Die Spielkonsolen Xbox One S und PS4 im Vergleich

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Die Spielkonsolen Sony und Microsoft liefern sich derzeit einen Zweikampf um die Vormachtstellung im Wohnzimmer. Wir erklären die Unterschiede bei Technik und Spielen und geben Tipps zur Auswahl.

Als Marktführer der klassischen Spielkonsolen liefern sich Sony mit der Playstation 4 und Microsoft mit der Xbox One (beziehungsweise der aktuellen Revision Xbox One S) einen erbitterten Zweikampf. Wir vergleichen die PS4, PS4 Pro und Xbox One S, erklären welche Modelle auf welche Zielgruppen zurechtgeschnitten sind, wo die technischen Unterschiede liegen, welche multimedialen Zusatzfunktionen zur Wiedergabe von Filmen und Musik die Geräte bieten und wie das Spiele-Angebot für die Konsolen aussieht.

Sonys PS4 und Microsofts Xbox One S peilen ungefähr das gleiche Publikum an. Das geht etwa bei 12-jährigen Jugendlichen los und hört bei Erwachsenen jenseits der 60 auf. Längst sind Konsolen also kein Kinderspielzeug mehr, sondern richten sich (auch) an Erwachsene. Das Durchschnitssalter der Konsolen-Nutzer liegt bei 35 Jahren.

Etwa 90 Prozent der Spiele bekommt man sowohl für die PS4 als auch für die Xbox One S. Das Angebot unterscheidet sich nur bei wenigen Exklusivtiteln, die vornehmlich Sony und Microsoft selbst für ihre Konsolen produzieren. Sony unterhält mehr eigene Entwicklerstudios als Microsoft und geht auch thematisch mehr in die Breite.

Während Microsoft vornehmlich auf Action-Shooter, Renn- und Sportspiele setzt, die vor allem bei jungen Männern gut ankommen, hat Sony ein differenzierteres Portfolio. So findet man für die PS4 auch schon mal einen interaktiven Mystery-Thriller, ein gewagtes Kunstspiel oder auch die Karaoke-Serie Singstar. Wer also nicht immer nur ballern will, bekommt für die PS4 die etwas größere Spieleauswahl als für die Xbox One S.

Neue, aufwendig produzierte Spiele sind auf der PS4 und Xbox One S etwas teuer als für den PC. Die Preise liegen üblicherweise zwischen 60 und 70 Euro pro Titel. Je nach Genre ist man oft 10 bis über 50 Stunden mit einem solchen Titel beschäftigt. Bei Online-Spielen, in denen man gegen andere Spieler antritt, kann man sogar mehrere hundert Stunden in den Spielen versinken. Das sollten Eltern beachten, wenn sie ihrem Kind eine solche Konsole mit freier Zeiteinteilung überlassen.

Vergrößern Kleine digitale Download-Spiele gibt es in den Online-Shops von Sony und Microsoft oft zu reduzierten Preisen.Bild: c't

Einige Monate nach Erscheinen sinken die Spiele im Preis zum Teil rapide: Wer ein bisschen warten kann, bekommt nicht ganz taufrische Spiele für 20 bis 30 Euro.

Neben diesen meist auf Disc verkauften Spielen bekommt man auch sogenannte Download-Spiele, die auf den Festplatten der Konsolen gesichert werden. Die meisten kosten zwischen 0 und 30 Euro. Die teuren Disc-Spiele bekommt man inzwischen auch als Download. Bezahlt wird per Kreditkarte, Paypal, Gutscheinkarte oder Banküberweisung.

Die PS4 Pro hat deutlich mehr Rechenleistung als die normale PS4. Das braucht sie für die 4K-Ausgabe von Spielen mit 3840 × 2160 Bildpunkten (2160p). Auch VR-Spiele können für die Virtual-Reality-Brille PSVR oftmals in doppelt so hoher Auflösung gerendert werden.

Die PS4 Pro läutet aber keine neue Konsolen-Generation ein, sondern ist abwärtskompatibel zur normalen Playstation 4. Um das zu gewährleisten, schaltet Sony bei Bedarf sogar die zusätzlichen Recheneinheiten ab und taktet sie auf die Originalwerte herunter. Ein herkömmliches PS4-Spiel läuft deshalb auf der Pro genauso gut oder schlecht wie auf der bisherigen PS4-Konsole.

