"Blues Brothers" erstmals in deutscher Langfassung und in Dolby Atmos

"Blues Brothers" in der Langfassung erstmal komplett auf deutsch - und in Dolby Atmos

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Bild: Nico Jurran / c't

Turbine Medien und Universal veröffentlichen den Kultfilm in der Langfassung auf Blu-ray. Für die bisher nur auf englisch erhältlichen zusätzlichen Szenen wurden die deutschen Synchronsprecher nochmal ins Studio geholt. Auch eine deutsche 3D-Sound-Fassung wird geboten.

Vor fünf Jahren feierte "Blues Brothers" in der Langfassung seine Blu-ray-Premiere; nun kündigt Universal für Anfang September eine deutsche Neufassung auf Blu-ray Disc an. Doch der Kultfilm aus dem Jahre 1980 wird nicht einfach noch einmal auf Silverscheiben gepresst; vielmehr hat Turbine Medien eine Liebhaber-Edition mit überarbeitetem Bild und Ton produziert. Fans bekommen erstmals die Langfassung komplett auf Deutsch synchronisiert.

Die wieder eingefügten Sequenzen von rund 15 Minuten Länge stammen von einer 70-mm-Vorführkopie, die Anfang der 80er-Jahre im Rahmen einer Roadshow durch die USA getingelt war. Der Kinobetreiber, der sie zuletzt spielte, behielt sie einfach – was bei Universal offenbar niemanden auffiel. Erst als besagter Kinobetreiber Ende der 90er-Jahre verstarb und dessen Sohn versuchte, sein Erbe bei eBay zu versilbern, stach die Kopie Rechtsanwälten des Studios ins Auge.

"The Blues Brothers" erscheint hierzulande in der "Extended Version Deluxe Edition" mit deutschen Dolby-Atmos-Ton. (Bild: Turbine Medien / Universal Pictures)

Um die Jahrtausendwende war Blues Brothers zwar schon einmal in Deutschland auf DVD in der Langfassung erschienen, das zusätzliche Material wurde aber in englischer Sprache mit deutschen Untertiteln eingefügt. Der Wechsel zwischen O-Ton und Synchronfassung riss die Zuschauer immer wieder aus dem Film – was wohl dazu führte, dass die Version nicht weiter produziert wurde. Für die neue Blu-ray-Fassung holte Turbine Medien die Originalsprecher noch einmal Tonstudio und nahm die Dialoge für die zusätzlichen Szenen neu auf.

Zu finden ist die neue deutsche Synchronspur wie die englische Originalfassung auf der Disc im 5.1-Format; zusätzlich bekommt man den Film erstmals mit einem (deutschsprachigen) 3D-Soundtrack veröffentlicht. Das ist nicht zuletzt deshalb beachtlich, weil der Film ursprünglich in Mono in den Kinos lief. Eben dieser Umstand dürfte auch einige Kritiker auf den Plan rufen.

c't hat die Gelegenheit genutzt, vor der Veröffentlichung mit Christian Bartsch, Technischer Leiter bei Turbine Medien, und Nils Wulkop, Leiter des CSC-Studios in Hamburg, über die Arbeiten am Soundtrack zu sprechen. Zudem konnte sich c't bereits den Dolby-Atmos-Mix der Neuveröffentlichung anhören; das Ergebnis finden Sie in der aktuellen c't 12/16 auf Seite 34.

c't: Wie kommt ein Indie wie Turbine Medien an einen Kultfilm von Universal?

Christian Bartsch: Die Idee entstand 2012 bei ersten Gesprächen zwischen Universal und Turbine. Der Ansatz war Titel zu nehmen, die ein Major besitzt, aber aus Zeit- und Kostengründen nicht in "Indie-Manier" anfassen kann.

In der Regel werden die Heimkino-Editionen in Kalifornien angefertigt, wo die Studios sitzen und wo auch der Film hergestellt wird. In Europa entstehen hingegen die wenigsten Major-Produktionen. Die hiesigen Dependancen der Studios kümmern sich häufig nur um den Verkauf, ein Produktionsapparat hängt da in den seltensten Fällen mit dran. Vor diesem Hintergrund gab es dann die besagten Sondierungsgespräche.


c't: Auch die Neuauflage von Blues Brothers wird aber von Universal vertrieben?

