Händewaschen zum Mitsingen, KI-Kurs und ein musikalischer IQ-Test

Händewaschen zum Mitsingen und musikalischer IQ-Test

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Die Corona-Krise macht kreativ: Auf einer Internetseite kann man eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit den Lyrics seines eigenen Lieblingssongs erstellen.

washyourlyrics.com

Aktuell gilt gründliches Händewaschen als bester Schutz vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus. Der 17-jährige William Gibson hat innerhalb von 24 Stunden eine Webseite entwickelt, die das langweilige Einseifen spritziger machen soll. Auf Wash Your Lyrics gibt der Besucher seinen Lieblingssong samt Interpret an und schon wird mit dem Songtext eine personalisierte Schritt-für-Schritt-Anleitung generiert, die sich als PNG-Datei herunterladen lässt. So muss man nur die Melodie im Kopf haben und schon kann der Wasch-Spaß losgehen! (dwi)


typefacts.com/artikel/tastaturkuerzel

Wie bekommt man eigentlich ein Summenzeichen oder ein spanisches Fragezeichen ins Textdokument? Für Sonderzeichen dieser Art gibt es Unicode-Zeichen, doch wer weiß die schon alle auswendig? Auf seiner Seite Typefacts hat Christoph ­Koeberlin die wichtigsten Kodierungen aufgelistet. Oft helfen auch Tastaturkürzel weiter, wenn zum Beispiel Währungszeichen wie Yen oder Pfund benötigt werden. Die Webseite listet nützliche Kürzel in Kategorien unterteilt und jeweils für macOS, Windows und Linux auf. (dwi)


themusiclab.org/quizzes/miq

Teil einer Studie zu sein, ist spannend – vor allem, wenn der dazugehörige Test auch noch Spaß macht. Psychologen und Musiker der US-amerikanischen Harvard University haben eine Reihe von Online-Tests entwickelt, in denen es um die Wahrnehmung von Tönen, Rhythmus und Melodien geht. Neu hinzugekommen ist Test Your Musical IQ – ein Experiment, mit dem die Wissenschaftler herausfinden wollen, wie Musik von Menschen wahrgenommen wird und welche Emotionen sie bei ihnen auslöst.

Um mitzumachen, muss sich der Besucher nicht registrieren. Nach ein paar demografischen Fragen geht es richtig los. Ab jetzt empfehlen sich Kopfhörer, um die vorgespielten Töne und Melodien konzentriert anzuhören. Für die erste Aufgabe („Erkenne den leisesten Ton“) spielt die Website jeweils drei unterschiedlich laute Töne vor. Nach einer ganzen Reihe weiterer Tests dieser Art folgen zum Schluss noch Fragen zum allgemeinen Musikwissen und zu den Hörgewohnheiten des Teilnehmers. Das englischsprachige Experiment dauert rund 20 Minuten. Anschließend verrät die Website dem Besucher seinen „Musik-IQ“ und gibt differenziertes Feedback zum Hörvermögen. (dwi)


elementsofai.de

Viele Menschen können die Macht der künstlichen Intelligenz nicht einschätzen oder wissen nicht, wozu sie fähig ist. Seit Anfang 2018 gibt es einen Online-Kurs, der interessierten Laien die künstliche Intelligenz näher bringt. The Elements of AI, ein Gemeinschaftsprojekt der Universität Helsinki und der Unternehmensberatung Reaktor, ist auch auf Deutsch verfügbar.

Bisher haben sich schon über 350.000 Teilnehmer aus mehr als 170 Ländern für den Kurs registriert; dazu ist die Angabe von Mailadresse, Namen, Nationalität und Postleitzahl erforderlich. Der Frauenanteil ist mit rund 40 Prozent doppelt so hoch wie bei anderen Informatikkursen. Die Teilnehmer können sich für ein selbstgewähltes Lerntempo entscheiden oder sich festlegen, den Kurs in sechs Wochen à fünf Stunden zu absolvieren. Der Stoff ist in 25 Kapitel unterteilt, die jeweils mit einem kurzen Test abschließen. (dwi)


Dieser Artikel stammt aus c't 8/2020.