Fotos in der Cloud speichern und mit anderen teilen

Fotos unkompliziert in der Cloud teilen

Test & Kaufberatung | Test

Sie möchten Ihre Lieblingsfotos in einem Archiv sammeln und möglichst unkompliziert mit anderen teilen? Wir stellen passende Online-Dienste vor.

Viele Nutzer wollen ihre Bilder mit Freunden, Verwandten oder der Öffentlichkeit teilen, vorzugsweise direkt vom Smartphone aus. Das klappt am schnellsten über die Cloud: Auf den Online-Speicherplatz können Sie mit einer funktionierenden Internetverbindung von überall zugreifen.

Zu einem Cloud-Konto kommt man als Smartphone-Nutzer in der Regel ohne weiteres Zutun: iPhone-Besitzer landen in Apples iCloud, die mit Android-Handys bei Google Fotos. Wir haben uns darüber hinaus die Fotodienste von 500px, Dropbox, Flickr, GMX sowie Web.de, Instagram, Lightroom und OneDrive näher angeschaut.

Die meisten Cloud-Dienste eignen sich per Sofort-Upload zum komfortablen Backup von Handyfotos. Das Archiv muss man in gewissen Abständen auf die Festplatte überführen, weil der angebotene Speicher nicht unbegrenzt ist. Die Community-getriebenen Dienste 500px und Instagram haben kein eigenes Fotoarchiv – hier veröffentlicht man einzelne Fotos und teilt sie mit seinen Followern. Flickr gehört ebenfalls in diese Riege, bietet aber zusätzlich einen begrenzten Cloud-Speicherplatz. Über 500px kann man seine Fotos außerdem verkaufen.

Die Basisversion der kostenlosen Dienste unterliegt gewissen Beschränkungen: Diese reichen von 7 Fotos pro Woche bis zu Volumenbeschränkungen von 8 GByte. Lightroom CC ist ausschließlich kostenpflichtig zu haben, während Instagram kostenlos und werbefinanziert ist. Speicherplatz für circa 10.000 Fotos schlagen in der Regel mit zehn Euro monatlich zu Buche.

Einige Dienste bieten in der App oder im Browser Bildbearbeitungsfunktionen an. Alle Dienste außer Instagram zeigen die Fotos eines Albums im Vollbild als Diashow. Das fertige Album gibt man in der Regel über einen Web-Link weiter. Über die Dropbox geteilte Fotos kann man in Originalgröße betrachten, indem man bis auf Pixelebene hineinzoomt. Alle anderen hier getesteten Dienste zeigen nur eine verkleinerte Version der Foto.

Liegen sämtliche Fotos ausschließlich in der Cloud, ist man zu abhängig von der Infrastruktur, allen voran einer stabilen Internetverbindung und dem Fortbestehen des Dienstes. Deshalb sollten Sie Ihre Fotos regelmäßig zusätzlich auf anderen Medien sichern, etwa einer mobilen Festplatte. Außerdem sollten Sie nicht sämtliche privaten Fotos einem Internetkonzern anvertrauen: Synchronisieren Sie nur das, was Sie auch mit anderen Menschen teilen würden.

Welche Cloud sich für Ihre persönlichen Bedürfnisse eignet, wo es den meisten kostenlosen Speicherplatz für Neukunden gibt und welche Dienste die ausgefeiltesten Verwaltungsoptionen bieten: All das erfahren Sie hier im Schnelldurchlauf. (akr)

Up in die Cloud (9 Bilder)

500px

Auf 500px können Sie Ihre Fotos nicht nur teilen, sondern auch verkaufen. Durch die Partnerschaft mit Getty Images landen Ihre Bilder bei Adobe Stock. Sie können Fotos verschlagworten und veröffentlichen, in einem Profil Ihre Kontaktmöglichkeiten über Facebook, Instagram und Twitter hinterlegen und Foto-Dienstleistungen anbieten. Ein Archiv für unveröffentlichte Fotos bietet 500px nicht an. Wer darauf verzichten kann und es vor allem auf den Vertrieb abgesehen hat, sollte 500px ausprobieren.

Einen ausführlichen Test von online-Diensten für Fotos finden Sie bei c't.

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