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Die Neuerungen von Linux 2.6.31

Trends & News | Kernel-Log

Neu dabei sind Unterstützung für Kernel-Based Mode-Setting (KMS) und USB 3.0 sowie Treiber für die Soundblaster X-Fi. Das experimentelle Btrfs wurde abermals deutlich verbessert und die Performance Counters aufgenommen.

Kernel-Log-Logo

Nach neun Vorabversionen und drei Monaten Entwicklungszeit hat Linus Torvalds die Linux-Version 2.6.31 freigeben [1]. Sie bringt genau wie ihre Vorgänger der Hauptentwicklungslinie [2] eine Unmenge von Neuerungen.

Neu ist etwa die Unterstützung für USB 3.0 oder einige Soundblaster-X-Fi-Karten von Creative. Der Kernel nutzt die Stromspartechniken moderner WLAN-Hardware in Zukunft besser und beherrscht Kernel-Based Mode-Setting (KMS) auch bei Radeon-Grafikkarten bis hin zur X1950. Distributionen sollen fortan den neueren der beiden Firewire-Stacks nutzen, der mit der neuen Kernel-Version endlich Ethernet-Support bietet.

Ferner soll bei der neuen Kernel-Version das experimentelle und als "Next Generation Filesystem for Linux" gedachte Btrfs schneller arbeiten und weniger verschwenderisch mit dem Arbeitsspeicher umgehen. Erste Teile zum Defragmentieren von Ext4-Dateisystem sind im Hauptentwicklungszweig angekommen. Mit den Performance Counters lässt sich in Zukuft das Laufzeitverhalten von Programmcode näher analysieren, um diesen gezielt zu optimieren. Zudem haben die Entwickler die noch junge Tracing-Infrastruktur abermals erheblich überarbeitet und verbessert.

Das folgende Kernel-Log [3] bietet einen Überblick über diese und viele andere Neuerungen der frisch erschienenen Linux-Version. Durch die vielen Änderungen an Treibern und den sie umgebenden Infrastruktur sind über kurz oder lang auch für Anwender von Wichtigkeit, die sich sonst nicht weiter mit dem Kern ihres Linux-Distribution auseinander setzten: Der Kernel 2.6.31 dürfte Bestandteil der neuen, im Herbst erwarteten Versionen von Fedora, OpenSuse und Ubuntu werden und so schon bald bei vielen Anwendern im Einsatz sein.

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Nachdem die Kernel-Hacker bei 2.6.29 [4] Unterstützung für Kernel-Based Mode-Setting (KMS) für Intel-GPUs integrierten, nahmen die Entwickler nun KMS-Code für Radeon-Grafikchips [5] von AMD/ATI auf. Der maßgeblich von den Programmierern des X.org-Treibers "radeon" entwickelte Code unterstützt allerdings nur Radeon-GPUs bis hin zur R5XX-Serie – also alle Radeon-Modelle bis einschließlich der X1950. KMS-Unterstützung für die R6xx- und R7xx-GPUs der Radeon-HD-Serien 2000, 3000 und 4000 soll bei Linux 2.6.32 einfließen; zusammen mit diesem Code [6] soll auch die von vielen lang ersehnte 3D-Unterstützung für die neueren Radeon-GPUs in den Kernel einziehen. Die ist genau wie der bei 2.6.31 integrierte Radeon-KMS-Code jedoch noch nicht ganz ausgereift; die Entwickler haben den jetzt aufgenommenen KMS-Code daher vorerst als Staging-Treiber gekennzeichnet.

Die Intel-KMS-Treiber erweiterten die Entwickler um Unterstützung [7] für die Monitoransteuerung via DisplayPort (DP). Zahlreiche Korrekturen verbessern zudem den bisherigen KMS- und GEM-Code – der in der zweiten Juli-Hälfte freigegebene [8] X.org-Treiber xf86-video-intel 2.8 dürfte mit Linux 2.6.31 daher am besten arbeiten. Die Intel-Crew hat ferner KMS-Code und andere Patches zur Unterstützung einer als IGDNG bezeichneten Grafikchipreihe beigesteuert. Das Kürzel steht für "Intel Graphics Device Next-Generation" und meint die Grafikkerne der Anfang nächsten Jahres erwarteten Westmere-Prozessoren Clarkdale und Arrandale, die Core i3 und Core i5 [9] heißen sollen.

Im Detail

Dieses Kernel-Log liefert lediglich einen Überblick über die wichtigsten Änderungen der Linux-Version 2.6.31. Detailliertere Erklärungen finden sich in den einzelnen Teilen der in den vergangenen Wochen auf heise open [10] veröffentlichten Kernel-Log-Mini-Serie "Was 2.6.31 bringt":

1. Netzwerk – Neue Treiber für LAN und WLAN [11]

2. Audio & Video – KMS für Radeon und Treiber für X-Fi [12]

3. Storage & Dateisysteme – Btrfs aufgebohrt, IDE-Subsystem auf dem Abstellgleis [13]

4. Tracing, Architektur-Code, Speicherverwaltung und Virtualisierung: Performance Counter beobachten Code-Ausführung [14]

5. Der Rest vom Ganzen: CUSE, USB 3.0 und LAN-Unterstützung für den neuen Firewire-Stack [15]

So erwähnen die Artikel, deren wichtigste Abschnitte die Basis für diesen Artikel bildeten, im Abschnitt "Staccato" häufig noch zahlreiche weitere wichtige Änderungen. Am Ende jedes Teils der Mini-Serie finden sich unter der Überschrift "Die kleinen Perlen" noch Listen etlicher weiterer Änderungen, die keine Erwähnung im Text fanden, aber für manche Anwender dennoch von großer Bedeutung sind.