Die höhere Renderauflösung sieht man besonders deutlich auf 4K-Fernsehern: Die Bilder wirken schärfer und knackiger. Auf Full-HD-Fernsehern fällt sie weniger stark auf. Hier werden die Spiele zunächst in höheren Auflösungen gerendert und dann per Supersampling auf Full HD reduziert. Dadurch verschwinden zwar Moiré-Muster und Treppchen an diagonalen Kanten. Auf einem Full-HD-Fernseher muss man die Unterschiede zwischen der PS4 und dem Pro-Modell bei "Uncharted 4" und "The Last of us" allerdings mit der Lupe suchen.

Vorteile der PS4 Pro

  • flüssige Bedienung
  • 4K-Ausgabe für Filme und Spiele
  • verbesserte Grafik
  • viele gute Exklusiv-Titel
  • aufrüstbar mit VR-Brille

Nachteile

  • spielt keine Ultra-HD-Blu-rays und keine Audio-CDs
  • unterstützt keine Spiele von PS1 bis PS3

Für 400 Euro bekommt man seit dem 10. November die PS4 Pro. Sie ist vollständig zur PS4 kompatibel und besitzt eine etwas schnellere CPU und eine etwa doppelt so schnelle Grafikeinheit. Nutzen können dies allerdings nur speziell angepasste Spiele, die dann in höheren Auflösungen (bis 4K) gerendert werden und mehr Details zeigen (auch an HD-Fernsehern).

Lohnenswert ist dies in Verbindung mit einem 4K-Fernseher und mit der PSVR, da einige VR-Titel auf der PS4 mit sehr niedrigen Auflösungen gerendert werden. Wenn ein Patch vorliegt, können die VR-Spiele mit der PS4 Pro zum Beispiel eine bessere Kantenglättung einsetzen. Wer hingegen die Konsole nur an einem HD-Fernseher betreiben will, für den lohnt sich die Mehrausgabe für das Pro-Modell nicht. Spiele nutzen auf HD-Fernsehern oft eine Kantenglättung per Supersampling und können in Einzelfällen höhere Frameraten nutzen. Die Unterschiede zur PS4 sind allerdings marginal.

Ein starkes Kaufargument für Sonys Spielkonsole ist die VR-Brille Playstation VR. Sie ist derzeit die VR-Brille mit dem größten Angebot an hochwertigen VR-Spielen, hat einen hohen Tragekomfort und ist wesentlich günstiger als die Konkurrenzmodelle von Oculus und HTC für den PC.

Vorteile der PS4

  • flüssige Bedienung
  • viele gute Exklusiv-Titel
  • aufrüstbar mit VR-Brille

Nachteile

  • spielt keine Ultra-HD-Blu-rays und keine Audio-CDs
  • keine 4K-Ausgabe
  • unterstützt keine Spiele von PS1 bis PS3

Sony verkauft die Playstation 4 als neues Slim-Modell für 300 Euro. Dieses ist identisch zu den bisherigen PS4-Modellen. Allerdings ist das Gehäuse etwas kleiner, nimmt weniger Strom auf und als Folge rauschen die Lüfter weniger als bei den ersten Playstation-4-Modellen.

In der aktuellen Konsolen-Generation konnte Sony fast doppelt so viele PS4-Geräte verkaufen wie Microsoft von der Xbox One. Ein wesentlicher Grund dürften dabei die eigens von Sony entwickelten PS4-Spiele gewesen sein, allen vorran Uncharted 4. Microsoft fehlt bislang ein exklusiver System-Seller von solchem Format aus eigener Entwicklung. Allerdings kann man an der PS4 keine Titel der Vorgängerversionen PS1 bis PS3 spielen.

Die PS4 kann nicht so viele Disc-Formate abspielen wie die Xbox One. Dafür reagiert die Konsole zügiger auf Menüeingaben und nervt Spieler nicht mit elendig langen Downloads. Das Menü der Playstation ist relativ schlank und lässt sich flott bedienen. Downloads von Patches können automatisiert in die Nachstunden verschoben werden.

