Fundstücke im Web: Intelligenztest, JavaScript-Bühne, Umweltschutz

Fundstücke im Web: Intelligenztest, JavaScript-Bühne, Umweltschutz

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News über Portale, die einen Online-IQ-Test anbieten, eine Fundgrube für eigene JavaScript-Projekte und eine Plattform, die zeigt, wie man Plastik reduzieren kann.

iqtest.sueddeutsche.de
www2.mensa.de

Ein IQ-Test hilft, sich selbst besser einzuschätzen, aber er kann auch am Selbstbild nagen. Wer das nicht verträgt, der sollte sich die Mühe sparen. Für den Test des Intelligenzquotienten (IQ) auf der Homepage der Süddeutschen Zeitung benötigt man schon eine Stunde Zeit. Wortanalogien finden, Mustergruppen ergänzen, Gleichungen lösen – der Autor schwört bis heute, dass eine der Gleichungen überhaupt nicht lösbar war. Der ehrgeizige Nutzer kämpft mit seiner Intelligenz auch noch gegen die Uhr. Die Schlussauswertung belegt, was der Kandidat während des Tests schon spürt: Er hat Stärken und leider auch Schwächen. Machen Sie den Test am besten allein und unbeobachtet. Wenn Ihnen das Ergebnis gefällt, können Sie immer noch Freunde herausfordern – den Button bietet die Webseite am Schluss auch.

Es gibt ja Leute, denen Kontakt zu (anderen) intelligenten Menschen sehr wichtig ist. Das Mensa-Netzwerk Hochbegabter bietet für Interessenten einen sogenannten „Online-Spieltest“: 33 Fragen ohne Zeitdruck, beschränkt auf Zahlenreihen und logisch fortzuführende Mustergruppen. Die Auswertung beschränkt sich auf einen kurzen Satz, ob der Kandidat große oder doch eher geringe Chancen beim eigentlichen Mensa-Aufnahmetest hätte. Das klingt nicht unbedingt intelligent, sondern vor allem elitär. (agr)

www.dwitter.net

Programmierer sind fast ständig kreativ herausgefordert. Für JavaScript-Entwickler gibt es eine Bühne, auf der sie gelungene grafische Kunstgriffe vorführen können. Die besondere Herausforderung auf Dwitter: Der Code darf die Schwelle von genau 140 Zeichen nicht überschreiten, die ursprüngliche Twitter-Textgrenze.

Der Betrachter fragt sich bei all den kunstvoll bewegten Grafiken unwillkürlich, ob das mit 140 Zeichen wirklich möglich ist: Neben einigen überraschend animierten geometrischen Figuren beispielsweise auch ein Fisch in Vektorgrafik, der verträumt dahinschwimmt, oder eine Modelleisenbahn in Fahrt, aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet. Zur Kontrolle steht der Code darunter, aufs Zeichen genau ausgezählt: Eine Fundgrube für eigene JavaScript-Projekte. (agr)

www.trashplastic.com

Plastikmüll richtet in den Ozeanen großen Schaden an. Meerestiere verenden qualvoll, weil ihre Bäuche voller Plastikteile sind. Was aber tun? Im Kleinen anfangen, denn das geht ganz leicht! Trash Plastic zeigt anschaulich, wie es funktioniert, Schritt für Schritt. Zum Beispiel lassen sich viele Lebensmittel wie Linsen, Reis oder Kaffeebohnen verpackungsfrei kaufen und in (alten) Gläsern aufbewahren. Das sieht schick aus und reduziert den Plastikmüll bereits erheblich. Andere Umstellungen sind nicht so leicht: Die Zahnbürste aus Bambus ist sicher nicht für jeden etwas.

Hinter Trash Plastic steckt Sophie Tait, die in London mit ihrem „recht anständigen“ Ehemann, ihren Zwillingstöchtern und zwei „leicht nervigen Katzen“ lebt. Im Januar 2018 nahm sich die Familie vor, ihren Plastikmüll um 80 Prozent zu verringern. Und tatsächlich: „Wir haben es geschafft“, schreibt Tait. Mit ihrem charmanten Ratgeber-Blog will sie auch andere ermutigen – damit die niedlichen Meerestiere wieder durch sauberes Wasser schwimmen können. (dbe)

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