Baukastensystem

Dells günstiges 13,3-Zoll-Notebook Vostro V13

Test & Kaufberatung | Kaufberatung

Dells Vostro V13 punktet mit CULV-Technik, mattem 13,3-Zoll-Display und ordentlicher Tastatur als mobiler Begleiter in vielen Belangen.

Mattes 13,3-Zoll-Display, ordentliche Tastatur, nur zwei Zentimeter Dicke und weniger als 1,6 Kilogramm Gewicht zu Preisen ab 500 Euro – Dells Vostro V13 mit CULV-Technik punktet als mobiler Begleiter in vielen Belangen.

Das Vostro V13 hat ein schickes schwarz-silbernes Gehäuse, welches zugeklappt gerade mal zwei Zentimeter hoch ist. Der Rumpf misst nur 12 Millimeter Dicke und wirkt wegen der angeschrägten Seiten noch schlanker, doch die Staubschutzeinschübe der Schächte für ExpressCard/34 und Speicherkarten lassen sich deshalb nur bei angehobenem Notebook entfernen – pfriemelig.

Die Preise starten bei 505 Euro; dann sind der Einkernprozessor Celeron 723 (1,2 GHz, 1 MByte L2-Cache), 2 GByte Arbeitsspeicher sowie eine 320-GByte-Platte an Bord. Für die hier getestete Topausstattung mit dem Doppelkernprozessor Core 2 Duo SU7300 (1,3 GHz, 3 MByte L2-Cache), 4 GByte RAM und 500 GByte Speicherplatz muss man 814 Euro investieren; durch den Doppelkernprozessor gewinnt man spürbar an Geschwindigkeit. Anders als bei Dell gewohnt lassen sich die unterschiedlichen Prozessorvarianten nicht beliebig mit anderer Hardware kombinieren, sondern sind fest an vier vorgegebene Grundkonfigurationen gebunden.

Dank ULV-Hardware genehmigt sich das Notebook bei geringer Systemlast weniger als sieben Watt – beachtlich. Sein 32-Wh-Akku reicht so für bis zu viereinhalb Stunden Netzunabhängigkeit, unter Rechenlast sind immer noch über zwei Stunden drin. Der fest eingebaute Akku kann nur von einem Dell-Techniker getauscht werden, mit 167 Euro inklusive Vor-Ort-Wechsel kostet ein Ersatzakku aber nicht mehr als eigenständig wechselbare bei anderen Notebooks. Für den Akku gibt es keine optionalen Garantiepakete, wohingegen sich die Garantie der restlichen Hardware gegen 119 Euro Aufpreis auf drei Jahre Vor-Ort-Service am nächsten Werktag erweitern lässt.

Der Lüfter läuft permanent, befördert die Abwärme aber selbst bei ausgelastetem Prozessor mit sehr leisen 0,3 Sone aus dem Gehäuse – das hört man nur in sehr ruhigen Umgebungen.

Die schnelle Festplatte im Testgerät drehte mit 7200 U/min und ließ das gesamte Notebook vibrieren. Mit den ebenfalls angebotenen, langsameren 5400-U/min-Festplatten soll das Problem laut Nutzerberichten nicht auftreten; vibrationslose SSDs bietet Dell nicht als Option an. Ein optisches Laufwerk findet in dem schlanken Gehäuse keinen Platz.

Außer Bluetooth ist auch WLAN bei allen Ausstattungsvarianten an Bord, schnellen 11n-Funk gibt es aber nur in den teureren Modellen. Das Vostro V13 ist zudem für UMTS vorbereitet, doch bei Redaktionsschluss ließ es sich im Webshop nur ohne Mobilfunkmodem bestellen. Zum Wechseln der SIM-Karte muss man die Tastatur ausbauen.

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