Bartsch: Ja, die Discs werden von uns vorbereitet und laufen dann über die Distribution von Universal. Auf dem Cover wird es ein Co-Branding geben. Turbine hat nicht die Lizenz erworben.

Zwar lizenzieren jeder Major Titel, die er selbst nicht vermarktet, an andere Firmen. Auch Turbine bezieht ja einen mittlerweile größeren Teil seines Portfolios von Anbietern wie Universal, indem es eine klassische Lizenz erwirbt und dann selbst Produkte herstellt. Das eigentliche Studio hat dann mit diesen Produkten gar nichts mehr zu tun.

Auf der anderen Seite gibt es aber jede Menge Titel, die der Major selbst nicht auswertet, die er aber auch nicht rauslizensieren kann – eben weil es Kronjuwelen sind, die ganz klar zum Studio gehören.

Das CSC-Studio hat eine Dolby-Atmos-Lizenz für Heimkino-Produktionen, Trailer und Werbevideos. (Bild: Nico Jurran / c't)

c't: Nun werden sich viele Leser fragen, wie ein Film, der in Mono im Kino lief, nun einen 5.1-Ton haben kann.

Christian Bartsch: Was die Fans oftmals nicht wissen ist, dass nicht zwingend alle Tonaufnahmen weggeworfen wird. Bei einer deutschen Synchro ist es etwas anderes, die liegt in der Regel nur noch als Summe vor. Aber in den Archiven findet man von vielen Filmen eben noch Original-Stems.

Grundsätzlich gab es für Blues Brothers alle Einzelelemente von 1980 – jeden Knall, Schuss, Türknarren, Schritte, alles, was an Effekten zu hören ist. Und daraus hatte Universal zwischen 2003 und 2007 eine neue 5.1-kanalige IT [englisch "International Track", fertig abgemischten Soundtrack des Films ohne Dialoge, Anm. der Red.] geschaffen, die als Grundlage für internationale Fassungen genutzt werden kann.

Man muss man auch sagen, dass sich da jemand auf Seiten von Universal extrem viel Mühe gegeben hat, die 5.1-Version zu erzeugen. Das war schon mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Wir haben so ein paar Artefakte gefunden, wo wir gemerkt haben, dass da getrickst wurde. Aber auf der anderen Seite merkte man aber, dass sie getrickst haben, weil sie tricksen mussten, damit man den Film überhaupt so präsentieren kann.

Für Blues Brothers haben wir von Universal diese sogenannte "M&E", also "Music and Effects" erhalten. Das sind separierte Musik- und Effekt-Spuren, die hier in 5.1 ohne Stimmen vorgemischt waren, und auf die man synchronisieren kannst. Die gab es dummerweise aber nur noch für die Kinofassung; die für die Langfassung ist 2008 bei einem Feuer im Archiv von Universal vernichtet worden.


c't: Nun wird es aber auch Fans geben, die 5.1-Ton dennoch als Sakrileg betrachten.

Bartsch: Wir tasten heute auch alte Filme in HD ab; da könnte man auch sagen "Blues Brothers ist von 1980, da soll der auch auf VHS erscheinen". Insofern kann man argumentieren, wenn man das Bild in HD zeigt, dann darf man auch den Ton in 5.1 mischen. Uns wäre es immer ganz lieb, den Originalton mit anbieten zu können. Bei anderen Titeln machen wir das, bei Blues Brothers ging es nun nicht.

