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Webseiten suchdiensttauglich machen mit VSE Be Found für MacOS

Test & Kaufberatung | Kurztest

Eine schöne und informative Webseite allein nutzt nicht viel - sie will auch gefunden und gelesen werden. VSE Be Found erleichtert Webmastern auf dem Mac viele Arbeitsschritte vom Hochladen per ftp bis zum richtigen Eintrag in den wichtigsten Suchdiensten des Web.

Wer sich für irgendein Thema interessiert und im Internet nach Quellen dazu forscht, befragt in aller Regel eine Suchmaschine oder einen Web-Katalog - möglicherweise auch mehrere. Diese Dienste liefern ihre Ergebnisse in einer Rangfolge, die von verschiedenen Kriterien abhängt. Dazu werten sie den Titel von Webseiten, den Textbestand sowie eine Reihe von Informationen aus, die im Browserfenster nicht erscheinen: So spielen etwa Schlüsselwörter und Beschreibung, die der Autor seiner Seite mit auf den Weg gegeben hat, eine wichtige Rolle. Die potentielle Besucherzahl ist stark abhängig vom Rang, den die Seite im Bewertungsschema der beliebten Suchdienste einnimmt.

Um eine Seite auf Suchmaschinentauglichkeit abzuklopfen, nimmt der emsige Webmaster normalerweise einen Texteditor zur Hand, lädt den HTML-Code jeder zur Debatte stehenden Seite und bearbeitet die darin befindlichen Einträge entsprechend. VSE Be Found möchte diese fehlerträchtige und aufwendige Arbeit erleichtern.

Das Mac-Werkzeug gewährt Zugriff auf Titel, Schlüsselwörter, Meta-Tags und etliche weitere Parameter. Es zeigt diese auch von fremden Seiten im Web an. Auf einen Mausklick hin analysiert das Programm die Angaben und gibt dann Hinweise, wie sich für die jeweilige Seite eine bessere Einstufung erreichen läßt. Es stellt den Platzverbrauch von Titel und Beschreibung dem verfügbaren Platz bei den Crawlern gegenüber, die es kennt. Wenn alles zur Zufriedenheit ausgefallen ist, aktiviert man den in Be Found integrierten FTP-Client und lädt die bearbeitete Seite auf den Zielserver hoch. Anschließend meldet das Programm sie automatisch bei den Suchmaschinen an und bietet ein manuelles Eintragsverfahren für Kataloge wie Yahoo an. Ein optional erhältliches Extension Kit sorgt dafür, daß Be Found auch die deutschen Suchhilfen von `Aladin.de´ bis `Web.de´ berücksichtigt.

Mit einem `Submit Profile´ lassen sich Einstellungen festhalten und auf immer neue Webseiten anwenden. Die `Professional Version´ erlaubt es, beliebig viele solcher Profile anzulegen.

Neben den logisch und übersichtlich angeordneten Funktionen überzeugt bei Be Found auch der beigegebene `User´s Guide´. Er führt in die Arbeitsweise von Suchmaschinen ein und gibt Ratschläge, wie ein Webdesigner schon bei der Gestaltung den potentiellen Rang seiner Seiten optimieren kann. Unverständlich bleibt nur, warum der hilfreiche Text ebenso wie das Programm selbst nur in Englisch zu bekommen ist - schließlich entstammt VSE Be Found einer deutschen Softwareschmiede.

In der nicht registrierten Programmversion sind alle Suchdienste außer AltaVista gesperrt, außerdem speichert sie keine Änderungen in HTML-Dateien. Zum Ausprobieren ist das in Ordnung, und der Preis für die Vollversion erscheint angemessen. (psz)


VSE Be Found 1.0, Shareware für MacOS ab 7.1 mit Open Transport, 20 US-$ für Standard-Version, 50 US-$ für Professional-Version, 10 $ für Expansion Kit, Download unter http://vse-online.com/ oder aus der c't-Mailbox

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