Kreative Ordnung

Mind-Mapping-Programme feuern den Schöpfergeist an

Test & Kaufberatung | Test

Ein neues Projekt beginnt häufig mit einem weißen Blatt Papier und einer Denkblockade: Für den kreativen Prozess liefert die Mind-Mapping-Methode eine wirksame Strategie.

Per Mind-Map entstehen blitzschnell komplexe Gliederungen, die auch noch weiter wachsen, wenn man eine Liste bereits als komplett erachtet hätte. Wer häufiger aus dem Nichts ein komplexes Werk erstellt, sollte der Methode eine Chance geben. Bis auf KnowledgeMap und Creative MindMap entscheiden sich die getesteten Programme für die Bedienung nach einer der beiden beschriebenen Varianten, die je nach Geschmack und Gewöhnung gute Dienste tun.

Große Unterschiede ergeben sich in der grafischen Gestaltung. MindGenius, MindManager und OpenMind bestechen durch elegante, nüchterne und bürotaugliche Grafik. KnowledgeMap erwies sich im Test als flexibel einsetzbar für alle möglichen Diagrammformen. Außerdem gelingt es selbst farbunkundigen Nutzern kaum, ein hässliches Farbschema zusammenzuklicken. MindMapper und FreeMind präsentieren sich bonbonbunt, während Data Beckers Creative MindMap zum Davonlaufen schrille Entschuldigungen für Zweigverbindungen anbietet.

Beim Office-Export enttäuschen viele Programme, so sie ihn überhaupt anbieten. Nur MindGenius, MindManager, OpenMind und MindMapper verwenden Formatvorlagen. Die ersten drei genannten Programme überzeugen außerdem, was den HTML-Export angeht. Allerdings haben diese Vorzüge ihren Preis. Vor der Ausgabe eines dreistelligen Betrags sollte man prüfen, ob es FreeMind eventuell nicht auch tut. (akr)

Mind-Mapping-Programme

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