Ich habe im Nachgang mal probiert, die fertige 5.1-Fassung an den neuen Stellen als Mono-Downmix mit dem Rest der alten Mono-Fassung zu verheiraten, um eine originalgetreue authentische Mono-Version zu erzeugen. Das ist aber daran gescheitert, dass ja schon für die 5.1-Fassung die alte Mono-Fassung bearbeitet werden musste. Aufgrund verlängerter Sequenzen läuft die Musik der 5.1-Fassung und der Mono-Fassung nicht immer synchron, sondern mal ein bisschen weiter vorne und mal ein bisschen weiter hinten - und dann auch noch länger. Das heißt, es sind andere Taktstellen, die Du plötzlich mitten rein setzen musst. Und dann hast Du eine alte Mono-Fassung, wo Sprache und Musik verheiratet sind. Willst Du die an die Stelle legen, merkst Du plötzlich, dass zwei Musikstücke gegeneinander laufen. Aber die Sprache muss eben an die Stelle, damit sie zum Bild passt.


Im Gespräch: Nils Wulkop, Nico Jurran und Christian Bartsch (v.l.n.r.) (Bild: Nico Jurran / c't)

c't: Bei Blues Brothers war nun also die Herausforderung, dass es für die neuen Stellen keine M&E mehr gab, sondern nur für den restlichen Film.

Bartsch: Das alleine war aber schon hilfreich, weil einige Elemente – wie ein vorbeifahrender Zug – auch an anderen Stellen im Film zu finden waren. Das heißt, viele Geräusche konnte man "fischen", also von einer anderen Stelle holen und benutzen. In ganz wenigen Fällen musste aber repariert werden. Dann hörten wir uns an, wie es in der englischen Originalfassung klingt, und mussten ein vergleichbares Geräusch besorgen – oder wie Nils nachts in einem Stadtteil von Hamburg über den Asphalt krauchen und irgendwelche Schrittgeräusche machen und aufnehmen.

Nils Wulkop: Da ging es um eine neue Szene, in der Gas in die Reifen der Polizeiwagen gefüllt wird. Im Hintergrund läuft Musik, während vorne geredet wird. Das ist die schlimmste Variante, um aus dem englischen Originalton der Langfassung eine M&E zu schnitzen. Daher habe ich dort die Hintergrundgeräusche neu gemacht. Und da geht es dann nicht um das Vogelgezwitscher der Nachtwiese, sondern um sämtliche Körpergeräusche und das Schleichen über den Asphalt. Und da es zwei Protagonisten sind, hatte ich noch Schuhe an den Händen und bin so nachts über die Straße gelaufen. So wurde das dann aufgezeichnet – und das hat tatsächlich ganz gut gepasst.

c't: Bei einem Musikfilm drängt sich natürlich die Frage auf, wie gut war die Qualität der Musikaufnahmen war.

Bartsch: Da muss man zwischen zwei Arten von Musik unterscheiden, die im Film vorkommen. Einmal gibt es die, die speziell für den Film gemacht wurde. Das sind alle Songs, die originär zum Film gehören. Und zum anderen hat man die sogenannte "Source"-Musik, die irgendwo im Film auftaucht – weil zum Beispiel Elwood eine Schallplatte anmacht.

Letztere wurde auf Schallplatte genauso veröffentlicht und lizenziert. Völlig egal, ob mir die in der Original-Tonspur kaputt geht oder nicht: Die gibt es auf Schallplatte und vielleicht CD. Von dort kann ich sie jederzeit holen, das ist technisch nicht das Problem. Herausforderungen gab es für Nils, wenn es eine neue Stelle gab, in der Source-Musik weiter lief. Hier musste er es schaffen, dass die Übergänge nicht auffallen.

Die andere Musik ist die, die in den Film von den Protagonisten gespielt wird. Die gab es als Vier-Kanal-Mischung, das heißt praktisch quadrophonisch. Die wurden so schon von Universal in die englische 5.1-Fassung gemischt, da musste man gegebenenfalls für Dialoge nur noch die deutschen Stimmen in den Center-Kanal legen.

Einige Stücke wie "Shake Your Tail Feather" hatten schon im Original richtig Dampf. Die sind in Atmos noch einmal etwas breiter geworden, aber da sind keine neuen Räume oder ein Hall dazugekommen – sondern praktisch nur Lautsprecher, die jetzt eben auch mit Musik bespielt werden.


c't: Apropos Atmos. Wieso ist überhaupt eine 3D-Sound-Fassung auf der Disc? Turbine hätte sich doch damit begnügen können, erstmals eine deutsch synchronisierte Langfassung zu veröffentlichen.