Vorteile der Xbox One S

  • 4K-Ausgabe bei Filmen
  • spielt Ultra-HD-Blu-rays und Audio-CDs
  • unterstützt einige Xbox-360-Titel
  • Nutzerkonto von Windows 10

Nachteile

  • weniger Exklusiv-Spiele
  • lange Ladezeiten
  • umständliche Bedienung
  • keine 4K-Ausgabe von Spielen

Mit dem Update auf die Xbox One S hat Microft die alte Xbox One generalüberholt: Das Gehäuse ist schlanker geworden, das Netzteil wurde ins Gehäuse integriert und die Lüfter rauschen leiser – die Xbox One S liegt damit in etwa gleich auf mit der PS4. Je nach Festplattengröße variieren die Preise der Xbox One S zwischen 300 und 400 Euro.

Microsoft nutzt für die Xbox One S ein modifiziertes Windows 10. Die Menüs bieten dadurch sehr viele Funktionen, sind gleichzeitig aber auch sehr träge und unübersichtlich. Außerdem muss man sich nach dem ersten Anschluss auf eine mehrstündige Update-Orgie einstellen, bevor man endlich losspielen kann.

Die Xbox One S unterstützt die 4K-Ausgabe nur bei Filmen, Spiele werden für die 4K-Ausgabe von Full-HD hochskaliert und zeigen dadurch nicht mehr Details. Alle bisherigen Xbox-One-Spiele laufen auch mit der Xbox One S.

Neben DVDs und Blu-rays kann die Xbox One S auch Audio-CDs und Ultra-HD Blu-rays abspielen. Dabei beherrscht sie noch nicht die neuen Tonformate DTS -X und Dolby Atmos, diese sollen per Firmware-Update im Frühjahr 2017 nachgereicht werden.

Nutzer von Windows 10 freuen sich, dass sie für Xbox One S und WIndows-PC nur ein Nutzerkonto benötigen. Einige Download-Spiele können sie sowohl auf dem PC als auch auf der Konsole nutzen.

Etwa 90 Prozent der PS4-Spiele bekommt man auch auf der Xbox One S. Allerdings kann die Auswahl an Microsofts Exklusiv-Titeln nicht mit Sonys Vielfallt für die PS4 mithalten. Unter den Exklusivtiteln für die Xbox befinden sich vornehmlich Shooter (zum Beispiel Gears of War) und Rennspiele (Forza).

Sony bietet die PS4 und PS4 Pro mit Plattengrößen von 500 GByte und 1 TByte an. Allerdings kann man die interne Platte leicht gegen einer gewöhnliche 2,5-Zoll-Platte mit 9,5 mm Bauhöhe austauschen. Wie das funktioniert und was ein Tausch kostet, klärt der c't-Beitrag

Microsoft bietet die Xbox One S mit Festplattengrößen zwischen 500 MByte und 2 TByte an. Anders als bei der PS4 kann man die eingebaute Festplatte nicht nachträglich austauschen, sondern nur über eine externe USB-Platte erweitern.

Ein aufwendiges Spiel kann schon mal 30 bis 70 GByte auf der Festplatte in Anspruch nehmen. Wenn diese dann nur 500 GByte oder 1 TByte fasst, muss man nach rund einem Dutzend Spielen wieder Platz schaffen. Da digitale Einkäufe mit dem Kundenkonto verknüpft werden, kann man einmal gelöschte Spiele aber jederzeit wieder von Neuem herunterladen.

Xbox One S und PS4 funktionieren zwar notfalls auch ohne eine Internetverbindung, doch dann können Sie Spiele nur von Disc abspielen. Außerdem veröffentlichen die Spielhersteller zahlreiche Patches für ihre Titel, die man nur herunterladen kann, wenn man die Konsole mit dem Internet verbindet. Solche Patches können oft mehrere GByte groß sein, weshalb eine schnelle Leitung vorzuziehen ist oder der Download in Abwesenheit laufen sollte. Die Konsolen lassen sich per Kabel und drahtlos per WLAN verbinden.

Aus den Online-Stores kann man auch Download-Spiele auf die Konsolen laden. Spielt man auf seiner ersten Heimkonsole, laufen die Titel anschließend auch offline. Will man jedoch auf einer anderen Konsole weiterspielen, beispielsweise bei einem Freund, muss die dortige Konsole dazu permanent online sein.