Der Artikel zu Neuerungen rund um Audio- und Video-Treiber [16] etwa verweist auf zahlreiche Patches, die die Unterstützung der Audio-Hardware verschiedener PC-, Notebook- und Mainboard-Modelle verbessern; in den Listen zu den Änderungen im V4L/DVB-Subsystem finden sich viele Produktnamen von TV-Hardware, die der Linux-Kernel nun ansteuern kann.

Über die Alsa-Entwickler fand der für einige Creative-PCI-Soundkarten [17] der X-Fi-Serie geeignete und maßgeblich von Creative-Mitarbeitern entwickelte Treiber [18] snd-ctxfi den Weg in den Kernel [19]. Damit findet eine Treiber-Odyssee nun ein Ende, denn einige zumeist allenfalls halbfertige Versionen verschiedener quelloffener oder proprietärer Treiber [20] hatten in den vergangenen Jahren immer wieder eine unerfüllt gebliebene Hoffnung auf einen halbwegs ordentlichen Linux-Treiber für X-Fi-Sound-Chips aufkommen lassen. Ausgereift ist der jetzt in Kernel aufgenommene Treiber aber noch nicht; so fehlt etwa die Unterstützung für externe I/O-Module.

Im DVB/V4L-Subsystem gab es wie üblich hunderte Änderungen. Neu dabei ist beispielsweise der Treiber stv090x [21], der die unter anderem auf der TechnoTrend TT-budget S2-1600 verbauten DVB-S/S2/DSS-Chips von Intersil anspricht. Dazugestoßen [22] ist auch der Treiber gspca-sn9c20x für die in Webcams verschiedener Hersteller [23] eingesetzten USB-Chips sn9c201 und sn9c202. Verbesserte Unterstützung [24] gibt es für einige Webcams der Logitech-Serie QuickCam Messenger; der Gspca-Treiber ov519 arbeitet nun auch mit den Chips ov511 [25] und ov518 [26] zusammen.

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Eine umfangreiche Änderung [27] in Form eines zirka 350 KByte großen Btrfs-Patches soll die Performance des experimentellen Dateisystems durch den Einsatz von "Mixed back references" in vielen Bereichen erheblich steigern. Dazu haben die Entwickler allerdings die Dateisystemstruktur auf dem Speichermedium (On-disk Format) angepasst. Die nötige Umwandlung vom alten ins neue Format erledigen Kernel mit dem neuen Btrfs-Code beim ersten Einhängen automatisch – Linux-Versionen mit älteren Btrfs-Code können ein so verändertes Dateisystem anschließend allerdings nicht mehr mounten.

Durch weitere Änderungen soll Btrfs bei längerer, starker Belastung nicht mehr so verschwenderisch mit Arbeitsspeicher umgehen (u. a. 1 [28], 2 [29]). Verbessert haben die Btrfs-Entwickler zudem die Unterstützung für den Einsatz auf SSDs (u. a. 1 [30], 2 [31])

Das Ext4-Dateisystem enthält jetzt Code [32] zum Defragmentieren im laufenden Betrieb (Online Defrag). Komplett sei dieser aber noch nicht, wie Ext-Dateisystem-Entwickler Theodore Tso (tytso) kürzlich an anderer Stelle betonte [33]. Weitere Patches für diese Funktion müssten vor der Aufnahme noch begutachtet werden; auch beim zugehörigen Userspace-Programm stehe noch Arbeit an.

Informationsquelle Quellcodeverwaltung

Viele der Links im Artikel verweisen auf den für die Neuerung jeweils relevanten Commit [34] im Web-Frontend [35] des von Linus Torvalds mit Git [36] verwalteten Linux-Quellcodes, da sich dort viele weitere Informationen zur jeweiligen Änderungen finden. Speziell der Commit-Kommentar im mittleren Bereich der vom Git-Web-Frontend angezeigten Webseite ist häufig eine überaus hilfreiche Quelle für weitere Informationen, denn dort erklärt der Autor des Patches [37] normalerweise die Hintergründe der Änderungen und was sie bewirken sollen.

Im unteren Bereich des Git-Web-Frontends findet sich eine Auflistung der durch den Patch veränderten Dateien. Über den hinter dem Dateinamen zu findenden Link "diff" kann man sich anzeigen lassen, wie der Patch die jeweilige Datei verändert; wer den kompletten Patch in seiner Rohform sehen will, klickt auf den Link Commitdiff. Die Patches selbst sind auch ohne Programmierkenntnisse häufig eine gute Informationsquelle, denn sie enthalten auch Änderungen an der Dokumentation und an den Kommentaren im Code.

Der unter anderem durch seine Arbeit als Betreuer des Netzwerk-Subsystems und der Sparc-Unterstützung bekannte Kernel-Entwickler David Miller hat nun auch das IDE-Subsystem übernommen [38] und löst damit Bartlomiej Zolnierkiewicz ab – vorangegangen war eine Meinungsverschiedenheit zwischen den beiden [39]. Miller ließ durchblicken [40], in Zukunft keine größeren Änderungen im IDE-Subsystem vornehmen zu wollen ("I'm going to treat IDE as pure legacy [...]"). Damit dürfte die Zukunft jetzt definitiv den Ende 2006 bei Linux 2.6.19 [41] aufgenommenen PATA-Treibern im Libata-Subsystem gehören. Dort ist der IDE/PATA-Treiber ata_piix für Intel-Controller angesiedelt, der fortan parallel [42] nach Datenträgern scannt, was die Initialiserungszeit des Treiber auf dem Eeepc des Entwicklers halbieren soll [43].

