Sound hat kaum ein Notebook, DVI für Displays auch nicht, dafür muss der VGA-Port ran. Übrigens unterscheidet sich die Display-Qualität kaum zwischen einzelnen Modellen. Die guten Displays stecken eben nur in den Riesen-Notebooks.

Ein DVD-Laufwerk, das CDs brennen kann, gehört oft dazu. Die ersten DVD-Brenner findet man aber auch schon in Notebooks: DVD+ und DVD- können die Sony Vaio GRV616S und Vaio GRX616SP brennen. Ein DVD-Minus-Laufwerk steckt im Sony Vaio FR215H, Vaio GRX616MP, in vielen Gericom-Noteooks, in den Toshiba Satellite 2400, 1900 und 5200 sowie im Apple PowerBook. Ein DVD-Plus-Laufwerk gibt’s derzeit nur als externes Kästchen, zum Beispiel von Freecom für 470 Euro mit USB 2.0 und PC-Card-Anschluss.

Der Vorteil dieser um 3 kg schweren Notebooks liegt vor allem in ihrer Vielseitigkeit, wenn zum Beispiel das optische Laufwerk durch einen zweiten Akku ersetzt werden kann. Einige der Geräte haben noch zusätzlich ein Floppy-Laufwerk. Wer sein Notebook nicht gerade in der Schultertasche tragen muss, hat hier einen Kompromiss aus Mobilgerät und PC-Ersatz. Allerdings sind die flachen Pentium-M-Rechner die bessere Kombination aus Leistung und Laufzeit. Bleibt der unbestrittene Preisvorteil für die normalwüchsigen Notebooks.

Die mit dem Pentium M wieder auferstandene Kategorie der flachen Notebooks sowie die neue Klasse der Riesen-Notebooks mit brillanten Displays bereichern das Notebook-Angebot wie schon lange nicht mehr. Zwar muss man für die Pentium-M-Notebooks mit typisch 1800 bis 3000 Euro viel Geld hinlegen, bekommt damit aber ein 2 bis 2,5 kg leichtes Gerät mit zeitgemäßer Rechenleistung und einer Laufzeit von 4 bis 5 Stunden. Schon damit machen die Notebooks einen Riesensprung nach vorne, denn die Kombination aus Rechenleistung satt, langer Laufzeit und geringem Gewicht gab es bislang nicht, außer in Form einzelner und teurer Highend-Modelle.

Wenn wir nun endlich ergonomischere Displays in solchen Notebooks fänden, wären wir voll des Lobs. Stattdessen starrt man immer noch auf Bildschirme, die Farbe und Kontrast mit dem Blickwinkel drastisch ändern. Wenigstens gibt es jetzt überhaupt erstklassige Displays für Mobilgeräte, wenn auch nur in den brandneuen Riesen-Notebooks mit Bildschirmgrößen bis 17 Zoll. In einigen der Schwergewichte surrt deutlich hörbar der Lüfter, man muss sich sein Gerät deshalb sorgfältig auswählen, aber mit erstklassigen Displays und zeitgemäßer Port-Ausstattung reift hier eine Klasse heran, die den PC ersetzt. (jr)

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Beispielkonfiguration einiger Notebook-Klassen
Mini-Notebook Subnotebook Tablet PC Flaches Notebook Standardgröße Desktop-Ersatz
Display 8,9 Zoll
(1024 x 600)
12 bis 13,3 Zoll
(1024 x768)
10,4 bis 12 Zoll
(1024 x 768)
14 bis 15 Zoll
(1024 x 768 bis 1400 x 1050)
14 bis 15 Zoll
(1024 x 768 bis 1400 x1050)
15,2 bis 17 Zoll
(1280 x 1024 bis 1920 x1200)
Prozessor Mobile Pentium III (800 MHz), Transmeta TM5800 (867 Mhz) Mobile Pentium III
(800 MHz bis 1,33 GHz)
Mobile Pentium III
(800 bis 933 MHz)
Pentium M (1,3 bis 1,6 GHz) Mobile Athlon, Celeron,
Pentium 4, Mobile Pentium 4
Mobile Pentium 4, Pentium 4
(2 bis 3 GHz)
Chipsatz SiS630ST, VIA PN266 (FSB133) Intel i830 (FSB133) Intel i830 (FSB133) Intel i855 (FSB400) Intel i845, SiS645 (FSB400, FSB533) i845, SiS 645 (FSB400, FSB533)
Grafik SiS, Radeon-M Intel i830, Radeon-M TridentCyberblade,
ProSavage 8, i830
Radeon 9000, GeForce4, i855 Radeon, GeForce, SuperSavage, SiS 630 Radeon 9000,
GeForce4 440/460 Go
Hauptspeicher 256 MByte 256 MByte 256 MByte 256 MByte 256 MByte 256 MByte
Festplatte 30 GByte 20 bis 40 GByte 20 bis 40 GByte 40 GByte 40 bis 60 GByte 60 bis 80 GByte
Laufzeit 1 bis 3 Stunden 2 bis 4 Stunden 1,5 bis 3 Stunden 4 bis 5 Stunden 3 Stunden 2 bis 3 Stunden
Größe 25 cm x 15 cm x 3 cm 28 cm x 22 cm x 3 cm 28 cm x 22 cm x 3 cm 32 cm x 28 cm x 3 cm 32 cm x 28 cm x 5 cm 35 cm x 33 cm x 6 cm
Gewicht 0,9 bis 1 kg 1,3 bis 2 kg 1,4 bis 2 kg 2 bis 2,5 kg 3 bis 3,5 kg 3,5 bis 5 kg
Preis 1500 bis 3000 EUR 2500 bis 3500 EUR 2000 bis 3000 EUR 1600 bis 5000 EUR 1000 bis 3000 EUR 2200 bis 3800 EUR
Tests
in Ausgabe
c't 7/03, S. 116; c't 26/02, S. 80;
c't 18/02, S. 66; c't 14/01, S. 68
c't 10/02, S. 90;
c't 8/02, S. 124;
c't 7/02, S. 72;
c't 5/02, S. 162;
c't 3/02, S.72
c't 7/03, S. 116;
c't 9/03, S. 23;
c't 3/03, S. 67
c't 13/03 S. 118;
c't 10/03, S. 82;
c't 9/03, S. 158;
c't 7/03, S. 116
c't 10/03, S. 134;
c't 7/03, S. 116;
c't 3/03, S. 66;
c't 21/02, S. 140
c't 19/02, S. 118;
c't 17/02, S. 128;
c't 13/03. S. 130;
c't 8/03, S. 74;
c't 26/02, S. 82
Bemerkungen
Mini-Notebooks in Videokassetten-Größe sind auf dem deutschen Markt selten. Ein ausgewachsenes Notebook oder den PC ersetzen sie nicht. Subnotebooks sind die Geräte der Wahl, wenn jedes Gramm zählt. Doch für zeitgemäße Rechenleistung sollte man auf die zukünftigen Pentium-M-Modelle warten. Tablet PCs haben die Größe von Subnotebooks und können zudem per Stift bedient werden. Sie haben eine leistungsfähige Handschrifterkennung. Notebooks mit Pentium M lassen die flachen Notebooks wieder auferstehen: Lange Laufzeit, wenig Gewicht, Rechenleistung satt. Notebooks in üblicher Größe sind meist der beste Kompromiss aus Preis und Leistung. Vorsicht vor zu lauten Lüftern. Neue Geräteklasse Desktop-Ersatz mit sehr großen Displays, die fast an die Qualität eines LCD-Monitor herankommen.

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