Vergrößern Wer Spiele wie "Overwatch" (erhältlich für PS4 und Xbox One) online spielen will, muss bei Microsoft und Sony ein Abo (Kosten circa 50 Euro pro Jahr) abschließen.Bild: Blizzard

Auf der PS4 und Xbox One S gibt es zwar auch Spiele, die sich zu mehreren vor einem Gerät spielen lassen, der Schwerpunkt liegt bei den meisten Titeln jedoch auf Online-Partien. Dazu muss man sowohl bei der PS4 als auch bei der Xbox One ein Abo abschließen. Die Kosten belaufen sich auf 20 Euro pro Quartal oder 50 Euro pro Jahr. Das Abo beinhaltet die Miete für einige kostenlose Spiele. Pro Monat werden etwa zwei bis drei Katalogtitel freigegeben, die man spielen kann, solange man für das Abo bezahlt.

Generell können Xbox-Spieler nur gegen andere Xbox-Spieler und PS4-Spieler nur gegen andere PS4-Spieler antreten. Auf der Xbox One S können Spieler bei einigen Titeln online auch mit PC-Spielern zocken. Auf der PS4 ist dies bis auf wenige Ausnahmen nicht möglich.

Im Vergleich hat die Xbox One S bei den unterstützten Disc-Formaten mehr zu bieten als die PS4: Während sich auf Sonys Konsole nur DVD und Blu-ray-Filme (auch in 3D) abspielen lassen, kann Microsofts Konsole zusätzlich Audio-CDs und Ultra-HD-Blu-rays wiedergeben.

Zum Streaming bieten beide Hersteller diverse Apps verschiedener Film- und Fernsehdienste an. Neben dem jeweils eigenen Angebot von Sony und Microsoft kann man beispielsweise auch Netflix empfangen und Videos von Amazon streamen.

Vergrößern Über App lassen sich Filme und Fernsehserien, beispielsweise von Amazon, Netflix oder Sky auf die PS4 und Xbox One streamen.Bild: c't

Ein Streaming von einem heimischen DLNA-Server ist ebenfalls möglich. So können beide Konsolen zu einem gewissen Grad einen Blu-ray-Player ersetzen. Allerdings nehmen sie bei der Wiedergabe mehr Strom auf und rauschen lauter als ein klassischer Blu-ray-Player. Die Xbox One S ist hier mit 30 Watt noch genügsam, bei der PS4 Pro klettert die Leistungsaufnahme bei der Filmwidergabe auf rund 70 Watt. Außerdem gibt es keine explizite Fernbedienung, sondern man muss zur Steuerung den Gamepad-Controller zur Hand nehmen.

Microsoft verzahnt die Xbox One S immer enger mit Windows 10. So können Anwender dasselbe Nutzerkonto für ihren Windows-10-PC und die Xbox nutzt. Eine wenige Download-Spiele lassen sich sogar für beide Geräte verwenden – man muss sie nur einmal kaufen.

Vergrößern Microsoft hat unter dem Label "Play Anywhere" erste Spiele veröffentlicht, die sowohl auf der Xbox One als auch unter Windows 10 laufen. Dazu muss man die Spiele jedoch als digitalen Download über seinen Account kaufen.Bild: Microsoft

PS4 und PS4 Pro nutzten wiederum dasselbe PSN-Nutzerkonto wie für Sonys Mobilkonsole PS4 Vita. Etliche Download-Spiele muss man auch hier nur einmal kaufen, und kann sie dann auf der PS4 und auf der PS Vita starten.

Auf der Xbox One S laufen sämtliche Spiele der Xbox One und auch einige Hundert Spiele der Xbox 360, sofern ein entsprechender Patch vorhanden ist. Die Konsole lädt diese Patches automatisch herunter, wenn sie online verbunden ist. Eine Liste der verfügbaren Titel hat Microsoft hier veröffentlicht.

Anders bei Sony: Auf der PS4 laufen keine Spiele der früheren Playstation-Konsolen.

Alle aktuellen Konsolen werden per HDMI an einen HD-Fernseher angeschlossen. Optimal hat das TV-Display eine Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln, 1280 × 720 Pixel sind in den meisten Fällen auch okay. Nur die alte Röhre hat mangels HDMI-Eingang ausgedient.