Durch eine [44] von vielen Änderungen [45] im Block-Layer exportiert dieses nun etwa mit Hilfe der vom SCSI-Subsystem gelieferten Daten [46] Informationen zur I/O-Topologie – dazu zählt unter anderem die dem Datenträger zugrunde liegende Sektorgröße. Das ist etwa für die Einteilung von Datenträgern mit Sektorgrößen ungleich 512 Byte oder die optimale Anordnung von Daten im RAID-Verbund von Interesse. Der Entwickler diese Codes erläutert einige Hintergründe in einem kürzlich veröffentlichten Vortrag [47] (PDF, Seite 235 ff). Der für Software-RAIDs zuständige MD-Code kann die Topologie-Informationen bereits nutzen [48].

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Reichlich Änderungen gab es wie so häufig im WLAN-Bereich. Die Basis-Infrastruktur der für verschiedene Ralink-WLAN-Chips zuständigen Treiber der rt2x00-Familie [49] haben die Kernel-Hacker um Unterstützung für Übertragungen nach 802.11n [50] erweitert. Ferner zogen Änderungen ein [51], die Unterstützung für die Ralink-USB-WLAN-Chips RT2770, RT2870 und RT3070 nachrüsten, für bislang lediglich Staging-Treiber erhältlich waren. Ausgereift ist der neue Treiber-Code aber bislang nicht, listet doch der Commit-Kommentar [52] noch mehrere größere Probleme auf; fürs erste dürften Anwender daher mit den Staging-Treibern für diese Chips sowie den damit verwandten Treibern des Herstellers besser bedient sein.

Nach einer ersten Grundrenovierung bei 2.6.27 [53] folgt nun die nächste, als "rewrite [54]" bezeichnete Überarbeitung des Rfkill-Frameworks, das sich um die vornehmlich bei Notebooks zu findenden Schiebeschalter oder Tastenkombinationen zum Ein- und Ausschalten von WLAN oder Bluetooth kümmert. Das soll abermals die Interaktion zwischen Hardware, Kernel und Userspace-Programmen wie dem NetworkManager verbessern und zahlreiche Probleme [55] in diesem Bereich nun endlich beseitigen.

Diverse Änderungen verbessern ferner die Unterstützung für die Stromspartechniken moderner WLAN-Chips in Treibern (u. a. iwlwifi [56]) und den von ihnen genutztem WLAN-Stack MAC80211 (u. a. 1 [57], 2 [58], 3 [59], 4 [60]). Zum Hauptentwicklungszweig stieß ferner die maßgeblich von Siemens-Mitarbeitern entwickelte Unterstützung für IEEE 802.15.4 [61], dem Übertragungsprotokoll für Wireless Personal Area Networks [62] (WPAN) (u. a. 1 [63], 2 [64], 3 [65], 4 [66], Dokumentation [67]).

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Neue Linux-Versionen sind über die in Server von Kernel.org [68] erhältlich; deren Inhalte spiegeln auch zahlreiche Mirror [69] in Deutschland [70], Österreich [71] und der Schweiz [72]. Linux-Anwender, die sich nicht intensiv mit dem Kernel und dessen Umfeld beschäftigen, sollten neue Linux-Treiber und -Kernel aber normalerweise nicht auf eigene Faust einspielen, sondern auf die Kernel der Linux-Distributoren zurückgreifen. (...mehr... [73])

Ebenfalls neu dazu gestoßen [74] ist der Treiber int51x1 für die per USB angebundenen und mit 14 MBit/s arbeitenden Intellon-Chips INT51x1 und INT5200. Sie kommen bei Geräten zur Datenübertragung über das Stromnetz (Powerline Communication/PLC) wie Devolos dLAN duo zum Einsatz. Neu in 2.6.31 [75] ist der cnic genannte Treiber für Gigabit-Ethernet-Cards aus Broadcoms NetXtremeII-Serie. Dank einiger Änderungen [76] an dem Treiber bnx2 für Broadcom-Chips erledigt die Broadcoms-Hardware nun viele der Arbeiten für iSCSI selbst und entlastet so den Prozessor ("iSCSI offload").

Dank Passive OS Fingerprinting [77] kann der Netfilter-Code nun teilweise das Betriebssystem des die Netzwerk-Pakete sendenden Systems erkennen und die Pakete anschließend einem Betriebssystem-spezifischen Regelsatz übergeben. Die Homepage [78] des OSF-Projekts hält Beispiele zum Einsatz sowie Links zu einer Fingerprint-Sammlung bereit; ein kurzer LWN.net-Artikel [79] liefert einige Hintergründe zur Technik.

Zahlreiche Änderungen gab es auch an den WLAN-Treibern im Staging-Bereich, wo Treiber gesammelt und weiterentwickelt werden, die den Qualitätsansprüchen der Entwickler bislang nicht genügen. Neu dabei ist der Treiber rtl8192su [80] für WLAN-Chips von Realtek mit ähnlichem Namen; ebenfalls neu ist der Treiber vt6655 für VIA-Chips der gleichnamigen Serie (u. a. 1 [81], 2 [82]).

Ferner haben die Entwickler einige Teile der drei Staging-Treiber für die WLAN-Chipsätze RT2770, RT2870 und RT3070 von Ralink zusammengelegt, was den Code-Umfang des Staging-Bereich deutlich reduziert hat. Auch der rudimentäre Framebuffertreiber udlfb (1 [83], 2 [84]) für DisplayLink-Geräte [85] stieß im nun zu Ende gegangenen Entwicklungszyklus zum Staging-Bereich.

