BKA bis WannaCry: Geschichte der Erpressungs-Trojaner

Vom BKA-Trojaner zu Goldeneye: Die Geschichte der Erpressungs-Trojaner

Wissen | Hintergrund

Bild: Securelist

Derzeit verbreitet der Erpressungs-Trojaner WannaCry Angst und Schrecken. Das Geschäft mit gekaperten Rechnern und verschlüsselten Daten gibt es schon lange – zu Beginn lief es noch über Disketten.

Seit Mai 2017 treibt die Ransomware WannaCry ihr Unwesen und verschlüsselt Daten auf den betroffenen Computern. Angreifer sperren Computer mit Krypto-Trojanern und wollen sie nur gegen Lösegeld wieder freigeben. Anders als bei populären Trojanern wie Locky & Co springt der Schädling bei WannaCry von einem infizierten Rechner auf andere, übers Netz erreichbare Windows-Systeme über.

Die rasante, weltweite Verbreitung des Erpressungs-Trojaners zeigt: Die Methoden der Verbrecher werden immer ausgefeilter. Dabei können deren Entwickler auf eine langjährige Erfahrung mit Ransomware zurückgreifen.

Ab 2013 machten CryptoLocker und CryptoWall von sich Reden, davor war es der BKA-Trojaner, der PC-Anwender in Deutschland zu erpressen versuchte. Der erste dokumentierte Verschlüsselungs-Trojaner machte aber sogar schon 1989 seine Runden – per Diskette. Wir haben die Geschichte der Entschlüsselungs-Trojaner in einer Bilderstrecke zusammengefasst.

Hintergründe zu den Methoden und Machenschaften der Ransomware-Ganoven liefert der c't-Artikel:

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