Ihre Fotos ganz groß

Bilder privat oder öffentlich im Web präsentieren

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Gelungene Fotos wollen bewundert werden. Webgalerien präsentieren sie Freunden oder der ganzen Welt. Noch besser kommen sie als animierte Fotoshow auf dem HD-Fernseher zur Geltung - und den guten alten Papierabzug gibt es auch noch.

Ständig wird fotografiert: bei Enkels Taufe, Schwesters Hochzeit und Omas Geburtstag, im Urlaub, auf dem Konzert und bei der Party – oder einfach so für die Kunst. Die Festplatte füllt sich, aber selten bekommt ein größeres Publikum die Bilder zu Gesicht. Grund genug, sich einmal ausführlich damit zu beschäftigen, wie sich dies ändern lässt. Dazu bieten sich drei Wege an: Präsentation im Web, auf Fernseher, Beamer oder PC-Monitor und als Papierabzug. Alle drei Darstellungsformen haben ihre Berechtigung und unterschiedliche Einsatzzwecke.

Die Darbietung im Web ist zeitlich und räumlich am flexibelsten. Man lädt die Bilder hoch und verschickt einen Link oder wartet auf Publikum, das sich von selbst einfindet. In beiden Fällen kann der Fotograf sich darauf verlassen, dass sich nach seinem Upload alles von selbst regelt – auf Wunsch öffentlich oder passwortgeschützt. Je nach Bedarf bieten sich unterschiedliche Webdienste an. Darum geht es in diesem Artikel.

Möchte man seine Bilder einem ausgewählten Publikum vorführen und dazu seine Geschichte erzählen, bietet sich die Fotoshow im heimischen Wohnzimmer an. Mit Fotoshow-Programmen lassen sich Bilder und Effekte miteinander kombinieren und als Blu-ray Disc oder Videodatei ausgeben, die man dann am HD-Fernseher oder Beamer in voller Pracht präsentieren kann. Im Unterschied zum verstaubten Diaprojektor realisieren solche Programme Kamerafahrten, erstellen Reiseroutenanimationen und ergänzen Text, Kommentar oder Musik. Dazu mehr im Vergleichstest ab Seite 106.

Und schließlich geht es um die Mutter aller Darreichungsformen für Fotos: den Papierabzug. Der Betrachter braucht kein technisches Wissen und keine Ausrüstung, die Bilder lassen sich per Post an Oma verschicken, am Kaffeetisch herumreichen, an die Wand hängen oder ins Album kleben. Sie eignen sich als Geschenk und präsentieren das Foto nicht nur hochwertig, sondern halten vermutlich auch länger als DVD und Festplatte. Der Artikel ab Seite 112 unterzieht diverse Fotodienstleister einem Vergleichstest.

Es gibt Hunderte von Diensten, über die man Fotos im Internet veröffentlichen kann. Wir haben hier eine Auswahl von neun zusammengestellt, die verschiedene Anwendungsfelder abdecken: öffentliches Ausstellen, Alben für einen kleinen Nutzerkreis, Fotos in hoher Auflösung oder das schnelle Dokumentieren ohne Qualitätsanspruch.

Zentrales Merkmal sind natürlich Speicherplatz und Traffic, die man kostenlos oder zu einem möglichst günstigen Preis bekommt. Wichtig ist auch die Rechteverwaltung: Wer darf die Bilder sehen? Ist für den Betrachter klar geregelt, unter welchen Umständen er die Fotos verwenden darf? Und welche Rechte lässt sich der Dienst selbst einräumen? Die meisten begnügen sich mit der weltweiten Veröffentlichung und Verbreitung, solange die Fotos in einem öffentlichen Bereich eingestellt sind. Entfernt der Besitzer sie, erlischt das Recht.

Einige Dienste bieten noch viele nützliche Zusatzfunktionen etwa zur Optimierung der Bilder fürs Web oder zum Entfernen hässlicher roter Augen. Auch Geotagging, eine Kommentarfunktion oder eine Schnittstelle zu einem Belichter, um Bilder auf Papier oder etwa eine Tasse drucken zu lassen, gibt es nicht überall.

Den vollständigen Artikel finden Sie in c't 3/2010.

Artikel zum Thema "Ihre Fotos ganz groß" finden Sie in der c't 03/2010:
Bilder im Web präsentieren
S. 100
Software für Fotoshows in HD-Auflösung
S. 106
Online-Fotobelichtungsdienste im Test S. 112

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