Unter den Änderungen USB-Subsystem [86] findet sich wie erwartet [87] der maßgeblich von Intel-Programmierern entwickelten Code zur Unterstützung von USB-3.0-Controllern mit ihrem Extensible Host Controller Interface (xHCI) (u. a. 1 [88], 2 [89], 3 [90], 4 [91], 5 [92]). Einige Hersteller haben zwar schon Details zu USB-3.0-Hardware angekündigt, erhältlich ist aber bislang keine.

Einen Überblick über die Änderungen am Firewire-Code geben die zwei Haupt-Git-Pull-Request [93] des Firewire-Maintainers Stefan Richter (1 [94], 2 [95]). Dabei hebt er unter anderem die neue Unterstützung [96] für "IPv4 over IEEE 1394" (also Netzwerk via Firewire) im neueren der beiden Firewire-Stacks des Linux-Kernels hervor. Er betont ferner, dass der neuere, "firewire" genannte Stack nun nicht mehr als experimentell gilt [97] und Distributoren diesen in Zukunft bevorzugt einsetzen sollen: Er liefere bessere Performance, sei kompatibler, biete mehr Features und sei auch sicherer.

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Das neue Fsnotify ersetzt Dnotify und Inotify, mit denen sich Veränderungen im Dateisystem wie ein Anlegen, Löschen oder Ändern von Dateien überwachen lassen (1 [98], 2 [99], 3 [100]). Das eigentliche Ziel des bei Red Hat beschäftigten Entwicklers Eric Paris ist jedoch das auf Fsnotify aufbauende Fanotify, das im Userspace arbeitenden Viren- und Malware-Scannern einen Eingriffspunkt bietet, um Dateien vor dem eigentlichen Zugriff auf Schädlinge überprüfen zu können. Das dahinter stehende Konzept hat Paris kürzlich zur Diskussion gestellt [101].

Hervorgegangen ist die Idee aus langen Diskussionen um Talpa, das ähnliches leisten sollte, aber bei den Kernel-Entwicklern keinen Anklang fand. Hintergründe liefern die Artikel "Kernel-based malware scanning [102]", "The TALPA molehill [103]" und "The fanotify API [104]" bei LWN.net.

Über die teilweise im Kernel und teilweise im Userspace arbeitenden "Performance Counters" kann der Kernel in Zukunft die gleichnamigen Einheiten moderner Prozessoren auslesen. Sie messen verschiedene für die CPU-Performance wichtige Vorgänge im Prozessor – die Messwerte ermöglicht so eine genaue Analyse des Codeablaufs, um die für die Ausführungsgeschwindigkeit wichtigen Abschnitte später bis ins letzte auf die CPU optimieren zu können. Nicht verwechseln sollte man die gelegentlich "perf_counter" abgekürzten Performance Counters mit Perfmon [105] ("hardware-based performance monitoring interface for Linux"), das seit Jahren ähnliche Funktionen bietet – die Kernel-Hacker [106] haben es nicht in die Linux-Quellen aufgenommen, weil sie mit einigen der Eigenschaften von Perfmon unzufrieden waren. Einige Details zu dieser Konkurrenzsituation liefert der aus Ende 2008 stammende LWN.net-Artikel "Dueling performance monitors [107]"; wie sich die Performance Counters nutzen lassen, beschreibt der neuere LWN.net-Artikel "Perfcounters added to the mainline [108]". Weitere Hintergründe finden sich auch in der Dokumentation [109].

Über Red-Hat-Entwickler Ingo Molnar fanden nicht nur die Performance Counters, sondern auch zahlreiche Änderungen für den von ihm betreuten Tracing-Bereich den Weg in den Kernel. Im Git-Pull-Request [110] deutet er an, dass die Hauptentwicklungsphase der Tracepoints bald beendet sein dürfte. Er hebt zudem verbesserte Filter [111], interne Umbauarbeiten [112] und optimierte Performance hervor. Einige der Möglichkeiten, die die Tracing-Infrastruktur aktueller Kernel-Versionen bietet, erklärt Sony-Entwickler Tim Bird in seinem Vortrag " Measuring Function Duration with Ftrace", den wir bereits im Artikel "Tiefschürfend – Die Proceedings des Linux Symposiums 2009 [113]" erwähnt haben.

Aufgenommen haben die Kernel-Hacker auch Unterstützung [114] für Profiling mit dem GCC Coverage Testing Tool (gcov [115]). Um Speicherlecks aufzuspüren, können Kernel-Entwickler und -Tester in Zukunft auf die Hilfe von Kmemleak [116] (Dokumentation [117]) zurückgreifen – das Tool fehlinterpretiert jedoch einige Situationen und Konstrukte, daher sollte man den Ausgaben nicht blind trauen. Das ebenfalls neue Kmemcheck [118] (Dokumentation [119]) erkennt die Nutzung nicht-initialisierter Speicherbereiche.

Bei 2.6.31 wird das auf FUSE (Filesystem in Userspace) aufsetzende CUSE (Character device in Userspace) Bestandteil von Linux. Mit seiner Hilfe kann ein Userspace-Programm virtuelle Geräte emulieren, auf die andere Programme über die normalen, zeichenorientierten Device-Dateien genauso zugreifen können wie auf ein "richtiges", von einem Kernel-Treiber bereitgestelltes character device.

