Interpretation vogonischer Lyrik

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Wie es nun doch etwas werden könnte mit einem VDSL-Testanschluss für die c't-Redaktion.

Das ist nicht so gemeint, wie es da steht...

Was bisher geschah, steht im Blog-Posting Vogonen, Oder: Warum es bei c't keine VDSL-Tests mehr gibt.

Gestern schickte mir die Telekom noch die nebenstehende SMS. Das ist natürlich nicht exakt so gemeint, wie es da steht (Lyrik halt). Da es den VDSL-Anschluss ja nicht geben kann, funktioniert er auch nicht. Vielmehr meint die Telekom damit, dass sie das Ticket geschlossen hat und sich nun wieder schla anderen Störungen zuwendet.

Inzwischen hat sich der gestern angedeutete Weg zum VDSL-Testanschluss als goldrichtig erwiesen: Der Heise Zeitschriften Verlag GmbH&Co. KG hat ihn als Privatperson bestellt – und genau so sieht die Telekom das auch vor ...

Wenn man sich mutig durch die Bestellung als Privatkunde klickt, kommt irgendwann das Formular für die persönlichen Daten. Ganz oben gibt es ein Menüchen mit der Auswahl zwischen "Herr" und "Frau" – und "Firma".

Um das zu verstehen, muss man wieder sehr genau hinhören. Alle Telekom-Mitarbeiter hatten gestern gesagt: "VDSL gibt es nicht für Firmenkunden." Die unausgesprochene Botschaft dabei lautet: "Privatkunden bekommen VDSL. Und Privatkunde kann bei uns jeder werden, der sich von dem Begriff privat nicht abschrecken lässt, auch eine Firma."

Nach kurzer Diskussion waren Buchhaltung und Geschäftsleitung mit der kleinen Bewusstseinsspaltung einverstanden. Und so wird der Heise Zeitschriften Verlag GmbH&Co. KG bald sowohl Firmen- als auch Privatkunde der Telekom sein und zwei Rechnungen unterschiedlicher Höhe begleichen.

Noch eine Richtigstellung zum Posting von gestern: Dort ist immer die Rede von "Geschäftskunden", die kein VDSL bekommen. Es hätte heißen müssen "Firmenkunden", Entschuldigung. Für Geschäftskunden bietet die Telekom nämlich durchaus VDSL an – sofern sie Selbstständige sind. Ob auch eine "GmbH & Co. KG" als Selbstständiger durchgeht, probiere ich jetzt lieber nicht aus.

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