Wulkop: "Es zwang sich praktisch auf. Wir hatten tatsächlich intensiv über das Projekt gesprochen. An sich gab es genug Herausforderungen – 80, 90 Prozent des gesamten Projektes bestand darin, Textstellen zu ersetzen. Es war eine Riesenaufgabe, in der IT herumzubasteln. Die deutsche Version, die wir hatten, brach zusammen, wenn Dialoge kamen.

Dass wir das Ganze theoretisch auch in Atmos machen könnten, war eine Option. Und Christian sagte auch, darüber habe man nachgedacht, das aber gleich wieder verworfen. Die Leute, die den Film gucken wollen, die sind jetzt nicht in ersten Linie auf Atmos aus. Ich meinte aber, dass das ein guter Nebeneffekt wäre – nicht nur weil wir es machen können, sondern weil es ein sehr schönes Projekt ist. Es stellte sich dann auch heraus, dass jeder der Beteiligten sofort Feuer und Flamme war – und sagte "Ich helfe da mit."

Und so habe ich zu Christian gesagt: "Du musst da eigentlich gar nichts weiter machen, wir machen das einfach – und dann ist es eine Option für Dich, das mit zu veröffentlichen. Dann hat es so eine kleine Eigendynamik bekommen: Als wir dann tatsächlich dran saßen, dann haben wir auch gemerkt, dass es tatsächlich gewinnt. Das ganze Projekt kann um diese Dimension erweitert werden – und das wird mit Sicherheit auch vielen Leuten gefallen. Ich gebe aber offen zu, dass ich das vorher gar nicht auf dem Schirm hatte, dass es diese Dimension annimmt.


Studioleiter Nils Wulkop zeichnet für die neuen Tonmischungen auf der "Blues Brothers"-Blu-ray verantwortlich. (Bild: Nico Jurran / c't)

c't: Wie kam man nun an die Geräusche für die Höhenkanäle?

Bartsch: Im ersten Schritt wurde ein 3D-Sound-Premix auf Grundlage des 5.1-Mixes von Universal erzeugt. Dabei kam ein ein Algorithmus ähnlich dem zum Einsatz, den man von den Upmixern in 3D-Sound-fähigen Audio/Video-Receivern kennt. Tatsächlich sind beide Ansätzen miteinander verwandt: Der für Blues Brothers verwendete Algorithmus stammt von Ralph Kessler, der auch dem Entwicklerteam des Auro-3D-Upmixers AuroMatic vor stand.

Jetzt muss man aber sagen, dass er die Algorithmen in der AuroMatic erfunden hat. Die funktionieren natürlich auch ohne die AuroMatic als kommerzielles Produkt. Kessler hat damit quasi als externer Mitarbeiter für dieses Projekt also diesen 3D-Grundmix erzeugt – wobei das auf professionellem Studio-Equipment geschah. Das ist natürlich leistungsfähiger als die DSP-Chips in AV-Receivern.

Geschaffen wurde erst einmal eine möglichst breite, große Mehrkanal-Version im Format 7.1.6 [7.1 plus 6 Deckenkanäle, Anm. der Red.]. Da war oben viel zu viel Dampf drauf war, aber es wurde halt gesagt: "Wegnehmen kann man immer noch, nur später noch etwas zu erzeugen, wird schwierig". Das wurde dann runter gefahren und beim Mix an den passenden Stellen wieder geöffnet.


c't: Mancher mag sich bei Blues Brothers vorstellen, dass die Filmmusik etwas nach oben geöffnet wird. Aber es gibt ja einige ganze Reihe von Szenen mit Effekten. Selbst der Atmos-typische Hubschrauber-Überflug fehlt nicht.

Bartsch: Blues Brothers ist ein Action-Film. Das hat man aber gar nicht so auf dem Schirm, weil man den immer als Musikfilm wahrnimmt. Man denke nur an die Autoverfolgungsjagd, die jahrelang als größte und aufwendigste ihrer Art mit über 100 Crashes im Guinessbuch stand.