Damit lässt sich etwa ein Userspace-Programm schreiben, das das veraltete OSS (Open Sound System) emuliert; dazu legt es mit Hilfe von CUSE die von OSS-Programmen erwarteten Devices an, über die es dann die Daten annimmt, verarbeitet und mit Hilfe des heute gängigen Alsa ausgibt. Genau solch einen OSS-Proxy hat der bei Novell beschäftige Entwickler von CUSE veröffentlicht [120] und zum Testen eingesetzt. Weitere Hintergründe und andere Einsatzmöglichkeiten von CUSE liefert ein älterer LWN.net-Artikel [121].

Auf x86-64-CPUs adressiert Linux ab 2.6.31 [122] 2^46 statt 2^44 Byte Arbeitsspeicher – davon hat derzeit aber kaum jemand was, denn noch sind Systeme mit 16 bis 64 TByte RAM überaus exotisch.

Durch einige von Mel Gorman eingesandte Patches [123] soll der für die Speicherbereitstellung zuständige Page Allocator ein wenig flotter arbeiten – einige Benchmark-Ergebnisse finden sich im Commit-Kommentar [124].

Die Kernel-Hacker haben den Treiber acerhdf [125] integriert [126], mit dem sich beim Netbook Aspire One von Acer die Temperaturen auslesen und Lüfter steuern lassen.

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[127]

Zur wichtigsten Neuerung der gerade freigegebenen Kernel-Version zählt langfristig wohl die USB-3.0-Unterstützung. Besitzer einer PCI-Soundkarte aus der Soundblaster-X-Fi-Reihe von Creative dürfen sich sicher sehr über das Ende der Treiber-Odyssee freuen, auch wenn der aufgenomme Treiber zahlreiche Funktionen sowie Unterstützung für manche X-Fi-Hardware missen lässt.

Mit der KMS-Unterstützung für Radeon-Hardware und durch die Fokussierung auf KMS bei Intel [128] etabliert sich die Technik mehr und mehr. KMS-Code für Nvidia-Chips ist bereits in Arbeit – dass er eine Aufnahme bei 2.6.32 schafft, scheint eher unwahrscheinlich, aber nicht vollkommen unmöglich.

Die rasante und von Entwicklern vieler unterschiedlicher Firmen mitgetragene Btrfs-Entwicklung lässt zudem Hoffnung aufkommen, dass das experimentelle Dateisystem schneller als ursprünglich erwartet reif für den Alltag wird – bis dahin gehen aber sicherlich noch mehrere Monate in Land.

Zu diesen wichtigsten Änderungen kommen bei der neuen Kernel-Version wie üblich haufenweise Detailverbesserungen, darunter das schnellere Booten bei Systemen mit neueren Southbridges von Intel, das renovierte Rfkill-Framework und die bessere Unterstützung für Stromspartechniken von WLAN-Hardware. Dutzende neue und überarbeitete Treiber verbessern zudem die Hardware-Unterstützung für Linux wieder erheblich.

[129]

Linux-
Version
Anzahl
Dateien¹
Zeilen
Quelltext²
(Ohne Doku)
Entwicklungs-
zeitraum
Anzahl
Commits³
Diffstat⁴
2.6.26 [130] 24270 9411724
(8535933)
88 Tage 9941 8676 files changed,
595393 insertions(+),
416143 deletions(-)
2.6.27 [131] 24354 9709868
(8690888)
88 Tage 10628 15127 files changed,
1131171 insertions(+),
912939 deletions(-)
2.6.28 [132] 25255 10195507
(9128690)
76 Tage 9048 11090 files changed,
975689 insertions(+),
490047 deletions(-)
2.6.29 [133] 26668 11010647
(9871260)
89 Tage 11718 10933 files changed,
1347290 insertions(+),
532055 deletions(-)
2.6.30 [134] 27879 11637173
(10419567)
78 Tage 11989 10259 files changed,
1086737 insertions(+),
460298 deletions(-)
2.6.31 [135] 29111 12046317
(10778469)
92 Tage 10883 8938 files changed,
914135 insertions(+),
504980 deletions(-)

Wer die Informationen in der kürzlich aktualisierte Studie [136] "Linux Kernel Development: How Fast it is Going, Who is Doing It, What They are Doing, and Who is Sponsoring It: An August 2009 Update" interessant fand, findet Angaben zu den wichtigsten Entwicklern von Linux 2.6.31 in dem LWN.net-Artikel "Development statistics for 2.6.31 [137]".

[138]

Direkt nach der Fertigstellung von 2.6.31 beginnt nun das üblicherweise zwei Wochen lange Merge Window [139], in dem die Kernel-Entwickler den Großteil der Änderungen für die darauf folgende Kernel-Version in den Hauptentwicklungszweig [140] integrieren. Für diese erste Phase im Entwicklungszyklus [141] stehen schon wieder zahlreiche, teilweise bereits erwähnte Änderungen bereit.

Recht wahrscheinlich scheint die Aufnahme der vor allem im High-Availability(HA)-Umfeld genutzte Replikationslösung DRBD [142] (Distributed Replicated Block Device). Die im Kernel-Log bereits erwähnten [143] VGA-Arbitration-Patches dürften die Kernel-Hacker ebenfalls für 2.6.32 einpflegen; auch die KVM-Entwickler haben bereits zahlreiche Verbesserungen [144] zur Aufnahme vorbereitet. Die Hyper-V-Treiber von Microsoft [145] sollen vorerst nur in den Staging-Bereich einziehen, wo mit rt3090 ein weiterer WLAN-Treiber für Ralink-Chipsätze landen soll. Eine Mail [146] von Verwalter des Staging-Zweigs listet zahlreiche andere in diesem Bereich vorgesehene Änderungen. Einigen der Staging-Treiber wird dabei der Rausschmiss angedroht, da sich niemand um deren Code kümmert – der Staging-Bereich sei keine Müllhalde für ungewarteten, toten Code ("First off, drivers/staging/ is NOT a dumping ground for dead code. If no one steps up to maintain and work to get the code merged into the main portion of the kernel, the drivers will be removed."). Möglicherweise [147] fliegen die Hyper-V-Treiber daher schon bei Linux 2.6.33 wieder raus, da die für den Treiber zuständigen Microsoft-Entwickler verschwunden zu sein scheinen.