Vergrößern Gears of War 4 gehört zu den ersten Spielen, die die Xbox One S auch in HDR ausgeben kann.Bild: Microsoft

Die Xbox One S unterstützt 4K-Auflösungen (UHD), allerdings nur bei Filmen. Anders die PS4 Pro: Sie kann keine Videos in der ultrahohen Auflösung wiedergeben, dafür aber Spiele in 4K rendern. Allerdings funktioniert das nicht mit allen Spielen, sondern nur mit solchen, die speziell für die PS4 Pro angepasst oder gepatcht wurden. Eine Liste der angepassten Spiele hat Sony hier veröffentlicht.

Beide PS4-Modelle und die Xbox One S unterstützen HDR, also die Wiedergabe besonders kontraststarker Bilder (High Dynamik Range) mit 10 Bit Auflösung pro Farbkanal (HDR 10). Um HDR-Sequenzen anzeigen zu können, muss das Spiel die HDR-10-Ausgabe explizit unterstützen.

Das können bislang nur wenige: Bei Sony sind es etwa Uncharted 4, The Last of us, Final Fantasy XV, Deus Ex Mankind Devided, The Whitness und Ratched und Clank. Bei Microsoft sind es neben Deus Ex Mankind Devided beispielsweise Gears of War 4 und Forza Horizon 3.

Außerdem benötigt man einultrahochauflösendes 4K-TV, das HDR-10-Signale annehmen und anzeigen kann. Will man einen AV-Receiver zwischen Konsole und Fernseher schalten, muss dieser für die HDR-10-Durchleitung HDMI 2.0a unterstützen. Die Anschlussbox der Virtual-Reality-Brille Playstation VR kann übrigens keine HDR10-Signale durchleiten.

Microsoft hat die Xbox One zunächst mit der Kinect-Kamera verkauft. Inzwischen hat Microsoft die Produktion neuer Kinect-Spiele jedoch eingestellt. Die Xbox One S wird ohne Kinect ausgeliefert. Alte Kinect-Kameras kann man über einen speziellen Kinect-Adapter mit der Xbox One S verbinden. Dies ist aber nur sinnvoll, wenn man auch alte Kinect-Spiele auf der Xbox One S starten will.

Für die PS4 gibt es die PS4-Kamera für 60 Euro. Sie wird zwingend benötigt, wenn man die PSVR-Brille an die PS4 anschließen will. Darüber hinaus wird die Kamera nur von sehr wenigen Spielen unterstützt, sodass ihre Anschaffung allein wegern der Spiele kaum lohnt.

Sony hat mit der Playstation VR (PSVR, 400 Euro) eine Virtual Reality-Brille für die PS4 und PS4 Pro herausgebracht. Sie wird mit einer Box zwischen Konsole und Fernseher gehängt. Da die Brille vollständig integriert wurde, kann man die PS4 auch nur mit der Brille, also ohne Fernseher betreiben. Normale PS4-Spiele und Filme werden dann auf einer scheinbar im Raum schwebenden Leinwand angezeigt.

Zum Betrieb der PSVR ist neben der Konsole auch einer PS4-Kamera (ca. 60 Euro) nötig. Move-Controller (ca. 80 Euro) können für einige Spiele optional genutzt werden. Da die PSVR erst seit kurzem auf dem Markt ist, gibt es erst etwa 40 VR-Spiele, rund ein Dutzend davon sind empfehlenswert. Wir haben die Playstation VR ausprobiert:

Microsoft hat derzeit keine Pläne, eine VR-Brille für die Xbox One S zu veröffentlichen. (hag)

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Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Spieleauswahl für Xbox One und PS4
  2. Das kosten die Spiele für PS4 und Xbox One S
  3. Unterschied zwischen PS4 und PS4 Pro
  4. Sony Playstation 4 Pro im Faktencheck
  5. Sony Playstation 4 im Faktencheck
  6. Microsoft Xbox One S im Faktencheck
  7. Speicherplatz erweitern, Festplatte austauschen
  8. Wie viel Platz brauchen die Spiele?
  9. Spielen ohne Internet-Verbindung
  10. Multiplayer-Modus kostet extra
  11. Multimedia-Funktionen der Spielkonsolen
  12. Anbindung an PCs und Mobilgeräte
  13. Abwärtskompatibilität: Alte Spiele nutzen
  14. Videoausgabe in hoher Auflösung mit HDR
  15. Zubehör: Kinect und PS4-Kamera
  16. Virtual Reality mit der Playstation VR
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