Nun muss man sagen: Wir als Indie sind immer vorsichtig, solch ein Material anzufassen – weil wir extremen Respekt davor haben, ein Werk zu entstellen. Für uns ist immer extrem wichtig, etwas so zu präsentieren, wie es auch vom Regisseur gedacht war. Das heißt, eigentlich müsste dieser Film in dieser Fassung auch [auf der Disc] in Mono vorliegen. Das geht aber nicht, weil für die neu eingefügten Stellen gar keine Mono-IT mehr existiert und man die auch nicht so einfach herstellen kann.

Aber es war am Anfang schon eine Menge Respekt und Sorge und Bedenken da, ob wir diesen Schritt tatsächlich bis hin zu Atmos gehen wollen. Als wir dann aber gemerkt haben, 5.1 funktioniert, kam dann plötzlich dieses "Warum eigentlich nicht?". Denn das Schöne ist ja, Du gewinnst ja nur dazu und entstellst es nicht. Das war dann die Herausforderung, das wir gesagt haben: "Wir möchten das schon authentisch haben – und wir möchten hinterher noch mit John Landis sprechen können, ohne dass er sagt "Die haben meinen Film entstellt." Wie wir jetzt wissen, ist genau das Gegenteil passiert: John Landis findet das alles ganz toll und ist begeistert davon, dass wir diesen Aufwand getrieben haben. Aber das war für uns das oberste Credo: Wir wollten was tolles daraus machen, aber es nicht "überproduzieren". Wir wollen keinen Film von 2016 schaffen, sondern es soll der Film von 1980 bleiben.


Die Deckenlautsprecher (hier die vorderen zwei von insgesamt vier Reihen) sind im Dolby-Atmos-lizenziertesn CSC-Studio so stark abgewinkelt, dass ihre Abstrahlverhalten eher Height-Boxen entspricht, wie sie beim Konkurrenz-Format Auro-3D vorgeschrieben sind. (Bild: Nico Jurran / c't)


c't: Andererseits fliegt einem beispielsweise bei Explosionen in Atmos gewöhnlich akustisch alles um die Ohren. Das ist hier nicht der Fall.

Wulkop: Nein. Wir haben keine Sounds ausgetauscht, nur weil es möglich gewesen wäre. Der große Unterschied zwischen Produktionen früher und heute ist, dass man heute ein großes Sound-Design macht und eine Explosion durch viele Einzelelemente viel präziser gestaltet. Dadurch erreicht man genau den Effekt, dass einem alles sprichwörtlich um die Ohren fliegt. Aber damals wurde etwa eine Gasexplosion als solche irgendwo aufgenommen. Und die war natürlich von der Aufnahmetechnik her relativ beschaulich.

An zwei, drei Stellen haben wir gemerkt, dass das etwas dünn war und vielleicht sogar asynchron. Das haben wir dann repariert, indem wir die Geräusche an die passenden Stellen geschoben haben. Zudem wurden Elemente aus den Szenen genommen, um den LFE-Kanal [Tiefton-Effektkanal, Anmerk. der Red.] anzudicken. Oder wir haben aus einer anderen Stelle des Filmes, wo es besser gelungen war, die Sequenz genommen und noch mal aufgedoppelt. Aber wir haben kein fremdartigen Elemente genommen, das würde nicht zusammen passen.


c't: Wird "Blues Brothers" die letzte Liebhaber-Version eines Universal-Films bleiben?

Bartsch: Es gibt eine Reihe von Titeln aus dem Universal-Portfolio, die wir von Turbine super finden und von denen wir gesagt haben: Davon fehlt eine tolle deutsche Edition, weil da könnte man noch dies und jenes machen. Blues Brothers macht da jetzt den Anfang, wird aber nicht der letzte Titel bleiben. Ich kann an dieser Stelle aber noch nicht ins Detail gehen, da es sich noch um einige ungelegte Eier handelt.


c't: Vielen Dank für das Gespräch!

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