Entwicklungszyklus des Linux-Kernels

Durch den öffentlichen Entwicklungsprozess (und einen tiefen Blick in den Kaffeesatz) können das Kernel-Log und der von der Linux-Foundation gewartete Radarschirm des Linux Weather Forecast [148] bereits bei der Vorstellung einer neuen Kernel-Version einige Neuerungen benennen, die die darauffolgende Version mitbringen dürften. [...] (...mehr... [149])

Gute Chancen für eine Integration bei 2.6.32 haben auch die Patches, die eine Nutzung der Stromsparmechanismen von I/O-Geräten zur Laufzeit ermöglichen – Details zu diesem "Core framework for run-time PM of I/O devices [150]" liefert der LWN.net-Artikel "Runtime power management [151]". Die schon bei der Vorstellung von 2.6.30 erwähnten Patches [152] zum Nachrüsten des Ext3-Betriebsmodus "data=guarded" haben die Aufnahme bei 2.6.31 verpasst [153] – der Entwickler plant einen weiteren Anlauf bei 2.6.32. Vermutlich nehmen die Kernel-Hacker auch die Unterstützung für Intels Simple Firmware Interface (SFI) auf, das bei der für Smartphones, Mobile Internet Devices (MIDs) und Embedded-Umgebungen abgestimmten Moorestown-Plattform zum Einsatz kommen soll [154].

Greg Kroah-Hartman hat zudem devtmpfs zur Aufnahme vorgeschlagen [155]. Mit dessen Hilfe legt der Kernel das Device-Dateisystem selbst an, bevor später wieder das derzeit zu diesem Zweck genutzte Udev die Verwaltung übernimmt. Das soll den Startvorgang erleichtern und beschleunigen (siehe auch LWN.net-Artikel "The return of devfs [156]"). Einige Kernel-Entwickler sind über die Idee aber alles andere begeistert, da es sie an das zu Zeiten von Linux 2.4/2.5 favorisierte Devfs erinnert, das sich nicht durchsetzen konnte und viele Probleme hatte.

Wie üblich wird das Kernel-Log [157] in c't [158] und auf heise open [159] in den kommenden Wochen über die wichtigsten Neuerungen der nächsten Kernel-Version in einer Mini-Serie "Was 2.6.32 bringt" berichten. Parallel wird das reguläre Kernel-Log andere Entwicklungen im Umfeld des Linux-Kernels zusammenfassen – dazu zählen auch neue Versionen der Stable-Kernel-Series [160] (2.6.x.y), die in den nächsten Wochen den einen oder anderen Fehler korrigieren dürften, der bei der Arbeit an 2.6.31 übersehen wurde.

Ungefähr Ende November dürfte Torvalds dann die Linux-Version 2.6.32 freigeben, sofern er sich denn an den üblichen Entwicklungsrhythmus hält. Die wichtigsten Änderungen dieser Version wird dann wieder ein Kernel-Log wie dieses auf heise open [161] zusammenfassen. (thl [162]/c't)


