Friede, Freude und freie Eierkuchen-Rezepte, Teil 2

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Aus der Open Access Initiative ist vor allen Dingen die Public Library of Science, kurz PLoS, mit einigen Wissenschaftsjournalen aus den Bereichen Physik und Biologie hervorgegangen, die explizit unter Creative Commons veröffentlicht sind. Eine umfangreiche Liste mit Journalen und Archiven, die im weitesten Sinne zumindest frei zugänglich sind und manchmal auch unter einer freien Lizenz stehen, hat der Welt-Informationsgipfel der UN (WSIS) zusammengestellt. Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) bietet eine spezielle Suchmaschine, die nur Zeitschriften aufnimmt, die im Sinne der OAI frei publizieren und einem Peer Review und/oder einer redaktionellen Betreuung unterliegen. Journals können sich dort selbst anmelden. Deutschsprachige und deutsche Wissenschaftsjournale sind übrigens in beschämend geringer Anzahl vertreten.

Freies Bildmaterial der Public Library of Science: Ein Fadenwurm aus dem Golf von Mexiko. Foto: Charles Fisher, in: Antje Boetius, Microfauna/Macrofauna Interaction in the Seafloor: Lessons from the Tubeworm, PLoS Biology 2005

Biomed Central ist eine ähnliche Sammlung von OA-Journalen, aber mit einem Fokus auf Medizin und Biologie. Es ist keine Suchmaschine, sondern der erste Verlag, der sich auf OA-Journale spezialisiert hat. Sowohl bei PLoS als auch bei den Biomed-Central-Zeitschriften kostet eine Veröffentlichung allerdings Gebühren, die in der Regel die Forschungsinstitute oder Unis bezahlen. Ähnliche Wege geht auch der Springer-Verlag, der zu einem Preis um 3000 (!) US-Dollar eine Option Open Choice anbietet, die laut Springer mit der CC vereinbar ist.

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