URL dieses Artikels:
http://www.heise.de/-763959

Links in diesem Artikel:
[1] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/887588
[2] http://www.heise.de/glossar/entry/Hauptentwicklungslinie-397933.html
[3] http://www.heise.de/glossar/entry/Kernel-Log-397909.html
[4] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-29-bringt-2-Grafik-Kernel-verwaltet-Bildschirmaufloesung-221672.html
[5] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commit;h=771fe6b912fca54f03e8a72eb63058b582775362
[6] http://airlied.livejournal.com/68097.html
[7] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commit;h=a4fc5ed69817c73e32571ad7837bb707f9890009
[8] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-31-bringt-2-Grafik-Audio-und-Video-224656.html
[9] https://www.heise.de/meldung/Intel-Core-i3-i5-i7-Produktbezeichungen-und-Preise-durchgesickert-750777.html
[10] http://www.heise.de/open/
[11] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-31-bringt-1-Neue-WLAN-Treiber-und-andere-Aenderungen-im-Netzwerkbereich-221865.html
[12] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-31-bringt-2-Grafik-Audio-und-Video-224656.html
[13] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-31-bringt-3-Storage-und-Dateisysteme-226632.html
[14] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-31-bringt-4-Tracing-Architektur-Code-Virtualisierung-237148.html
[15] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-31-bringt-5-Der-Rest-763957.html
[16] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-31-bringt-2-Grafik-Audio-und-Video-224656.html
[17] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commit;h=8cc72361481f00253f1e468ade5795427386d593
[18] https://www.heise.de/meldung/Kernel-Log-Neue-Kernel-offene-Audio-Treiber-fuer-X-Fi-216210.html
[19] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=8cc72361481f00253f1e468ade5795427386d593
[20] https://www.heise.de/meldung/Creative-Labs-unterstuetzt-Open-Source-Entwickler-mit-Soundkarten-Dokumentation-177497.html
[21] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=e415c689a8842670e161581f060575c14957f073
[22] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=26e744b6b61066203fd57de0d3962353621e06f8
[23] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=blobdiff;f=Documentation/video4linux/gspca.txt;h=573f95b588079b6ae1ede70f479cf539e397e2eb;hp=2bcf78896e225a191cc58c23d8636ad92365ecd7;hb=26e744b6b61066203fd57de0d3962353621e06f8;hpb=af1d9afa75082663ea9e2b67b9381d1af403f52b
[24] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=8668d504d72c384fbfb6ab6f5d02a9fe4d813554
[25] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=1876bb923c98c605eca69f0bfe295f7b5f5eba28
[26] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=49809d6a511960e5ccfb85b780894f45ac119065
[27] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=5d4f98a28c7d334091c1b7744f48a1acdd2a4ae0
[28] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=963030817060e4f109be1993b9ae8f81dbf5e11a
[29] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=817d52f8dba26d0295c26035531c30ce5f1e3c3e
[30] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=c289811cc096c57ff35550ee8132793a4f9b5b59
[31] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=451d7585a8bb1b9bec0d676ce3dece1923164e55
[32] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=748de6736c1e482e111f9d1b5a5d5b1787600cad
[33] http://article.gmane.org/gmane.linux.kernel/869133
[34] http://www.heise.de/glossar/entry/Commit-397925.html
[35] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=summary
[36] http://git.or.cz/
[37] http://www.heise.de/glossar/entry/Patch-395546.html
[38] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=920d44ed965b1fb842ae65fad1a51fc7570e1181
[39] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Was-2-6-31-bringt-3-Storage-und-Dateisysteme-226632.html
[40] http://thread.gmane.org/gmane.linux.ports.sparc/11845/focus=11866
[41] http://www.heise.de/open/Die-wichtigsten-Neuerungen-von-Linux-2-6-19--/artikel/80823/1
[42] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=517d3cc15b36392e518abab6bacbb72089658313
[43] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commit;h=517d3cc15b36392e518abab6bacbb72089658313
[44] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=c72758f33784e5e2a1a4bb9421ef3e6de8f9fcf3
[45] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/849063
[46] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=ea09bcc9c298d3057270abd78a973fc678d55c4c
[47] http://www.linuxsymposium.org/2009/ls-2009-proceedings.pdf#page=235&view=FitView
[48] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=8f6c2e4b325a8e9f8f47febb2fd0ed4fae7d45a9
[49] http://rt2x00.serialmonkey.com/
[50] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=35f00cfcc06bb85e0659f9847400518008d78145
[51] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=d53d9e67b55f6a9fc3f836c5c392eb41ce5676f4
[52] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commit;h=d53d9e67b55f6a9fc3f836c5c392eb41ce5676f4
[53] http://www.heise.de/open/Viel-bewegt-Die-Neuerungen-von-Linux-2-6-27--/artikel/116387/1
[54] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=19d337dff95cbf76edd3ad95c0cee2732c3e1ec5
[55] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commit;h=19d337dff95cbf76edd3ad95c0cee2732c3e1ec5
[56] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=6da3a13e4fcab0ff58592087d28bd283caf23d88
[57] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=965bedadc01d34027455d5d5b67063ef0209c955
[58] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=5bb644a0fd25a5e083ecbfaa92a211db99aa6ef7
[59] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=5cff20e6c5a6591a79d3b027af222870f52bb550
[60] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=955394c98c9cb79bdb3e6b479695af3a90ea0623
[61] http://de.wikipedia.org/wiki/IEEE_802.15.4
[62] http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_Personal_Area_Network
[63] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=9ec7671603573ede31207eb5b0b3e1aa211b2854
[64] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=8459464f07cf67cab07b17d5736d75fb86adab22
[65] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=fcb94e422479da52ed90bab230c59617a0462416
[66] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=2c21d11518b688cd4c8e7ddfcd4ba41482ad075b
[67] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=02cf228639233aa227a152955a98564c7a18f9ee
[68] http://www.kernel.org/
[69] http://kernel.org/mirrors/
[70] http://www.de.kernel.org/
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[72] http://www.ch.kernel.org/
[73] http://www.heise.de/glossar/entry/Linux-Kernel-und-Treiber-herunterladen-und-installieren-397911.html
[74] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=4510d7cb8b4e7d389652b8a4f89fad469a5ecc92
[75] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=a463696039f7097ce87c21db3cf5c16cdcb3850d
[76] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=4edd473f208cff77ce1f7ef26d5a41f31fa198e0
[77] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=11eeef41d5f63c7d2f7fdfcc733eb7fb137cc384
[78] http://www.ioremap.net/projects/osf
[79] http://lwn.net/Articles/336921/
[80] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=5f53d8ca3d5d6afa55011e1e858a4bf255a3abf4
[81] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=1cb648b34879b79975f68728be70bae05979ae13
[82] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=1d69a1c65b0d25739819caef6b1f0f6ddc2ab84c
[83] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=88e58b1a42f8c1e9ac8ecda23374cc241045d309
[84] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=9a82e6df79f13a3489c50813c1edb4331a9400d3
[85] https://www.heise.de/meldung/USB-DVI-Adapter-fuer-Notebooks-186678.html
[86] http://thread.gmane.org/gmane.linux.usb.general/18805
[87] https://www.heise.de/meldung/Erste-USB-3-0-Treiber-747999.html
[88] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=74c6874199af98e602bb7c5fb1beb9cffda98729
[89] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=3ffbba9511b4148cbe1f6b6238686adaeaca8feb
[90] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=d0e96f5a71a032ced0c35f521c1cbd67e816922a
[91] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=0f2a79300a1471cf92ab43af165ea13555c8b0a5
[92] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=c6515272b858742962c1de0f3bf497a048b9abd7
[93] http://www.heise.de/glossar/entry/Git-Pull-Request-397971.html
[94] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/852983
[95] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/852983/focus=13296
[96] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=c76acec6d55107b652a37c90b36c00bc8b04dabb
[97] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=0c53decdd0a9f9c459ccabe0b5f79660bde5375b
[98] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=90586523eb4b349806887c62ee70685a49415124
[99] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=63c882a05416e18de6fb59f7dd6da48f3bbe8273
[100] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=3c5119c05d624f95f4967d16b38c9624b816bdb9
[101] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel.malware/710
[102] http://lwn.net/Articles/260918/
[103] http://lwn.net/Articles/292872/
[104] http://lwn.net/Articles/339399/
[105] http://perfmon2.sourceforge.net/
[106] http://www.heise.de/glossar/entry/Kernel-Hacker-397919.html
[107] http://lwn.net/Articles/310260/
[108] http://lwn.net/Articles/339361/
[109] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=tree;f=tools/perf/Documentation;hb=HEAD
[110] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/849499
[111] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=0a19e53c1514ad8e9c3cbab40c6c3f52c86f403d
[112] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=f42c85e74faa422cf0bc747ed808681145448f88
[113] https://www.heise.de/ct/artikel/Tiefschuerfend-Proceedings-vom-Linux-Symposium-2009-237152.html
[114] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=2521f2c228ad750701ba4702484e31d876dbc386
[115] http://gcc.gnu.org/onlinedocs/gcc/Gcov.html
[116] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=3c7b4e6b8be4c16f1e6e5c558e33b7ff0db2dfaf
[117] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=04f70336c80c43a15e617b36c2043dfa0ad6ed0f
[118] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=dfec072ecd35ba6ecad2d51dde325253ac9a2936
[119] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=e594c8de3bd4e7732ed3340fb01e18ec94b12df2
[120] http://userweb.kernel.org/~tj/ossp/
[121] http://lwn.net/Articles/308445/
[122] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=c898faf91b3ec6b0f6efa35831b3984fa3331db0
[123] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=d239171e4f6efd58d7e423853056b1b6a74f1446
[124] http://git.kernel.org/git/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commit;h=d239171e4f6efd58d7e423853056b1b6a74f1446
[125] http://piie.net/files/acerhdf_README.txt
[126] http://git.kernel.org/?p=linux/kernel/git/torvalds/linux-2.6.git;a=commitdiff;h=e86435eb91b2bff114c5a02e46e16ce21b647ebe
[127] 
[128] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-X-org-7-5-im-Sommer-Intels-Grafiktreiber-wird-grundrenoviert-221815.html
[129] 
[130] https://www.heise.de/ct/artikel/Feinschliff-und-Anbauten-Die-wichtigsten-Neuerungen-von-Linux-2-6-26-221556.html
[131] https://www.heise.de/ct/artikel/Viel-bewegt-Die-Neuerungen-von-Linux-2-6-27-221594.html
[132] https://www.heise.de/ct/artikel/Hoeher-und-weiter-Die-Neuerungen-von-Linux-2-6-28-221651.html
[133] https://www.heise.de/ct/artikel/Stetes-Wachstum-Die-Neuerungen-von-Linux-2-6-29-221765.html
[134] https://www.heise.de/ct/artikel/Feintuning-Die-Neuerungen-von-Linux-2-6-30-221847.html
[135] https://www.heise.de/ct/artikel/Die-Neuerungen-von-Linux-2-6-31-763959.html
[136] https://www.heise.de/meldung/Linux-Foundation-aktualisiert-Kernel-Studie-752129.html
[137] http://lwn.net/Articles/348445/
[138] 
[139] http://www.heise.de/glossar/entry/Entwicklungszyklus-des-Linux-Kernels-397915.html
[140] http://www.heise.de/glossar/entry/Hauptentwicklungslinie-397933.html
[141] http://www.heise.de/glossar/entry/Entwicklungszyklus-des-Linux-Kernels-397915.html
[142] http://www.drbd.org/
[143] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-X-Server-1-7-spaeter-Compiz-laeuft-auf-neueren-Radeon-GPUs-DRBD-bald-im-Kernel-221881.html
[144] http://thread.gmane.org/gmane.comp.emulators.kvm.devel/38852
[145] https://www.heise.de/meldung/Microsoft-veroeffentlicht-Hyper-V-Treiber-fuer-Linux-unter-der-GPL-6787.html
[146] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/884983
[147] https://www.heise.de/ct/artikel/Kernel-Log-Extrarunde-fuer-2-6-31-X-org-7-5-im-Anmarsch-Aufraeumen-im-Staging-Zweig-763971.html
[148] http://www.linux-foundation.org/en/Linux_Weather_Forecast
[149] http://www.heise.de/glossar/entry/Entwicklungszyklus-des-Linux-Kernels-397915.html
[150] http://thread.gmane.org/gmane.linux.power-management.general/15411/
[151] http://lwn.net/Articles/347573/
[152] https://www.heise.de/ct/artikel/Feintuning-Die-Neuerungen-von-Linux-2-6-30-221847.html
[153] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/875800/focus=14612
[154] https://www.heise.de/meldung/Intels-kommender-Smartphone-Atom-braucht-angepasstes-Betriebssystem-750409.html
[155] http://thread.gmane.org/gmane.linux.kernel/873783/
[156] http://lwn.net/Articles/331818/
[157] http://www.heise.de/glossar/entry/Kernel-Log-397909.html
[158] http://www.heise.de/ct/
[159] http://www.heise.de/open/
[160] http://www.heise.de/glossar/entry/Linux-Kernel-Serien-und-Entwicklungslinien-397913.html
[161] http://www.heise.de/open/
[162] mailto:thl@heiseopen.de